
Da flaniert man mal durch die weitläufigen Räumlichkeiten, vom Südflügel zum Nordwestflügel, und schaut hier und dort aus dem Fenster. Ist ja mal etwas freundlicher heute, mit grossen Flecken blauen Himmels. Vielleicht ist ja schon ein Hauch von Frühling zu sehen. Immerhin hörte ich vorhin, als ich einen Teil der aufgetauten Weihnachtsdeko reinholte, das zarte Piepen eines Vogels. Mein Herz ging auf.
Und als ich da so am Fenster stand und in die Botanik schaute, bemerkte ich eine Bewegung im Garten: 3 Enten, die dort Nahrung entdeckt hatten, die ihnen schmeckte. Ein Erpel mit zwei Enten (oder sagt man da auch Hennen?) nahmen da Nahrung auf, was immer sie da auch gefunden haben.
Herr Erpel hat sich wohl schon mal für die nahende Balz zwei Entenhennen ausgesucht. Eine davon wird ihm wohl hold sein.

In der Ornithologie heißen die tatsächlich Hennen. Sonst heißen sie einfach Enten und die Kerle Erpel.
Bis alles weg getaut ist, dauert es wohl noch einen Tag. Aber den blauen Himmel konnte ich aus meinem Bürofenster auch erspähen.
Bernd hat langes WE, also Samstag frei, dann wollen wir Knut machen. Morgen soll es ja fast frühlingshaft werden. Vielleicht tüdel ich schon mal die Lichterkette vom Baum ab.