Die lieben Nachbarn


Die Villa nebenan wurde verkauft. Nach langen Renovierungsarbeiten ist nun endlich Ruhe eingekehrt und wir hoffen, dass wir den Sommer ungestört und ohne Baulärm geniessen können.

Natürlich braucht die Familie (Eltern mit einem Kind) 2 Autos. Der Parkraum ist knapp in unserer Strasse. Aber das Anwesen besitzt eine Garage und einen leicht geneigten Garagenvorplatz. Unsere Strasse ist auch nicht sehr breit. Trotzdem haben sich die Nachbarn angewöhnt, ihre Fahrzeuge so zu parken, dass sie den Platz eines LKW beanspruchen.

Mit etwas gutem Willen liessen sich sogar beide Fahrzeuge auf dem Garagenvorplatz abstellen, was natürlich ein wenig umständlich ist, wenn man mit dem Wagen weg will, der gerade vor dem Garagentor geparkt ist. Aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Aber wie ist das immer: Rücksicht nennt man das, was die Anderen nehmen müssen. Das haben wir schon im letzten Jahr bei der Sanierung feststellen müssen. Da konnte es sich der Herr des Hauses am Sonntag nicht nehmen lassen, selbst anzupacken und Abbruchmaterial von der 1. Etage in den Container zu werfen.

Gestern habe ich für ein paar Farbtupfer auf dem Balkon gesorgt. Osterglocken und Primeln sorgen für ein wenig Frühlingsflair, was auch langsam Zeit wird.

Und jetzt eröffne ich die diesjähre Freiluftsaison und setze mich auf den Balkon, und sei es nur für ein paar Minuten. Dazu ein Tässchen Wiener Melange, ein Glas Brandy und ein Stück Schokolode. Ja ja ich weiss, ich bin ein Genussmensch. Aber ich brauch das ab und zu.

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