Anwesend

– anders kann ich meine Tätigkeit in der Firma zurzeit nicht bezeichnen. Morgens sind ca. 20 Minuten Routinearbeiten zu erledigen. Da ich, wegen nicht planbarer Fahrzeit, meistens schon recht früh in der Firma bin, sind die Routinearbeiten beim offiziellen Arbeitsbeginn um 08.30 Uhr schon erledigt. Über den Tag verteilt sind gelegentlich ein paar Dinge zu tun, die aber meist nicht mehr als 10 Minuten in Anspruch nehmen.

Und trotzdem – oder wohl auch gerade deswegen – muss man dauernd hellwach und einsatzbereit sein weil es jeden Moment passieren kann, dass das Geschäft einen Stoss bekommt.

Seit ein paar Wochen hätte ich in Lübeck was privates zu erledigen. Seit eben diesen ein paar Wochen konnte ich nicht meinen verkürzten Nachmittag nehmen weil ich, wie oben gesagt, ständig damit rechnen muss, dass meine Tätigkeit gefragt ist.

Es gibt wohl kaum etwas langweilieres, als im Büro zu sitzen und auf Arbeit zu warten.

Der Höhepunkt des Arbeitstages ist das Einnehmen des Mittagessens in der Firmenkantine. Danach geht man, sofern das Wetter mitspielt, mal kurz in die City. Erfahrungsgemäss ist nachmittags weniger zu tun als vormittags. Dementsprechend lang werden dann die restlichen abzusitzenden Arbeits- bzw. Anwesenheitsstunden. Ob ihr es glaubt oder nicht: Das ist Stress pur!

2 Gedanken zu „Anwesend

  1. Frau Momo

    Dsa glaube ich Dir sofort! Keine Arbeit ist meistens anstrengender als viel Arbeit. Dann wünsche ich Dir, das das schnell vorbei ist und Du wieder gut zu tun hast. Die Tage können einem da schon lang werden.

    Antworten

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