Ein Mythos ist tot. Der letzte Vorhang für die Spanische Sopranistin Montserrat Caballé ist gefallen. Sie starb mit 85 Jahren in ihrer Geburtsstadt Barcelona. Caballé galt als die letzte große Operdiva, ein Titel, den sie nie akzeptiert hat.
Legendär ist ihr Auftritt mit Freddie Mercury, mit dem sie den Song „Barcelona“ gesungen hat, der für die Olympischen Spiele 1992 in der katalanischen Haupstadt geschrieben wurde. Mehrmals saß sie auf dem Sofa bei „Wetten, dass ..?“ Ihr glockenhelles Lachen und Kichern war ansteckend. 2002 trat sie bei der Aids-Gala in der Deutschen Oper Berlin auf, die seinerzeit von Loriot moderiert wurde.
Im Oktober 2005 gab Montserrat Caballé ein Konzert in der Hamburger Laiszhalle. Da ich sie sehr bewunderte und sie immer schon mal live erleben wollte, besorgte ich uns Karten. Schon damals trugen ihre Füße den wuchtigen Resonanzkörper kaum noch und sie betrat, durch den Pianisten gestüzt, die Bühne.
Ich schätze mich sehr glücklich, dass ich Montserrat Caballé live in einem Konzert erleben durfte.
Ja, traurig, bin da ganz auf Deiner Linie. Ich selbst war eingeschworener Pavarotti-Fan und habe – ähnlich wie Du es bei Montserrat beschreibst – einmal irrwitzig teure Karten für ein Pavarotti-Konzert in Köln erstanden und den Abend auch sehr genossen. Auch er war damals schon wackelig auf den Beinen…, hat sich trotzdem gelohnt. Wahrscheinlich sitzen die 2 jetzt auf Wolke 7 und liefern sich einen Gesangswettstreit mit Charles Aznavour. Den mochte ich auch sehr. LG und schönes Wochenende – Elke
Nun, der Charles war nicht so meins. Aber jetzt sind die da alle und machen einen Sängerwettstreit. Vielleicht macht mal einer ’ne Oper darüber.
Charles gehörte für mich in die Kategorie „Nicht schön – aber gut!“…
Es ist nicht so meine Musik, deshalb habe ich ihm wohl nicht direkt gelauscht.