In Therapie

In dieser Woche starteten Wärmebehandlung und Krankengymnastik.

Für die Wärmebehandlung liege ich ca. 20 Minuten auf einer aufgezeizten weichen Matte. Das ist sehr angenehm und ich döse währenddessen so vor mich hin und hänge meinen Gedanken nach.

Dann kommt die Therapeutin und ich muss mit ihr in die „Turnhalle“, ein Raum, in dem allerhand Gerät steht und darauf wartet, die Patienten zu foltern. Mittwoch war das ja noch ganz auszuhalten. Das Hauptaugenmerk lag auf den Beinen. Mit denen hatte ich ja auch die ärgsten Probleme. Meine Gehwerkzeuge machten das aber super.

Gestern ging es aber los mit Bauch- und Rückenmuskulatur. Ich musste da an Seilen ziehen, an denen Gewichte hängen, waagerecht ziehen, schräg ziehen, von oben nach unten ziehen, von unten nach oben ziehen, kombiniert mit verschiedenen Schrittstellungen. Nun ja, ich kann verstehen, dass das wichtig ist und dass die Übungen dazu dienen sollen, hauptsächlich die Rückenmuskulatur zu stärken. Aber ich brauche dazu auch Kraft in den Armen, und die fehlt mir. Einige Übungen musste ich abbrechen weil das nicht mehr ging.

Anschliessend wurde wieder mit den Beinen gearbeitet, was wunderbar funktionierte.

Von der KG-Praxis sind es nur ein paar Schritte zu den Einkaufsmöglichkeiten hier in der kleinen Stadt an der Elbe. Beides lässt sich also gut kombinieren. Gestern hatte ich dann fast 4000 Schritte auf der App als ich zu Hause war, und ich war fix und alle! Wenn es denn hilft, ist es ja auch in Ordnung.

Mit den Nachwehen hatte ich heute morgen zu kämpfen, Muskelkater war das wohl. Ich werde heute Nachmittag ein entspanntes und entspannendes Wannenbad nehmen.

4 Gedanken zu „In Therapie

  1. Der Wilhelm

    Das wünsche ich Dir sehr, dass dies Tortur in der Folterkammer hilft.

    Meine Erfahrungen damit durfte ich ja auch schon machen – und es sind in Teilen nicht die besten, an die ich mich erinnere. Wobei es wohl auch sehr vom jeweiligen Therapeuten abhängt, ob man sich dabei wohlfühlt und Spass daran hat.
    Einige dieser Herrschaften sind schon richtige Sklaventreiber, die ihr Pensum ohne Rücksicht auf Verluste runterreissen. Im HGZ Bad Bevensen hatte ich so einen, bei dem ich nach den Therapie-Einheiten kaum noch laufen konnte, obwohl er selbst behauptete, mit mir lediglich ein „Schon-Programm“ zu machen

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    1. Hans-Georg

      Als die Therapeutin merkte, dass ich aufhörte als es meinem Arm zuviel wurde, war das auch ok für sie. Mal gucken, was sie sich für nächsten Mittwoch ausdenkt.

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  2. Beate

    Ich habe verlangt, statt der „Sklaventreiberin“ einen anderen Therapeuten zu bekommen. Hat geklappt und war dann auch richtig gut. Wie sagten schon die 68-er: Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt.😃

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