Nass

Als ich heute Morgen aufwachte war es noch dunkel. Nur wenige Autos fuhren auf den Strassen. Ich fühlte mich noch ein wenig müde, konnte aber nicht mehr schlafen. Ich bemerkte, dass Bernd auch schon wach war. Manchmal ist das Ankuscheln ja eine Einschlafhilfe, aber das Gegenteil war der Fall.

Später fragte Bernd mich, wie spät es denn wohl sei. Ich horchte in die Umgebung, schätzte die stärke des vorhandenen Lichtes und sagte dann: Ca. sechs Uhr. Ein Tippen auf die Lichttaste vom Funkwecker – und es war …. 05.57 Uhr! Tja, obwohl wir noch nicht oder nicht mehr ganz munter waren, war an Schlaf nicht mehr zu denken. In der Hoffunung, in der kommenden Nacht besser und länger zu schlafen, beschlossen wir, aufzustehen.

Als ich in der Küche unseren morgendlichen Kakao zubereitete, zeigten sich erste Regentropfen am Fenster, was im Grunde ungewöhnlich ist. Meist bring der West- bzw. Nord-West-Wind die Regenwolken heran. Da unsere Fensterfront nach Osten zeigt, bleibt sie dann trocken. Heute musste also der Wind aus östlichen Richtungen kommen. Ja, ein leichter Wind wehte aus südost.

Der Regen wurde immer Stärker, es wurde gar nicht richtig hell. Das Wetter passte zu unserer Mattigkeit. Zum Glück hatte Bernd bereits gestern alle notwendigen Einkäufe erledigt. Andere Termine haben wir heute auch nicht – und deshalb wir müssen heute nicht mehr aus dem Haus. Einfach rumgammeln, mal dies oder jenes machen (nein nein – damit meine ich ein paar Hausarbeiten erledigen), vielleich ein Bad nehmen, einfach nur relaxen. Dies wird ein ganz faules Wochenende.

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