Reifenpanne


Für heute, den ersten Urlaubstag, hatte ich einen Termin vereinbart, um an unserem Wagen die Winterreifen gegen die Sommerreifen zu tauschen. Pünktlich trafen wir in der Werkstatt ein und erledigten den Papierkram. Die Dame blätterte dann in einem Ordner und suchte was. „Haben Sie bei der Anmeldung auch gesagt, dass die Sommerreifen zur Verfügung stehen sollen?“. Na klar hatte, ich, warum brauchte ich denn sonst einen Termin für die Angelegenheit. Ich hatte auch die Nummer für die Einlagerung durchgegeben.
„Ja, da haben wir wohl ein Problem – die Reifen sind nicht da.“

Ich erklärte der Dame, dass ich extra einen Tag Urlaub genommen hätte (sie musste ja nicht wissen, dass ich die ganze Woche frei habe). Nun denn, sie war daraufhin ausser Stande, etwas zu sagen, ausser, ob wir nicht einen neuen Termin vereinbaren können. Natürlich können wir, aber ich schlug dann vor, dass die Angelegenheit damit nicht aus der Welt ist sondern dass ich einen Ausgleich in irgendeiner Form erwarte. Dem stimmte sie zu.

Mittwochmorgen starten wir einen zweiten Versuch. Mal sehen, was wir angeboten bekommen.

10 Gedanken zu „Reifenpanne

  1. Lutz

    Das ist aber ärgerlich und nicht gerade kundenfreundlich. Aber vielleicht kannst Du wenigstens einen Rabatt rausschlagen 😉

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  2. Anne

    Na toll…zumindest muß der Service (kostet der etwas, oder wie handhabt ihr das?) dann kostenfrei sein. Deren Verschulden sollte nicht zu Lasten euerer Gelbörse gehen.
    HIHI, hast du gemerkt, dass ich ganz bewußt Geldbörse geschrieben habe? breitgrins Ich müßte erst googlen, wie man die in französisch schreibt nochbreitergrins
    Habt einen guten Wochenstart vor allen Dingen einen erholsamen Urlaub

    Jetzt gebe ich euch einfach mal ein Bussi, ich bin so frei 😀

    LG
    Anne

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  3. Hans-Georg

    @Anne:
    Der Service kostet natürlich was. Mal sehen, was die uns anbieten.
    Ich habe übrigens Geldbörse auf französisch vor ein paar Tagen hier geschrieben unter dem Titel “Leere”.

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  4. Tim

    Bei ATU (Filiale Unterhaching b. München) wollte man dem Gefährt meines Vertrauens im vorigen Sommer eine neue Lichtmaschine einsetzen. Dies sei unbedingt nötig, die alte sei definitiv defekt (dies hätten ihre Messungen ergeben). Da ich mir in kostenintensiveren Angelegenheiten gern nochmal eine zweite Meinung anhöre, bin ich zu einer anderen Werkstatt gefahren. Ergebnis der dort vorgenommenen Messung: Eine neue Batterie sollte reichen, die alte Lichtmaschine sei okay. Mit einem etwas mulmigen Gefühl verzichtete ich also auf die neue Lichtmaschine und ließ lediglich die Batterie austauschen. Inzwischen sind fast 9 Monate und diverse tausend Kilometer vergangen – und was ist passiert? Nüscht! Mein Wagen fährt völlig problemlos, auch ohne die angeblich so dringend benötigte neue Lichtmaschine… ATU sieht mich jedenfalls so schnell nicht wieder.

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