Die Jüngste

Für ein paar Tage habe ich die kleine Familie in Mönchengladbach besucht und ich konnte endlich Marit, unser jüngstes Familienmitglied kennenlernen. Sie ist nun auch schon 4 Monate alt, ende Oktober wird sie getauft.

Marit will schon auf ihre Art die Welt entdecken. Wird sie auf den Rücken gelegt, entweder auf die Krabbeldecke im Wohnzimmer, in ihr Tagesbettchen in der Küche oder in den Kinderwagen, dauert es nicht lange und sie dreht sich auf den Bauch, stemmt sich mit den kleinen Ärmchen hoch und schaut sich mit grossen Augen um, ganz süss!

Mittwochnachmittag fuhren wir alle in das neue Einkaufszentrum. Dort ist die obige Aufnahme entstanden.

Die große Schwester Ida fasste Vertrauen zu mir, was ja nicht unbedingt erwartet hatte – wir sehen uns ja nicht oft – und wir konnten die Eltern mit der kleinen Marit mal ein wenig allein durch die Etagen bummeln lassen während Ida und ich auch durch das Haus stromerten. Wir endeten im Playmobilshop. Dort steht im Eingangsbereich ein Tisch mit ein paar Dingen aus dem Sortiment, wo die Kinder spielen können. Leider gibt es keine Sitzmöglichkeit für Eltern oder Großeltern um sich auszuruhen und den Kindern beim Spielen zuzuschauen.

Als die Zeit gekommen war, uns nach der Bummel-, Spiel- und Shoppingtour zu stärken, entschieden wir uns für das Nudelparadies Vapiano. Da wir in der unteren Ebene keinen geeigneten Platz fanden um einen Kinderwagen möglichst störungsfrei zu parken, suchten wir uns einen Platz in der 1. Etage. Wir wurden freundich begrüsst und uns wurde erklärt, wie das dort funktioniert: Wir bekamen jeder ein Kärtchen ausgehändigt. Damit geht man zum Thresen, wo vor den Augen der Gäste die Speisen zubereitet werden. Das Kärtchen legt man auf einen Scanner und der Preis für das bestellte Essen wird auf das Kärtchen gebeamt. Verlässt man das Lokal wird das Kärtchen an der Kasse abgegeben und der darauf enthaltene Preis wird dann bezahlt.

Die Eltern vertrauten mir die kleine Marit in ihrem Kinderwagen an und gingen nach unten um für sich und Ida etwas auszusuchen. Inwzischen wurde Marit etwas ungnädig und fing an zu weinen, was durch die Akustik in dem Raum unleise war. Ein Herr mit Handy am Ohr bedeutete mir mit seinem Finger am Mund, doch leise zu sein. Ich sagte zu ihm, wenn es ihm zu laut sei, solle er doch woanders telefonieren. Wir diskutierten noch eine Weile hin und her, er verzog sich dann doch an das Ende des Raumes und telefonierte dort weiter. So ein Arsch!!! Er saß nicht mal in unserer Nähe und verzehrte etwas sondern er stand da einfach nur rum und telefonierte. Das kann er überall machen. Egal, von sowas lass ich mich nicht beeindrucken. Das Essen hat trotzdem sehr sehr lecker geschmeckt.

Seit gestern Abend bin ich nun wieder zu Hause. Schön war’s und es dauert ja nicht mehr lange, dann sehen wir uns alle wieder!

9 Gedanken zu „Die Jüngste

  1. Elke

    Glückwunsch zu den beiden Süßen! Am besten gefiel mir in dem post Dein Kommentar bzgl. des Telefontyps „so ein Arsch!“ 😀 99 Punkte! Ich lass mir auch nix mehr gefallen. Wenn mir einer doof kommt, kriegt er eine eingeschäppt. Liebe Grüße Elke

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  2. Elvira

    Ich war in Göttingen und in Berlin im Vapiano, der Ablauf gefällt mir und auch das Essen ist gut. In Berlin allerdings war es extrem voll und dadurch sehr laut. Ein weinendes Baby wäre da überhaupt nicht aufgefallen. Aber auch telefonieren wäre unmöglich gewesen.

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    1. Hans-Georg

      Wir waren um ca. 18 Uhr dort. In Hamburg wäre es brechend voll gewesen. Dort war noch reichlich Platz. Vielleicht liegt es daran, dass das Einkaufszentrum, in welches das Restaurant dort integriert ist, noch ziemlich neu ist.
      Die Portion hätte gern etwas grösser sein können. Aber es ist interessant, bei der Zubereitung der Speisen zuschauen zu können.

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