Es gibt sie noch …

…, die Inhaber, die noch menschlich mit ihren Mitarbeitern umgehen, die wissen, dass ihre Mitarbeiter mit ihrer Arbeit das Geld für die Firma verdienen. Die Inhaber, die die Mitarbeiter nicht als Ware sehen, die austauschbar ist, nach dem Motto: Wenn es dir hier nicht gefällt, dann geh doch. Wir finden schon einen Ersatz.

Inhaber, die ihre Mitarbeiter – ich vermeide bewusst das Wort „Angestellten“ – auch mal loben, für die nicht alles selbstverständlich ist, nämlich dass sie nicht nur dafür arbeiten, dass der/die Inhaber im Keller ihr Geld umschaufeln können, sind wohl eher selten geworden. In Konzernen gibt es nur noch die Ware „Angestellter“ bzw. ‚human resources‘. Wer da innerhalb seiner Abteilung mit den Kollegen nicht klarkommt, hat verloren. In den Konzernen geht es nur darum, mit seiner Arbeit die Aktionäre zu befriedigen.

In den kleinen, privat geführten Unternehmen, da ist man noch Mensch als Mitarbeiter (leider nicht in allen Firmen, obwohl die Inhaber das denken). Da weiss der Mitarbeiter noch, für wen er arbeitet, da kennt man den Chef noch persönlich. Und der Chef kennt noch jeden seiner Mitarbeiter. Und der Inhaber denkt nicht nur an sich und daran, seinen Keller, bzw. sein Bankkonto, weiter zu füllen. Die Mitarbeiter sind das wichtigiste Kapital einer Firma. Leider wird das oft verkannt!

Da hätte ich auch sehr gern gearbeitet!

2 Gedanken zu „Es gibt sie noch …

  1. Wolfi

    Vielen Dank für den link, Du Lieber, Du! 🙂
    Ich hab’s eh schon geschrieben… mir isses ein großes Anliegen, dass man zuerst den Menschen und dann den Mitarbeiter sieht in einer Firma. Ich weiß, das mag ja vielleicht ein bisserl naiv oder gutmenschig klingen, aber es funktioniert. Jedenfalls in meiner kleinen, feinen Welt. 🙂

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