
Das sieht nicht sehr appetitlich aus, das ist der Rest eines Cheeseburgerauflaufs. Fertig aus dem Ofen hätte man wegen der Käsedecke obendrauf auch nichts gesehen. Ohne Käsedecke vor dem Backen wäre es ähnlich, nämlich nur eine rötliche Oberfläche. OK, ich bin ja kein Food Blogger, also müssen meine Leserinnen und Leser damit vorlieb nehmen, was ich ihnen präsentiere. Grundsätzlich ist es ja so, dass es nicht unbedingt darauf ankommt, wie es aussieht, die Hauptsache ist doch, dass es schmeckt. Sieht man ja auch beim Labskaus.
Ich entdeckte das Rezept über Instagram. Im Original soll es im Dutch Oven zubereitet werden, in einem Erdloch mit Holzkohle. Mit ein wenig Erfahrung, Phantasie und Nachdenken geht das auch als Auflauf im Ofen.
Was benötigt man für einen Dutch Oven Auflauf in einer Auflaufform im Ofen überbacken:
500 g Rinderhack
150 g Bacon, gewürfelt
1 grosse Zwiebel gewürfelt
1 – 2 Knoblauchzehen klein geschnitten
250 g Nudeln roh (Farfalle, Fusili, Penne usw.)
400 ml gehackte Tomaten aus der Dose
250 ml Rinderbrühe
ca. 200 g Frischkäse oder Schmelzkäse
10 Cocktailtomaten in Scheiben
5 – 6 Gewürzgurken in Scheiben
Tomatenmark
Senf
Ketchup
Worcestersauce
Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer
250 g Gratinkäse
Zubereitung:
Bacon und Hackfleisch in einer Pfanne scharf anbraten
Zwiebel und Knoblauch zufügen und mitbraten
Tomatenmark einrühren und anrösten
mit Brühe und gehackten Tomaten ablöschen
Frisch-/Schmelzkäse unterrühren
restliche Zutaten zufügen
Masse in eine Auflaufform füllen, die rohen Nudeln einrühren (müssen von der Flüssigkeit bedeckt sein, ggf. noch Brühe aufgiessen). Gratinkäse auf die Masse geben. Auflaufform in den Ofen schieben und bei 180 Grad Umluft ca. 40 Minuten backen.
Nach 30 Minuten hatte ich mal mit einer Gabel in der Masse nach einer Nudel gestochert, da war die noch überwiegend knackig, hab dann noch 10 Minuten zugegeben, das war perfekt.
Wir haben dieses Rezept gestern zum zweiten Mal zubereitet und überlegt, ob ich es beim ersten Mal in einem Gusseisentopf gemacht hatte. Ich konnte mir aber nicht vorstellen, dass wir den Topf auf dem Tisch stehen hatten (ich mag keine Töpfe auf dem Tisch, das ist Holzklasse). Es ist zwar etwas umständlicher, erst alles in einer Pfanne oder in einem Topf anbraten und zusammenrühren. Aber am Ende wollen wir es hübsch auf dem Tisch haben. Ausserdem kann ich den gusseisernen Topf nicht in die Spülmaschine stellen.
Hier könnt ihr euch auf Instagram die Zubereitung im Dutch Oven anschauen.
