Nur eine Messerspitze

Ihr werdet wohl kaum erraten, was für Brösel das sind, die da auf der Messerspitze liegen. Das Zeug nennt sich LaBiDa, es sind Joghurtkulturen. Ein paar von den Krümeln, nämlich eine Messerspitze, reichen, um aus einem Liter Milch ebensoviel Joghurt herzustellen.

Und so funktioniert das:
1 Liter H-Milch wird auf ca. 30 Grad erwärmt und dann umgefüllt in den Becher des Joghurtbereiters. Die Krümel werden in die Milch gegeben, umrühren und den Becher in den elektrisch beheizten Joghurtbereiter stellen. Nach ca. 14 Stunden ist der Joghurt fertig. Dann hat der die Konsistenz von leicht cremig geschlagener Sahne. Wenn 2 Esslöffel Milchpulver zusammen mit LaBiDa eingerührt werden, wird der Joghurt etwas dicker.

Im Rahmen meiner Abnehmaktion esse ich seit monaten im Büro täglich einen Becher Joghurt und einen Apfel. Kürzlich habe ich den Joghurtbereiter wiederentdeckt, der seit vielen Jahren ein einsames Leben im Küchenschrank fristete. Da fiel mir ein, dass ich doch meinen Joghurt auch selbst herstellen könnte. Als Geschmackszusatz verwende ich Sirups von Teisseire. Den Tipp habe ich von Gerrit. Zurzeit habe ich Erdbeere und Tropic in Gebrauch. Ich werden mir demnächst wohl noch eine dritte Sorte holen. Es gibt den Sirup auch im Einzelhandel, sogar etwas günstiger als im Sirup-Shop.

1 Liter Joghurt reicht genau für 5 Arbeitstage. Passt doch.

18 Gedanken zu „Nur eine Messerspitze

        1. Hans-Georg

          Danke für den Tipp, aber ich vertraue da lieber auf meine Erfahrungen. Es mag länger dauern, so wie ich das mache, aber ich habe keine Lust, speziell irgendwas zu kochen.

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    1. Hans-Georg

      Ja, das wäre natürlich eine Option. Aber es müsste schon süsses Obst sein, Joghurt selbst hat ja gar keine Süsse. Vermutlich würde die Gewichtsreduzierung schneller gehen mit Obst. Aber so viel nehme ich von dem Sirup ja auch nicht. Gerade so, dass ich merke, wonach es schmecken soll.

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      1. Gerrit

        Die Teisseire-Sirups gibt es auch mit Stevia. An diesem Woche habe ich erstmals die Grenadine mit Stevia ausprobiert, und geschmacklich macht das überhaupt keinen Unterschied.

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        1. Hans-Georg

          Hab das im sirub-shop gesehen. Ich werde mich mal umschauen, ob den mit Stevia auch im Einzelhandel bekomme. Es gibt mit Stevia jedenfalls ein paar Geschmacksrichtungen, die ich gern mal ausprobieren würde.

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        2. Wolfgang

          Also, mein Mann hat letztens mal Tee mit Stevia gesüßt: UI, WAR DAS GRAUSLICH! 🙁 Ich mag diese neue Süße überhaupt nicht, sie hat so einen penetranten Nebengeschmack.
          (aber das ist halt immer ganz subjektiv…)

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          1. Gerrit

            Ja, die Erfahrung beim Selbstversüßen von Tee habe ich auch gemacht. Ich finde, diese Stevia-Tabletten haben den gleichen aufdringlichen Nebengeschmack wie Aspartam; da kann ich auch gleich bei künstlichem Süßstoff bleiben.

            Entsprechend misstrauisch war ich bei der Teisseire-Grenadine, diese hat mich dann aber positiv überrascht.

  1. karin

    brauchste doch keine messerspitze von … sondern nur einen fertigen naturjoghurt, löffelweise in die warme milch der einzelnen becher geben und umrühren, so habe ich das früher gemacht,
    aber egal, wie auch immer, das ergebnis zählt und wenn es dir schmeckt, dann ist es ja gut,

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    1. Hans-Georg

      Jo Karin, das kenn ich auch. Aber ich bilde mir ein, dass die Joghurtkulturen reiner sind und mein schöner selbstgemachter Joghurt sonst mit Industriejoghurt verunreinigt wäre.

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        1. Hans-Georg

          Wenn du ProBiDa nimmst, kannst du Quark (Topfen) machen und dann noch Lab dazu und es ergibt Käse. Haben wir damals, als wir das Ding neu hatten, mal gemacht, sogar Blauschimmelkäse. Ist aber doch etwas aufwändig.

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  2. Wolfgang

    Ich hab in meiner Schulzeit mal gemeinsam mit meinem damaligen Busenfreund KEFIR gemacht… da waren es Pilze, die man in die Milch tut. Ich fand das damals *total* faszinierend.
    Irgendwann sind dann die Pilze gestorben (vielleicht an einer Infektion… *lol*) und seit dem nie wieder. Aber dieses LaBiDA macht mich neugierig…
    Kriegt man das im Reformhaus?

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    1. Gerrit

      Oja, Kefirpilze selbst zu züchten war mal eine Zeitlang mordsmäßig „in“. Genau wie diese Herrmann-Teige (heißen evtl. regional anders), die man durch ständiges „Füttern“ vermehren musste und dann zwei Teile selbst behielt (einen zum Backen, den Rest zum neu ansetzen) und den Rest verschenken musste. Ein gebackener Kettenbrief sozusagen, auch wenn hier nicht die Drohung im Raum stand, bei Nicht-Teilen von einer Tulpe erschlagen zu werden oder unter einer Wattebausch-Lawine begraben zu werden… 😉

      Irgendwann konnte ich das Hermann-Zeugs nicht mehr sehen und hab’s entsorgt.

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