Pause beendet

Na ja, es war eher eine Zwangspause. Ich habe ja seit Donnerstag letzter Woche frei. Die Zeit war angefüllt mit Aktivitäten, es war einfach keine Zeit, euch darüber zu informieren. Jetzt noch 4 freie Tage, und am Montag nächster Woche geht es wieder ins Büro.

Was war denn nun los hier?:

Am Donnerstag, also heute vor einer Woche, hatten wir abends Besuch von einem sehr netten Mann. Ich hatte ihn vor einigen Jahren in einem einschlägigen schwulen Forum kennengelernt. Fast täglich „sprachen“ wir miteinander. Und ganz langsam fasste er Vertrauen zu mir. F. erzählte mir aus seinem Leben, dass er verheiratet sei und 2 Töchter habe, dass er sich aber auch zu Männern hingezogen fühlt. Diese Konfliktsituation kannte ich nur allzu gut. Vor 2 Jahren verliebte F. sich dann in einen anderen Mann. Seine Situation wurde dadurch nur noch schlechter. F. wusste nicht mehr ein und aus. Wenn er mir darüber erzählte war es so, als würde dort mein vergangenes Leben ablaufen. Inzwischen hat sich F. zu seiner Frau und zu seiner Familie bekannt. Nach wie vor ist es so, dass es eine Seite in ihm gibt, die ihn zu Männern zieht, aber nicht so stark, dass er mit ihnen in die Buntkarierten springt. Er steht voll und ganz zu seiner Familie.

F. hatte 3 Tage beruflich in Hamburg zu tun. Deshalb nahmen wir die Gelegenheit war, uns persönlich kennenzulernen. Bei uns im Elbe-Penthouse hatten wir einen gemütlichen Abend und haben tatsächlich einen sehr lieben und netten Menschen kennengelernt.

Am Freitagabend reiste unser Freund Frank aus München an. Es war das erste Mal, dass er im Elbe-Penthouse zu Gast war. Unser neues Domizil zu begutachten war nicht der einzige Grund seines Besuches, hatten wir doch auch eine persönliche Feier, zu der wir ihn eingeladen haben. Frank war, ebenso wie F., sehr angetan von unserer Wohnung.


Am Samstag machten wir einen langen Spaziergang zur Geesthachter Schleuse. Frische Luft macht bekanntlich hungrig. Die Frage, wo wir essen gehen wollten, wurde lange diskutiert. Schliesslich einigten wir uns auf die Erlebnisküche im Mongolischen Restaurant. Wir fragten unsere Nachbarn, ob sie Lust hätten, mit uns zu kommen. Hatten sie – und so machten wir uns gemeinsam auf den Weg zum Restaurant, nicht wissend, was uns dort erwarten würde.

Erstmal erwartete uns ein vollbesetztes Restaurant. Die nette Mongolin, die für die Platzvergabe zuständig war, meinte aber, dass sie in ca. 20 Minuten einen Tisch für uns hätte. Als wir uns dort wieder einfanden, war tatsächlich ein Tisch für uns frei. Uns wurde erklärt, wie das mit den Buffets funktioniert: Entweder man nimmt nur chinesisch, also fertig gegarte Speisen und Zutaten oder man macht auf mongolisch und nimmt rohes Fleisch oder Fisch und Gemüse, löffelt eine von vielen Saucen darüber und übergibt dem Koch seinen Teller. Der gart das dann in wenigen Minuten.

Anfangs wagten wir uns nicht so recht an die mongolische Variante und nahmen erst mal was fertiges vom chinesischen Buffet während wir beobachteten, wie das beim mongolischen Koch so vor sich geht.

Der nächste Gang trieb uns dann dazu, uns was frisches zubereiten zu lassen. Ich muss sagen, dass das war wirklich toll war. Und mit dieser Meinung stand ich nicht allein da. Selbst unser Nachbar, der, was essen betrifft, etwas konservativ sein kann, war sehr angetan.

Am Sonntag hiess es früh aufstehen. Um 9 Uhr mussten wir Tortenstücke vom Café Koch holen, um 10 Uhr sollte der Brunch geliefert werden. Zur gleichen Zeit sammelte Bernd unsere Mütter in Hamburg am Bahnhof ein. Um 11 Uhr kamen die geladenen Gäste aus der Nachbarschaft.


Bis in den Nachmittag hinein hatten wir eine sehr angenehme Feier mit interessanten Gesprächen. Ich musste aber leider feststellen, dass in der Nachbarschaft die Angst umgeht, sich hier im Weblog oder im Elbe-Penthouse wiederzufinden.

Am Montag war der Tag der Abreise von Frank. Wir brachten ihn zum Flughafen. Von dort fuhren wir weiter nach Lübeck. Meine Mutter hatte Termine bei 2 Banken um Konten auf ihren Namen umschreiben zu lassen und um sich zu informieren, was Vater dort angelegt hatte.

Wie ich nicht anders erwartet hatte, war das Gespräch bei der Deu….en Bank sehr merkwürdig. Der Berater nahm uns nicht die Jacken ab. Mehrmals musste er den Raum verlassen um an einem anderen Rechner zu arbeiten. Ein weiteres Mal sammelte diese Bank Minuspunkte bei mir.

Der Termin bei der Sp….sse verlief wesentlich netter und sachlich optimal. Der Sachbearbeiter hatte sich vorbereitet und alles notiert, was abgearbeitet werden musste. Wir wurden über Wertpapierhandel aufgeklärt und bekamen gleich einen Vorschlag bezüglich einer der Anlagen. Ich machte den Vorschlag, die Anlagen von der anderen Bank – falls möglich – zu dieser Bank zu übertragen, auch aus dem Grund, dass diese Filiale für meine Mutter besser zu erreichen ist als die der anderen Bank. Die Angelegenheit wird jetzt geprüft.

Montagabend hiess es dann für uns Koffer packen. Dazu mehr im nächsten Beitrag.

Nachtrag:
Ich vergass zu erwähnen, dass das leckere Buffet von der Landschlachterei Harms geliefert wurde.

4 Gedanken zu „Pause beendet

  1. Kalle

    Hi Hans-Georg,

    ich weiss zwar nicht, was es zu feiern gab, aber ich wünsche mal alles Gute (in der Hoffnung, dass noch von dem leckeren Essen übrig ist, insbesondere die Schokorollen…)

    Liebe Grüsse Kalle

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  2. shayanna

    ach du meine Güte…. nun habe auch ich deinen Geburtstag vergessen ! lach
    da wünsch ich dir doch schnell noch alles liebe und wir können dann ja den gemeinsamen
    geburtstagvergessenkaffee mal nach holen, denn wie ich lese habt ihr ja ständig volles programm!

    seid lieb gegrüsst
    shayanna

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