Aufpassen!

Früher musste man ja nehmen, was die Sackbearbeiterin/der Sackbearbeiter bei der Kfz-Zulassunsstelle zuteilte. Wunschkennzeichen gab es nur mit Beziehungen oder wenn man einen Schein ganz zufällig mit den Anmeldepapieren über den Tresen schob. Woher ich das weiss? Das verrate ich nicht. Seit einigen Jahren gibt es Wunschkennzeichen ganz offiziell und die Zulassungsstellen nehmen dafür auch eine Gebühr. Inzwischen können Wunschkennzeichen auch online reserviert werden.

Unser neuer Wagen soll in der nächsten Woche zugelassen werden – und das natürlich mit einem Wunschkennzeichen. Das wird aber gar nicht danach aussehen. Mit der Buchstaben- und Zahlenkombination kann ein Aussenstehender gar nichts anfangen. Ich habe es eben reserviert.

Aufpassen muss man allerdings bei der Onlinereservierung. Da gibt es z.B. eine Seite mit der url strassenverkehrsamt.de. Dort gibt es die Möglichkeit, drei Optionen für ein Wunschkennzeichen einzugeben und man bekommt dann die Auskunft, ob eine der Möglichkeiten oder sogar alle drei zur Verfügung stehen oder nicht. Klickt man auf „bestellen“, muss man die Nummernschilder gleich mitkaufen. Und das war mir doch sehr suspekt weil eine Zulassungstelle keine Nummernschilder verkauft. Als ich mich auf der Seite noch etwas umschaute, stellte ich fest, dass es sich um ein „nichtbehördliches Informationsportal“ handelt. Nee, sowas wollte ich nicht.

Nach wenigen Minuten weiterer Suche fand ich die Seite der für unseren Kreis zuständigen Zulassungstelle. Und da fand ich auch die Möglichkeit, Wunschkennzeichen zu reservieren. Und siehe da – unser Wunschkennzeichen war frei und ist nun 3 Monate resverviert. Den Ausdruck der Bestätigung bekommt unser Händler, der ihn zur Zulassung präsentiert und dann hat unser Wagen das Kennzeichen, welches wir uns ausgesucht haben.

Ein wenig will ich hier über unser Kennzeichen verraten: RZ .. 3108 .
Wer dieses Blog aufmerksam gelesen hat, kann vielleicht mit der Zahlenkombination was anfangen. RZ steht übrigens nicht für „Rübenzüchter“ – wie wir Exgrossstädter früher immer gesagt haben – sondern für „Rosenzüchter“.

4 Gedanken zu „Aufpassen!

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