Eine Brotpremiere


Premieren sind immer spannend. Das Ergebnis der Mühe kann enttäuschend oder hervorragend sein – auf der Bühne wie auch in der Küche. Wir haben ja einen neuen Brotbackautomaten, mit dem wir fleissig Brot backen, drei benötigen wir in der Woche. Frisch schmeckt es am besten, besonders Sonntagmorgen zum Frühstück. Mit der Zeitvorwahl hat man frisches warmes Brot auf dem Frühstückstisch.

Einige Jahre haben wir fertige Brotmischungen bestellt. Nur Trockenhefe musste noch zugegeben werden und natürlich Wasser. Es gab auch Enttäuschungen, aber die Sorten musste man ja nicht wieder bestellen. Aus 1 kg Mischung gab es 2 Brote. Alles in allem war es sehr abwechslungsreich. Das Problem war nur der Lagerplatz. Ein Karton unter dem Techniktisch war nicht der Hit. Dann bin ich dazu übergegangen, Fertigmischungen mit Hefe aus dem Supermarktregal zu kaufen. Aber die Auswahl ist nicht so groß.

Mit dem neuen Brotbackautomaten probieren wir zurzeit einige Rezepte aus, die im Begleitheft zu finden sind. Gestern gab es ein Sauerteigbrot. Der Vorteig wird auch im Backautomat zubereitet. Das nötige Werkzeug, um Salz, Hefe, Zucker und Flüssigkeit abzumessen, gab es dazu, ebenso wie der Becher für den Vorteig.

Das Sauerteigbrot sollte es schon am letzten Sonntag geben. Leider passte das mit der Zeitvorwahl nicht. Das Programm sieht für dieses Brot max. 9 Stunden vor während für andere Brote 13 Stunden möglich sind. Den Vorteig hatte ich zwar schon fertig, im Kühlschrank soll er sich aber 1 Woche halten. Also gab es gestern Abend das erste Sauerteigbrot meiner Brotbackkarriere.

Schon als ich den Deckel der Maschine aufmachte konnte ich sehen, dass das Brot gut gelungen sein musste. Als es zum Abkühlen auf dem Gitter lag, verfestigte sich der Eindruck. Blieb abzuwarten, wie es schmeckt. Und das war hammermäßig. Das Sauerteigbrot ist bisher unser Favorit.

4 thoughts on “Eine Brotpremiere

  1. Die Wiener Hasen

    Na, das sieht ja mal seeehr appetitlich aus!
    Congrats!
    Wir haben ja jaaaahrelang Brot selbst gebacken, in diesen Automaten.
    Irgendwann haben wir ihn gekübelt, denn er heizte nimmer. Ist ja essentiell bei so Geräten 😉.
    Seitdem macht der beste Hase der Welt immer wieder eine ‚Focaccia’… und legt dabei selbst Hand an. Nix Maschinderl – selbst ist der Mann.
    Abgehen tut sie uns nie, die Backmaschine. Dafür essen wir vielleicht auch zuwenig Brot (oder kaufen uns eines beim Lunzer, wenn wir Zähne danach haben).

    An leiwanden Sonntag in den Norden, Junx! 😄

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    1. Hans-Georg

      Das Brot hat auch sehr gut gemundet, haben gleich eine Scheibe mehr davon gegessen als wir es sonst machen.
      Eine Focaccia mach ich auch selbst, allerdings wird zum Kneten die Küchenmaschine eingesetzt. Meine zarten Hände sind zum Kneten von Teig nicht geeignet.
      Während der Woche wird bei uns ja nicht gekocht. Wenn der Gatte von der Arbeit kommt, gibt es eben Brot. Der Automat, es ist inzwischen der dritte in diesem Haushalt, ist also gut ausgebucht.
      Kennt ihr eigentlich „Hasenbrot“?

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        1. Hans-Georg

          Nee, ist nicht so schlimm. Hasenbrot ist Wegzehrung, sei es für den Job oder für eine Wanderung, Zugfahrt etc., welches nicht gegessen wurde und nach Hause zurückgebracht wird.

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