
Pizza ist eins unserer Hauptnahrungsmittel an Wochenenden weil uns manchmal nichts besseres einfällt bzw. wei. wir keine Lust haben, lange in der Küche zu stehen, viel Zeugs zu schnibbeln, anzubraten, raus der Pfanne, Gemüse rein, alles wieder zusammenschütten – man kennt das. Dazu kommt bei Pizza, dass man sie sehr vielfältig gestalten kann. Ich muss allerings zugeben, dass wir meistens doch bei den Belegen landen, die wir oft und gern essen. Bei mir sind es Thunfisch mit Kapern.
Die Pizzabasis ist schnell gemacht und dafür muss ich nicht mehr nachschlagen:
400 g Pizzamehl
1 Päckchen Trockenhefe
1 TL Salz
1 TL Zucker
4 EL Olivenöl
200 ml Wasser
Die trockenen Zutaten in der Rührschüssel ca. 2 Minuten auf höchster Stufe (bei uns Stufe 4) vermischen, dann runterschalten auf Stufe 3 und das Olivenöl zugeben sowie langsam das Wasser einfliessen lassen. Auf Stufe 3 mehrere Minuten durchkneten bis sich der Teig zu einem Ball geformt hat.
Den Teigball in eine Schüssel legen und mit Frischhaltefolie abdecken, die Schüssel in ein Geschirrtuch einwickeln und den Teig gehen lassen, aber die Türen schliessen, nicht dass der Teig weggeht.
Wenn der Teig genug gewandert ist, man kann den stundenlang eingepackt stehen lassen, wird der Ball geteilt. Jeder von uns uns bekommt sein Stück und formt daraus auf der bemehlten Arbeitsplatte seine Pizza. Darauf kommt Tomatenpampe, offiziell heisst das pürrierte Tomaten, und geschredderter Käse. Jeder packt sich dann drauf, was er möchte. Und dann ab in den Ofen.

Die Pizza, die wir gestern hatten, war mal was anderes. Die Basis war die gleiche, aber der Belag war erfreulich abweichend:
Sauce Hollandaise
Tomaten in Scheiben geschnitten
Mozzarella
Grüner Spargel
Den Spargel in kleine Stücke schneiden und ein paar Minuten in Olivenöl anbraten.
Sauce Hollandaise auf dem Teigling verteilen, mit Tomatenscheiben belegen. Mozzarella und grüner Spargel drauf – und ab in den Ofen.
Unsere Pizze sind in 4 Minuten fertig, und das kommt so:
Der Pizzastahl wird ca. 1 Stunde auf höchster Temperaturstufe, die der Ofen hergibt, aufgeheizt. Wenn das Zeitsignal ertönt, also eine Stunde vergangen ist, bereiten wir unsere Pizze vor. Währenddessen wird die Grillfunktion des Ofens zugeschaltet.
Pizza 1 wird auf den Pizzastahl geschoben und backt/grillt dann 4 Minuten, danach kommt Pizza 2 in den Ofen. Keine Angst, Pizza 1 ist dann immer noch heiss genug.
Üblicherweise trinken wir eine Flasche Rotwein zur Pizza. Zur Frühlingspizza fand ich das unpassend. Wir genossen eine Flasche gut gekühlten Rivaner. Es war perfekt.
