Lebensqualität


Diese letzte Urlaubswoche verbringe ich vormittags allein zu Hause. Irgendwann erscheint der kleine Hunger und ich brauch ein wenig was für den Magen: Ein Toastbrötchen, eine Hälfte mit Fleischsalat, die andere Hälfte mit selbstgemachter Marmelade, die wir für’s Blumengiessen und Briefkastenausnehmen von Nachbarn bekommen haben.

Ich bereite mir das kleine Frühstück in der Küche zu und setze mich dann anschliessend in den Wintergarten. Während ich dem Regen und den sich im Wind wiegenden Pappeln zuschaue, verzehre ich die beiden vorbereiteten Brötchenhälften. Das dauert zwar nur ein paar Minuten, aber ich geniesse es, dort zu sitzen anstatt so nebenbei mir die Hälften am Rechner sitzend reinzuschieben.

Ebenso gehört es zu meiner Lebensqualität, Getränke immer in ein Glas zu füllen anstatt aus der Flasche zu trinken. Es soll ja sogar Menschen geben, die trinken Milch aus der Verpackung, ein absolutes no go.

3 Gedanken zu „Lebensqualität

  1. kalle

    Savoir vivre ;). Ich mag es auch gern stilvoll, selbst wenn ich allein bin decke ich den Tisch und bereite mein Essen vor, als ob ich Gäste hätte. Dazu Musik und schon geht es einem besser. Mit allen Sinnen geniessen – man gönnt sich ja sonst nix,

    liebe Grüsse Kalle

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  2. Hans-Georg

    @Elvira:
    Das ist mein Lieblingsplatz in der ganzen Wohnung.
    Allenfalls bei Bier mach ich ganz ganz selten mal eine Ausnahme und trinke es aus der Flasche. Das ist aber wirklich ganz ganz ganz selten.
    @ kalle:
    Ja, das muss so sein. Und wenn es nur für ein paar Minuten ist – die Zeit, die man benötigt, um 2 Brötchenhälften zu essen.

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