Wieder in der Röhre

Anfang Mai wurde bei mir ja ein MRT durchgeführt. Die Behandlung der Bandscheibenvorwölbung verlief dann ja auch sehr positiv – bis ich dann im August ja einen Rückfall bekam. Die Behandlung führte dann nicht zum gewünschten Ergebnis. Mein Orthopäde sprach dann erstmals davon, dass ich eventuell doch operiert werden müsste, doch sollte nochmal ein MRT gemacht werden.

Am vorigen Montag war ich beim Neurologen. Auch er hatte ja angedeutet, dass eine OP notwendig sein könnte um mir zu helfen. Er wollte sich aber noch die Aufnahmen des neuen MRT anschauen, welches nun heute Nachmittag durchgeführt wurde. Morgen früh stehe ich auf der Matte beim Neurologen.

Nach der Prozedur in der Röhre erklärte mir der Arzt anhand der Bilder mein „Leiden“, eine Bandscheibenvorwölbung, die auf einen Nerv drückt. Und das könnte man mit Spritzen direkt an der Nervenwurzel behandeln.

Seit Mittwoch letzter Woche behandel ich mich selbst: Täglich für etwa 30 Minuten begebe ich mich in die Stufenlage. Ein Packen Gartenmöbelpolster dient mir als Stufe. Diese Behandlung hat meine Schmerzen spürbar gelindert, ja, grösstenteils sind sie gar nicht mehr da!

Ich denke, eine Kombination aus Spritzen, Gymnastik und Stufenliegen kann mein Problem beseitigen – hoffe ich jedenfalls.

6 Gedanken zu „Wieder in der Röhre

  1. perle

    ch drück dir die daumen, dass dein konzept aufgeht. ich war am freitag auch in der röhre wegen meinem doppelten bs-vorfall in der hws. bin gespannt, was der doc sagt. schmerzen habe ich gsd nicht, aber fiese ausfallerscheinungen in der linken hand. aber so lange es geht will ich eine op auch herrauszögern, denn ich hab echt schiss, wenn da halsabwärts was schiefgeht…
    dir gute besserung und ein glückliches händchen deiner ärzte bei der wahl der waffen..

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  2. Hans-Georg

    @Perle:
    Ich vermute, dass die Stufenlage bei dir nicht helfen würde.
    Ausfallerscheinungen hatte ich bisher zum Glück nicht, nur wahnsinnige Schmerzen.
    Dir auch gute Besserung.

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  3. Aurum

    Lieber Hans-Georg!
    Wie gut ich das nachfühlen kann. 1991 hatte ich eine Bandscheiben-Abtrennung. Da half nur eine OP, denn das abgedrückte Teil komprimierte so dermaßen den Nerv, dass meine Füße schon eiskalt waren. Aufrecht gehen ging gar nicht mehr. Dennoch wurde zuvor wochenlang konservative Behandlung versucht.
    Oft werden OP´s aber auch überflüssiger Weise ausgeführt und es ist doch schön, wenn du es so wie beschrieben in den Griff bekommen kannst.

    PS: Schande über mich. Du hattest Recht (hmpf).

    LG die Aurum

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  4. Hans-Georg

    @Aurum:
    “Bandscheibe” scheint ja wohl eine Art Volkskrankheit zu sein.

    Zum PS: Da bin ich aber froh, dass meine Vorstellung vom Rhein doch nicht so verkehrt ist.

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  5. Desert Hamburg

    Hallo Hans-Georg,

    ich habe ein ähnliches Problem: Bandscheibenvorwölbung letzter Lendenwirbel mit Spinalkanalstenose und entzündlichen IGS.
    Ich habe eine fähige Physiotherapeutin, die mich in den akut schlimmen Zeiten durchknetet und meine Beweglichkeit wiederherstellt. Sobald dies halbwegs geschehen ist, mache ich sofort wieder Sport – vor allem Bauchtraining, Fahrradfahren etc. Aber nichts mit Gewichten und – bei Bandscheibe ganz wichtig – nichts mit Springen. Also low impact-Sportarten. Dazu noch viel Strechting. Und das alles mindestens 3 mal die Woche. Und soll ich Ihnen etwas sagen: Ich habe gar keine Schmerzen mehr und mein Rücken ist voll beweglich geworden. Man muss es ausprobieren, was einem guttut und was wirklich hilft.
    In diesem Sinne: gute Besserung.

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  6. Hans-Georg

    @Desert:
    Die Behandlung des Schmerzes ist eine Sache, die Beseitigung der Ursache eine andere. Das war mir schon vor dem Gespräch mit dem Neurologen heute morgen klar. Ich werde nach dem Gespräch mit dem Orthopäden morgen einen Extrabeitrag dazu schreiben.
    Zurzeit geht es mir recht gut mit keinen bis wenig Schmerzen, ca. 2 – 3 auf der Schmerzskala.

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