AfD Hamburg wirbt Denunzianten an

Die AfD, leider auch Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft, hat ein Onlineportal eigerichtet, auf dem Schüler sich melden können, wenn sie sich von Lehrern unrechtmäßig beeinflusst fühlen.

Dieses Portal ist die moderne Fortsetzung des Denunziantentums der Jahre 1933 bis 1945! Es ist ein Skandal, dass die Lehrergewerkschaft GEW sowie die Schulbehörde nur mit halbherzigen Stellungnahmen reagiert. Es müsste ein Aufschrei durch die Hamburgische Bürgerschaft gehen und genau auf die Jahre 1933 bis 1945 mit dem Finger zeigen.

Diese Aktion der AfD zeigt mal wieder, welchen Hintergrund und welche Gedankengänge diese Un-Partei hat, brauner geht es wohl kaum.

2 Gedanken zu „AfD Hamburg wirbt Denunzianten an

  1. Trulla

    Es ist wirklich zum Fürchten. Man wünschte manchen Tag, es wären nur sogenannte “fake news“, aber nein, es ist Realität, der wir uns stellen müssen. Und wenn ein Hamburger CDU-Mann, noch dazu Jurist, dieser Tage auf die Idee gekommen ist, einen privaten Sicherheitstrupp zusammenzustellen, um in Form der Selbstjustiz Drogendealer zu jagen, da fragt man sich, ob diese Leute aus unserer unseligen Geschichte denn gar nichts verstanden haben. Der nächste Schritt will vielleicht Blockwarte werben, an Freiwilligen scheint es leider nicht mehr zu mangeln. Noch sind wir mehr, aber wir sind gefordert…..

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    1. Hans-Georg

      Es gab eine Zeit, da hatte sich die CDU an die Ideen der Grünen angelehnt. Heute ist es so, dass sich die CDU nach rechts bewegt.
      Die SPD Reinbek (eine Kleinstadt im Süden Schleswig-Holsteins) fordert eine Front gegen die AfD und eine eine entsprechende Resolution nach Berlin und Kiel geschickt: Rechtsradikales im Keim ersticken. Es müsste mehr solcher Aktionen geben.

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