Na endlich

Die Länder, deren gesetzgebende Vertretung – so will ich das mal bezeichnen – der Bundesrat ist, haben sich dafür ausgesprochen, dass Homosexuelle mit eingetragener Partnerschaft (ein schreckliches Wort) steuerlich verheirateten Eheleuten gleichgestellt werden sollten.

Na, das ist doch mal ein Schritt in die richtige Richtung. Es kann doch auch nicht angehen, dass ein Schwuler seinem Partner gegenüber im Fall von Arbeitslosigkeit oder Krankeit unterhaltsverpflichtet ist, steuerliche Vorteile aber nicht in Anspruch nehmen darf. Vermutlich wird das Steuergesetz bereits für das nächste Jahr entsprechend ergänzt.

Vermutlich wird das mehr Homosexuelle und Lesben ermutigen, zu heiraten.

4 Gedanken zu „Na endlich

  1. Frau Momo

    Das wurde aber auch mal Zeit. Im Nehmen ist der Staat immer fix, aber Gleichstellung war das ja bisher nun wahrlich nicht.
    Wir haben als Verheiratete allerdings keine Steuervorteile. Wir stehen ziemlich genauso da, wie wir ohne Trauschein stünden. Aber darum ging es uns ja auch nicht.

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  2. Lutz

    Egal, ob wir persönlich dann steuerliche Vorteile geniessen oder nicht, die Gleichstellung war längst fällig.
    Viele Heterosexuelle wissen meist gar nicht, dass es da noch rechtliche Unterschiede gibt.

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