Halloween an der Elbe


Ausgerechnet am Halloweenmorgen lohnte sich ein Spaziergang entlang der Elbe. Dichter Nebel lag über dem Fluss, zeitweise zaghaft von der Sonne durchdrungen – es passte zu diesem Tag, den wir ja eigentlich als Reformationstag feiern.

Nach dem allmorgendlichen Schokodrink und schlucken der Blutdruckpille machten wir uns gleich auf den Weg zum großen Strom, der kaum zu sehen war. Die Hafenbrücke führte ins Nichts, ebenso wie die Elbuferstraße und das Gleis entlang des Elbe-Penthouse. Der Raureif machte Spinnennetze am Wegesrand sichtbar, die unseren Blicken sonst wohl verborgen geblieben wären. Es war zum Teil schon ein wenig spooky an diesem Morgen.


Bei solchen Stimmungen muss man früh unterwegs sein. Ein paar Minuten später, und die Sonne würde den Nebel vertrieben haben. Frühstück gab es deshalb erst als wir wieder zu Hause waren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert