Kundenförderung

Bei der Meyerwerft in Papenburg wurde gestern der neueste Neubau ausgedockt, das Passierschiff „Norwegian Escape“ – mehr als 320 m lang und 41 m breit, Platz für mehr als 4.200 (!) Passagiere. Rein zufällig war unsere kleine Familie mit der fast 3-jährigen Tochter Ida vor Ort und konnte dem Spektakel zuschauen.

Demnächst hat die Kleine Geburtstag. Sollten wir ihr eine Kreuzfahrt schenken? He, natürlich ist das eine Frage, die eher scherzhaft gemeint ist. Anderseits denke ich, dass viele Menschen, die dem Spektakel der Ausdockung aus der Schiffbauhalle der Meyerwerft in Papenburg zuschauen, sich eine kleine Reise auf so einem Schiff wünschen würden.

Obwohl – so viele Menschen auf einem Schiff? Mehr als 4000 Passagiere? Mit knapp 2000 Menschen ist die „Mein Schiff 1“ – das Schiff, auf welchem wir 3 wunderbare Reisen gemacht haben – ausgebucht. 2000 Menschen, das sind viele Menschen. Auf diesem Neubau finden mehr als doppelt so viele Passagiere Platz, fast unvorstellbar.

Wer weiss schon, ob unsere kleine Enkelin nicht eines Tages in unsere Fußstapfen tritt und selbst über die Weltmeere reisen wird? Meine Kleine, wenn du die Gelegenheit dazu hast mach das! Es gibt keine enspanntere Möglichkeit zu reisen.

15 Gedanken zu „Kundenförderung

  1. karin

    ohoh, nicht für mich, mal über einen der bayerischen seen geschippert, so 1-2 std. und gut ist, starnberger see, chiemsee, ammersee…, das ja, auch nur außer saison, wenn der norden, müsst ich fliegen, mit der bahn an die küste und dann mit einem postschiff nur mal so paar stationen, wo ich an deck bleiben kann und dann aber wieder runter, ist nicht meins ´mehrere´ leute auf einem haufen,
    anderen menschen gönne ich es von herzen

    Antworten
  2. Silberlady

    Nein, zuviele Menschen auf einmal.
    Da ziehe ich die kleineren Schiffe vor.
    Ich liebe die Hurtigruten und selbst da sind manchmal ein paar Leute zuviel.
    Aber die meisten werden auf dem Meer dann ruhiger.
    Dieses kleine Fräulein ist ein hübsches Persönchen.
    Das mit um den Finger wickeln kann Sie bestimmt schon oder???

    Euch eine schöne Woche von Silberlady

    Antworten
    1. Hans-Georg

      Wenn von 2000 Passagieren die Rede ist, könnte man denken, dass die immer alle zur gleichen Zeit irgendwo zusammenhocken. Dem ist ja aber nicht so. Wir haben auf „unserem Schiff“ unsere Ecken gefunden, in denen nichts los ist, nichts los sein kann, weil da eben nur wenig Platz ist. Wer an Land essen geht weiss, dass da ein paar mehr Menschen zusammenkommen. Und das ist an Bord natürlich auch nicht anders.
      Wir könnten sofort wieder losfahren!

      Tja, leider sehen wir uns viel zu selten. Ich habe mir aber vorgenommen, dass das besser werden soll.

      Antworten
  3. Danny

    Mir wären dies auch zu viele Menschen….
    Ich mag unsere Art des Reisen… Mein Freund, das Auto und ich. Eine gebuchte Unterkunft und von dort aus (ungeplant) die Gegend erkunden, dabei aber jederzeit frei und vor allem: Ohne nervigen Animator.

    PS: Schon, dass ich mich kommende Kommentare via E-Mail informieren lassen kann. 😉

    Antworten
    1. Hans-Georg

      Jeder hat natürlich seine eigenen Vorstellungen davon, wie er seinen Urlaub verbringen möchte.
      Die Tatsache, dass wir bereits unsere 3. Kreuzfahrt auf Mein Schiff 1 gemacht haben zeigt, dass es uns Bord gefällt. Einen nervigen Animateur gibt es nicht. 2 x am Tag gibt es eine Durchsage, in welche auf das Vormittags- bzw. Nachmittagsprogramm aufmerksam gemacht wird. Da ist nichts dabei, was irgendwie albern ist. An Bord reisen Dozenten mit, die interessierte Passagiere darüber informieren, was sie in den nächsten Häfen erwartet. Man kann sich das anhören oder auch nicht. Auch über sportliche Kurse wird man informiert. Es liegt sowieso am Abend vorher in der Kabine aus. Die Durchsage ist nur noch mal eine kurze Erinnerung.
      Wenn ich ganz ehrlich bin muss ich gestehen, dass uns die Zeiten, während der wir ohne Buchung an Land waren, immer am besten gefallen haben. Sich treiben lassen, mal hier mal dort schauen, ohne den Zwang der Gruppe. Wobei man bei einem gebuchten Ausflug natürlich immer sehr viele Informationen erhält.
      2000 Passagiere auf Mein Schiff 1 – hört sich dramatisch an. Aber die sind nie zur gleichen Zeit am gleichen Ort. Für uns ist das Kreuzfahren eine sehr sehr entspannte Art zu reisen.
      Wir haben für das nächste Jahr eine Reise ins Auge gefasst, die wir zum Teil schon mal gemacht haben. Wir würden, wenn überhaupt, nur ganz wenige Ausflüge buchen und in den Häfen kurzfristig entscheiden, ob wir überhaupt an Land gehen oder nicht. Der Weg ist das Ziel – nicht die Häfen. Ob wir die Reise machen werden, ist von mehreren Faktoren abhängig.

      Antworten
  4. Inge

    Hallo Hans-Georg,

    ich wuerde Klein-Ida mal mitnehmen nach Helgoland, ist nicht so weit und nicht so lange. Suess die luetsche Deern!

    Gruss von Inge

    Antworten
  5. Gerrit

    Diese Pötte sind einfach zu riesig und auch im Design zu beliebig. Schau dir mal die Vorschiffgeschaltung bei dem gezeigten Schiff an… da ist ganz viel „Mein Schiff 3“-Klasse drin, und auch die aktuelle „… of the Seas“-Klasse hat da ihre Spuren hinterlassen.

    Du weißt ja, dass ich vieles an meinem Hamburg und meinen Hanseaten liebe – aber die Vorliebe für die „die Dicke“ aus Southampton, also die „Queen Mary 2“, kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Sowas von klobig und unelegant.

    Außerdem – wie soll bei so vielen Menschen auf Pötten mit 3000+ Passagieren das Gemeinschaftserlebnis des Reisens aufkommen? Man seht ja schon bei kleineren Einheiten auf einer Reise nicht alle Gesichter. Erinnerst du dich noch an die Doku über die „Henneke Rambow“ im Rahmen der „Norstory“? Was hat der Kapitän da noch sinngemäß angesichts der vielen Balkonkabinen gesagt? „Wie Boxen im Pferdestall. Musst du nur noch ’ne Gabel Heu reinschmeißen. Fürch-ter-lich“! LOL.

    Kreuzfahrtschiffe – gerne. Aber dann bitte wieder kleinere Einheiten mit höchstens 500 Passagieren und architektonischer Eleganz, bei der sich die Desinger noch Mühe gegeben haben. So wie früher die „Stella Solaris“, die zum Glück heute noch fahrende „Funchal“, die griechischen Schwestern „Danae“ und „Daphne“, die „Maksim Gorkiy“ oder bei den neueren Einheiten die „Seabourn“-Klasse von Seabourn Cruises oder die „Le Boréal“-Klasse von Compagnie du Ponant.

    Und ganz abseits von der Schiffsfachsimpelei: Nee, wat is die Lütte seut! 🙂

    Antworten
    1. Hans-Georg

      Schiffe werden heute unter anderen Aspekten gebaut. Die „Oldtimer“ mögen ja noch ihr Publikum haben, aber eine Balkonkabine hat schon ihre Vorteile. Man kann sich z.B. elegant zurückziehen und doch an der frischen Luft sein und auf’s Meer schauen.

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.