Drei G


Die neueste Vereinbarung der Ministpräsidenten besagt, dass ab dem 23. August für den Innenbereich von Restaurants, ab einer Inzidenz von 35, wieder die Testpflicht eingeführt wird. Als ich das hörte, fragte ich mich, warum das nicht mit sofortiger Wirkung gemacht werden muss, warum weitere 2 Wochen warten? Warum 2 Wochen länger Risiken eingehen? Ich habe dafür absolut kein Verständis. In Schleswig-Holstein ist die Inzidenz schon länger höher als 35, stand gestern beträgt sie 47,8.

Nicole, die Wirtin von Dimis Taverne, hat sich entschlossen, die Testpflicht für den Innenbereich ihres Restaurants ab sofort wieder einzuführen. Sie schützt damit nicht nur ihre Familie, die ihr im Restaurantbetrieb eine große Stütze ist, sondern auch ihre anderen Mitarbeiter sowie ihre Gäste. Ihre Entscheidung verdient Respekt und Anerkennung und zeigt, dass man mehr tun kann – und sollte – als die Politik uns vorgibt. Viel war in den letzten Monaten von Eigenverantwortung die Rede, die große Teile der Bevölkerung haben vermissen lassen. Nicole ist ein Vorbild für Eigenveranwortung und hat sich über die geltenden Vorschriften gestellt. Danke!

8 Gedanken zu „Drei G

    1. Hans-Georg

      Das hat sie ganz sicher. Wir haben das nächste Date bei Nicole in 2 Wochen. Bernd hat dann die Karrenzzeit nach der 2. Impfung noch nicht erreicht. Also wird er sich vorher testen lassen.

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  1. Der Wilhelm

    Da wir das Lokal ja auch kennen, kann ich gut nach vollziehen, dass die Wirtin da lieber Vorsicht als Nachsicht walten lässt …

    Wobei mir genauso unverständlich ist wie Dir, warum die Damen und Herren Politiker jetzt noch wieder Schonfristen einrichten müssen. Immerhin hatten die allermeisten Menschen inzwischen die Gelegenheit, sich impfen zu lassen (zumindest was die erste Impfung angeht) – und ich wäre durchaus dafür, auch schnell zur 2-G-Reglung überzugehen, wie von Herrn Söder schon angedroht.
    Denn schlussendlich sind die Impfunwilligen wohl wirklich nur dann zu überzeugen, wenn ihnen einige Freiheiten verwehrt werden, die Geimpfte und Genesene zu Recht wieder haben.

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    1. Hans-Georg

      Hamburgs 1. Bürgermeister Tschentscher stellte sich heute Morgen 1 Stunde lang bei Radio HH den Fragen von Bürgerinnen und Bürgern. Da war eine Dame, die sagte, dass sie sich prinzipiell nicht impfen lassen würde. Sie sehe auch nicht ein, dass sie ab Oktober für die Tests zahlen müsse, sie würde schließlich Steuern bezahlen. Die Antwort des Bürgermeisters, sinngemäß: Gemipfte Menschen, die Steuern zahlen, sollten nicht dazu herangezogen werden für die zu zahlen, die nicht geimpft werden wollen. Gabi, ließ sich auch von weiteren Argumenten, nämlich sich impfen zu lassen, des Bürgermeisters nicht überzeugen.

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      1. Der Wilhelm

        Da kann ich unserem Bürgermeister wirklich nur zustimmen – und würde auch noch einen Schritt weitergehen:

        Ich finde auch, dass die Behandlung von Coronafolgen irgenwann für die kostenpflichtig werden sollte, die eine Impfung verweigert haben, obwohl sie sich hätten impfen lassen können.
        Denn im Prinzip gilt das selbe für die Solidargemeinschaft der Krankenversicherten, was auch für die Steuern gilt.

        Ja, ich weiss – das ist eine Hardcoreforderung und mit unserem Krankenversicherungssystem nicht zu machen. Aber dennoch. …

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        1. Hans-Georg

          Ja, das ist eine Hardcoreforderung, aber berechtiigt, da bin ich voll und ganz bei dir. Nur wird das nie durchgesetzt werden können, in Zeiten eines Wahlkampfes schon gar nicht.

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  2. Frau Momo

    In Hamburg haben wir heute die Inzidenz von 80 überschritten. Und ich glaube nicht, dass das Ende der Fahnenstange ist.
    In die Taverne möchte ich unbedingt noch mal. Vor allem natürlich wegen des guten Essens, aber es ist ja auch gut, wenn man sich dort sicher fühlen kann.

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