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Vielleicht das letzte Mal?

In dieser Zeit des Jahres muss man sich fast täglich fragen: War es das für diesen Sommer?

Heute Vormittag bin ich zum Möbelhaus nach Buchholz gefahren um endlich die Stühle für unser neues Esszimmer zu bestellen. Wegen diverser Baustellen auf den Autobahnen und Sperrungen derselben habe ich mir eine Strecke „über die Dörfer“ ausgesucht: Drage – Winsen – Maschen – Hittfeld – Buchholz. Beim Start heute Morgen war es eher kühl mit 15 Grad. OK, ich hätte Sitz- und Nackenheizung anstellen und offen fahren können, aber der Sinn stand mir nicht danach. Ca. 20 km weiter, in Winsen, dort wo die Chinesen ihre Luhe haben, zeigte das Thermometer 17 Grad und die Sonne schien vom dunstigen Himmel. Bei nächster Gelegenheit fuhr ich rechts ran und „machte offen“. Herrlich, aber immer mit dem Hintergedanken: Wie oft noch in dieser Saison?

Auf der Rückfahrt machte ich dann sogar „extrem offen“, d.h. ich fuhr die Seitenscheiben runter. Bei einer Geschwindigkeit von meistens 70 km/h lässt sich das auch bei 22 Grad gut aushalten.

Heute Nachmittag steckte ich die Nase mal raus und testete, wie warm es denn auf der Terrasse ist. Der Wind hatte gedreht auf Süd-West statt Nord-Ost, was bedeutet, dass der Wind relativ warm ist. Flugs holte machte ich es mir auf der Terrasse mit meinem Kindle gemütlich, dazu ein Gläschen Cardenal Mendoza, und das warme Wetter genießen. Das Basilikum neben mir verströmte einen wunderbaren Duft, im Hintergrund plätscherte der Brunnen leise vor sich hin, auf der Terrasse knisterte das trockene Laub im Wind.

Das letzte Mal in dieser Saison? Wer weiß das schon? Wenn man das Glück hat, die Gelegenheiten zu nutzen, sollte man das tun und andere Dinge, die erledigt werden müssten, einfach ignorieren. Der bevorstehende Winter ist noch lang genug um das zu tun, was liegengeblieben ist.

Obenrum

Zu meinen heutigen hausmännlichen Tätigkeiten gehörte es, auch mal wieder den Staub hier und da und dort zu entfernen, besonders auch deshalb, weil morgen Besuch erwartet wird. Mann will ja nicht als Schlampe dastehen. So ein Staubtuch gehört ab und zu auch mal mal ausgeschlagen. Das kennt man.

Viele machen das auch auch aus dem zwecks Lüftung offenen Fenster. Das haben wir alle schon mal beobachten müssen. Und der Staub rieselt dann auf die Passanten auf der Straße. Wir haben ja eine Dachterrasse, da rieselt nichts nach unten. Wenn ich aber nicht aufpasse passiert es schon mal, dass der Staub hinter mir wieder durch die offene Terrassentür in die Wohnung getrieben wird, besonders bei kräftigem Westwind.

Heute weht nur ein leichtes Lüftchen aus östlichen Richtungen, d.h. dass ich dann auf der Terrasse beim Staubtuchauswedeln im Windschatten stehe. Heute scheint auch die Sonne vom blauen Winterhimmel. Und dann muss man auch mal nach oben schauen. Blauer Himmel, das haben wir ja lange nicht gesehen. Tja, und da oben sind die Pappeln mit einer Schicht Raureif überzogen. Untenrum ist nichts dergleichen zu sehen. Da spenden die Häuser genügend Schutz.

Die Sonne wird in Kürze den Reif von den Bäumen vertreiben. Also wurden die hausmännlichen Tätigkeiten unterbrochen, die Kamara geholt und ein paar Fotos gemacht. In den nächsten Tagen soll es ja mit 11 Grad geradezu Frühlingshaft warm werden. Da ist dann nichts mit Raureif. Wie so oft, muss man die Gelegenheit nutzen und mal den Plan über den Haufen werfen und das tun, was der Augenblick bereithält, und sei es, nur ein simples Foto zu schießen.

Das war’s dann wohl

Die heutige Grafik zeigt die Vorhersage bis einschließlich zum 3. Februar 2016 für den Bereich Hamburg. Draufklicken – und ihr könnt euch die Vorhersage von Wetteronline für euren Bereich anzeigen lassen.

Alles ist gut! Ich vermute, dass wir in der nächsten Woche bereits leise Gesänge der Drosselmännchen hören können. Sicherlich müssen wir immer wal wieder mit Frostwetter rechnen, auch mit Schnee. Aber die große Kälte wird dann nicht mehr kommen. Demnächst werde ich dann wohl auch meinen „Notstuhl“ für die Terrasse aus dem Keller holen damit ich mal einen Augenblick in der Sonne sitzen kann.

Und ich brauch Primeln für viel buuuunt auf der Terrasse!!!

Winterfrage

Keine Frage, der Winter ist da, jedenfalls zurzeit. In der nächsten Woche soll es wieder um die 10 Grad werden, plus versteht sich. Wenn es kalt ist, so wie heute, ist der Himmel immer viel blauer als sonst.

Überall liest und hört man jetzt vom Wintereinbruch. Wieso eigentlich Einbruch? Bricht da jemand beim Winter ein oder bricht der Winter irgendwo ein? Ist der Winter vielleicht in durch eine dünne Eisdecke in einen See eingebrochen?

Wenn von einem Einbruch bezüglich des Wetters die Rede ist, geht es immer um den Winter. Ich habe noch nie von einem Sommereinbruch gehört oder gelesen. Auch andere Jahrszeiten brechen nie ein, immer nur der Winter. Ist der Winter besonders kriminell? Muss sich der Winter mit wärmenden Klamotten versorgen oder klaut er gar Glühwein? Diese Einbruchserie ist äusserst merkwürdig.

Einzug

Nee, wir kriegen keinen Mitbewohner – weder zweibeinig noch vierbeinig. Ich rede vom Winter. Der Maivember ist wohl Geschichte. Aber der Winter ist eingezogen: Heute schneit es das erste Mal in diesem Winter. Und wisst ihr was?: Es ist mir wurscht, brauch ich doch morgen früh keine verschneiten oder vereisten Straßen zu fürchten.

Draußen schneit’s und drinnen essen wir von dem selbstgebackenem Stollen. Es ist ja so entspannt und gemütlich.

Sturm oder nicht?

Schon oft habe ich zu Bernd gesagt, dass es Sturm geben wird. Und dann vergesse ich es und dann kommt der Sturm und ich weiss nicht mehr, wann ich das vorhergesagt haben. Diese Wolkenformationen deuten daraufhin, dass es in den nächsten Tagen stürmisch werden könnte. Ich will jetzt also einfach mal festhalten, dass ich heute, am 3.10.2015 gesagt habe, dass es stürmisch wird. Und dann will sehen, ob es Sturm gibt und wenn ja, wie lange es gedauert hat bis es soweit ist.

Regen von Ungarn bis zur Nordsee

Es ist dunkel draussen, man könnte Licht machen. Es regnet. Ein Blick auf das Regenradar von Wetteronline zeigt, dass es ein schmales aber sehr langes Regenband gibt, welches von Ungarn bis zur Nordsee reicht. Bei unseren Freunden in Wien werden die Paradeiser und anderes Gemüse im Palettengarten nass. Die haben dort also den gleichen Regen wie wir.

Ohne Frage, der Regen ist dringend erforderlich in vielen Gebieten Europas. Die Flüsse führen zum Teil nur noch wenig Wasser. Es gibt Ernteausfälle. So ist das Wetter, wie so oft, nicht nach jedermanns Geschmack. Was soll’s – wir müssen es nehmen wie es kommt.

Grün ist mir lieber!

Nun hat es uns auch erwischt: Es schneit! Tja, was soll man da machen? Man kann nur hoffen, dass es ein schnell vorübergehendes Wetterphänomen ist. Zum Glück ist Wochenende, da ist es mir so ziemlich egal, wegen der Straßen und so. Aber wer weiss schon, was uns noch bevorsteht. Nützt ja nicht – wir müssen es nehmen wie es kommt.