Apfelsaft gegen Verwirrtheit

Zwei Tag noch, Übermorgen also …

Im Anesthäsiegespräch riet mir die Narkoseärztin, vor der OP Apfelsaft zu trinken. Apfelsaft würde das Verwirrtsein nach der Narkose verringern. Ich bekam nach dem Gespräch eine Doppeseite mit Verhaltensanweisungen ausgehändigt, das meiste ausgedruckt und vorformuliert, je nach Bedarf und Notwendigkeit handschriftlich ergänzt.

Die Narkoseärztin hat dort reingeschrieben, man kann es sogar lesen, dass ich am Vorabend der OP 1 Glas Apfelsaft trinken solle, als Ergänzung zur normalen Flüssigkeitsaufnahme. Bis zwei Stunden vor der OP darf ich 1 Glas Wasser und 1 Glas Apfelsaft zu mir nehmen. Es muss sich um klaren Apfelsaft handeln, naturtrüber Apfelsaft gilt als Nahrungsaufnahme, ab 6 Stunden vor der OP darf ich nichts mehr essen, also deshalb klarer Apfelsaft.

Bei meinen bisherigen OPs ist mir eine Verwirrtheit nicht aufgefallen. Nun ja, da war ich auch noch ein paar Tage jünger. Und ob man das selbst bemerkt, ist auch noch die Frage. „Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko von Verwirrtheitszuständen nach einer Operation.“ musste ich heute lesen. Wenn Apfelsaft hilft, Verwirrtheit zu vermeiden oder zu reduzieren, soll mir das recht sein. Der klare Apfelsaft liegt bereit.

4 Gedanken zu „Apfelsaft gegen Verwirrtheit

    1. Hans-Georg

      Es war mir auch neu. Aber zum Glück hab ich ja auch nicht so viel mit OPs und Narkosen zu tun. Die Ärztin wird ihre Erfahrungen haben. Apfelsaft kann ja nicht schaden, also werde ich der Empfehlung folgen.

      Antworten
  1. Der Wilhelm

    Mir ist das auch neu.
    Aber es erklärt sich wohl so, dass damit der Blutzuckerspiegel angehoben wird und damit die Durchblutung des Gehirnes verbessert.
    Dürfte ähnllich sein wie bei gesüsstem Tee (Pfefferminze brrrr), den es zu Zeiten meiner Ausbildung bei älteren Patienten immer gab……

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert