ungewöhnlich


Ein Sonntagvormittag im Februar. Wie wir alle wissen, haben wir mal wieder einen Winter. Keinen harten Winter, aber mal wieder ein Winter mit längeren Perioden mit Minustemperaturen und ab und zu auch mal Schnee.

Der Himmel ist bedeckt, wenn auch nicht mit dicken Wolken. Ab und zu kann man die Sonne schemenhaft durch die Wolkdendecke erkennen. Dabei schneit es ganz leicht, kaum wahrnehmbar.

Und dann erscheint plötzlich ein Streuwagen in unserer kleinen Strasse, eine Nebenstrasse. Und nicht nur das, es ist eine Sackgasse! Es gibt keinen Durchgangsverkehr. Nur Anwohner fahren hier rein und raus – und parken auch schon mal widerrechtlich da, wo sie es nicht dürfen.

In Hamburg wohnte ich auch in einer Nebenstrasse. Dort habe ich Winter mit mehr Schnee erlebt als wir bislang hatten. Gestreut wurde dort nicht. Und auch in diesem Winter werden im Verkehrsfunk Warnungen gesendet, dass in den Nebenstrassen nicht gestreut wird.

Ich finde es schon etwas übertrieben, dass hier, in unserer Strasse gestreut wird. Allerdings muss ich zugeben, dass es für die Anlieger schon erleichternd ist.

2 Gedanken zu „ungewöhnlich

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