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Dreifacher Erinnerungstag

Für meinen Mann und mich ist der heutige Tag in doppelter Hinsicht ein Tag sehr positiver Erinnerungen:
1. Heute vor 20 Jahren haben wir uns kennengelernt
2. Heute vor 10 Jahren haben wir das Elbe-Penthouse übernommen

Der 3. Punkt der heutigen Erinnerungen hat heute vor 20 Jahren weltweit große Bestürzung verursacht:
Heute vor 20 Jahren verstarb Diana, Princess of Wales

Zu Punkt 1:
Wir verbringen den heutigen Tag in Charlottetown/Kanada.
Mit dem Namen dieser Stadt schließt sich in gewisser Weise ein Kreis zu Punkt 3:
Die Stadt wurde zu Ehren der Deutschen Prinzessin Sophie Charlotte von Mecklenburg-Strelitz benannt. Sie war die Gattin des Englischen Königs Georg III.

In letzter Minute!

Mein selbstgestecktes Ziel, vor dem Urlaub 5 kg abzunehmen, habe ich tatsächlich geschafft!. Da die Schwimmerei auch in diesem Jahr nicht sehr regelmäßg erfolgte, zweifelte ich manchmal daran, ob ich das schaffen würde. Heute freue ich mich sehr darüber, dass der Lustlosigkeit an manchen Tagen nicht nachgegeben habe, wissend, dass Bewegung allgemein ja sehr wichtig ist.

Da ich heute wieder etwas länger geschlafen habe, habe ich den heutigen Morgeneinstieg verpasst. Vielleicht kommt ja noch Regen. Wenn es meine endgültigen Urlaubsvorbereitunen zulassen, werde ich im Laufe des Tages nochmal in die Fluten steigen. Denn ab morgen ist es vorbei.

An Bord der Mein Schiff 6 gibt es einen 25-Meter-Pool. Die neue Generation der Schiffe von TUICruises sind die einzigen Passagierschiffe weltweit, die diesen Luxus anbieten. Die Chance ist also da, dass ich während des Urlaubs die eine oder andere Cocktailkalorie wieder abschwimmen kann. Für 1.500 Meter bräuchte ich allerdings 60 Bahnen während ich in unserem heimischen Freizeitbad mit dem 50-Meter-Becken nur 30 Bahnen benötige.

Badehose und Schwimmbrille kommen jedenfalls mit in den Koffer.

Vorfreudetag

31. Juli 2017 – ein Tag mit einer doppelten Bedeutung für uns:
Heute in 3 Wochen beginnt die nächste Reise mit TUICruises, nämlich mit Mein Schiff 6 nach New York
und
heute in einem Jahr beginnt die 6. Reise mit TUICruises, mit Mein Schiff 5 entlang der Norwegischen Küste.

Vorfreude pur!

Die Vorfreude steigt


Wenn die Reiseunterlagen eintreffen steigert sich die Vorfreude nochmal um ein Vielfaches! Noch 26 Tage und 3 Stunden bis zur Abfahrt!

Dieses Mal wird es spannend wegen der Einreise in die USA. 2.500 Passagiere müssen von den Behörden kontrolliert werden. In den Informationen steht, dass das einige Stunden dauern kann. Für ausreichend Sitzplätze im Terminal sei gesorgt. Einfach mal abwarten. Wir sehen das locker.

Die Diashow


Wer erinnert sich noch an die Zeiten, als im Wohnzimmer die Leinwand und der Diaprojektor aufgebaut wurde, mit einem Stapel dicker Bücher darunter, das Licht wurde gelöscht und dann musste man sich, ob man wollte oder nicht, die langweiligen Urlaubsfotos ansehen: Und das ist Mama vor dem Wasserall XY. Und das ist Mamma im Tal AB, usw usw. Maximal wurden die Urlaubsfotos 2 Mal „an die Wand geworfen“ und danach fristeten sie ihr Dasein in dunklen Kästen. Bei meinen Eltern war das nicht anders.

Als Mutter im März vorigen Jahres in das Seniorenheim zog und im Sommer ihre Wohnung aufgelöst wurde, hatten wir das Glück, ein Mansardenzimmer in ihrem Elternhaus behalten zu können, in welchem ein paar – oder ein paar mehr – Dinge aufbewahrt werden, u.a. auch etliche Diakästen. Kürzlich erwähnte ich ja, dass Mutter sich die Kästen nach und nach ins Heim bringen lässt. Mittels eines Diabetrachters sortiert sie nun die Aufnahmen. Alles, wovon sie meint, dass es mich nicht interessieren würde, entsorgt sie in eine Papiertasche. Dazu gehören die oben erwähnten Urlaubsfotos aus den Bergen, von denen sie selbst nicht mehr weiß, wo das gewesen ist. Dias, von denen sie meint, sie würden mich interessieren, steckt sie in ein Magazin und wenn ich sie besuche, bekomme ich immer einen Kasten mit. Leider ist ein großer Teil der Rähmchen nicht mit Jahreszahlen versehen.

Einen Diabetrachter habe ich nicht. Also bliebe mir nichts anderes übrig, als meinen Diaprojektor aufzustellen, der in irgendeinem Karton im Keller steht – oder Dias einzuscannen. Das Gerät, welches ich mir zu dem Zweck von Thomas ausgeliehen hatte, gefiel mir nicht so gut, ich brauchte was anderes. Wenn ich die Bilder digitalisieren will, sollen sie auch von relativ guter Qualität sein.

Nachdem ich mit einem Canon-Scanner nicht zufrieden war, bestellte ich den EPSON V550 Photo – und ich bin begeistert. Das Ding scannt 4 Dias am Stück, die Qualität entspricht den Originalen, wobei die nicht immer perfekt sind. Was besseres als das Original kann also nicht herauskommen. Notfalls kann man die Aufnahmen mit Photoshop ein wenig auffrischen.

Inzwischen habe ich ca. 150 Dias damit gescannt. Und ich sage euch, da sind wirklich ein paar Schätze dabei. Die meisten Menschen sind inzwischen verstorben, wie z.B. meine Großeltern, Onkel und Tanten, Freunde meiner Eltern. Mutter hat sie alle überlebt. Einzig meine Basen und Vettern wandeln noch auf Erden, wenn auch inzwischen, wie ich selbst, mit anderen Partnern. Muss wohl in der Familie liegen.

Ich habe mir vorgenommen, einen Teil der Dias zu einer digitalisierten Diashow zu verarbeiten und im Winter ein Cousins-/Cousinentreffen zu veranstalten. Wir müssen ja nicht mit 8 Personen vor dem Fernseher sitzen und gucken. Die Show wird in einer Endlosschleife laufen während wir zusammen essen und uns nett unterhalten. Das wird eine ziemlich lustige Angelegenheit, das ist sicher.

Das bin ja ich!


Zum Abschluss eines Projektes der Kita und der Betreuten Grundschule Lauerholz in Lübeck-Israelsdorf besuchten 13 Kinder das DRK Senioren- und Pflegezentrumin dem auch meine Mutter seit nunmer fast 1-1/2 Jahren wohnt. Es ging um das Thema Glück zu dem einige der alten Leute interviewt wurden. Meine Mutter gehört zu den glücklichen Menschen, die noch in der Lage sind, zu kommunizieren und am Leben teilzunehmen. Sie hat z.B. immer noch die regionale Tageszeitung „Lübecker Nachrichten“ aboniert. Deshalb gehörte sie zu den Auserwählten, die von den Kindern befragt wurden.

Am Samstagmorgen der letzten Woche blätterte Mutter langsam durch die Seiten der LN und gelangte dann zum Regionalteil auf Seite 14, auf dem ein buntes Bild zu sehen ist. Ihr erster Gedanke als sie das Foto sah: Das ist ja mein Pullover! Sekunden später wurde sie gewahr, dass das wirklich IHR Pullover ist in welchem sie auch noch selbst steckt.

Mutter war natürlich total aus dem Häuschen, d.h. sie ist es immer noch, dass sie in ihrem hohen Alter nochmal in der Lübecker Tageszeitung zu sehen ist, und dass auch noch mit ihrem vollen Namen. Sie behauptet zwar, dass sie gar nicht wusste, dass die Presse da vertreten war. Aber ganz sicher wird man das den Bewohnern, die an der Aktion teilgenommen haben, erklärt haben. Mutter ist zwar noch fit im Kopf, aber ihr Gehör lässt sehr zu wünschen übrig.

Und nun ist Mutter in ihrem hohen Alter auch noch im Internet gelandet.

Vor vielen Jahren


Meine Mutter sortiert Dias, sie hat sich ins Heim die alten Diakästen bringen lassen. Mit einem Diabetrachter schaut sie alle an und sortiert die aus, von denen sie meint, dass das eh keinen interessiert. Reisen mit meinem Vater z.B. in der Berge, von denen sie selbst nicht mal mehr weiß, wo die Fotos aufgenommen worden sind, mit Leuten drauf, die wir eh alle nicht kennen. Sie bewahrt jene Fotos auf, auf denen Familienmitglieder zu sehen sind, Fotos von Familienfeiern und von den Sommern in Travemünde. Leider kann ich nun raten, wann die Aufnahmen in etwa entstanden sind. Auf Dias mit Papprahmen hat Vater Stichworte notiert, auch mit Jahresangaben. Auf den Kunststoffrahmen sind keine Angaben zu finden.

Unser Freund Thomas hat einen Scanner für Dias und Fotonegative. Den habe ich mir ausgeliehen. Das erste Dia, welches ich damit digitalisierte, ist jenes oben. Darauf sind mein Sohn Oliver und ich auf der Yacht meiner Eltern zu sehen, im Passathafen von Travemünde. Oliver wurder im Dezember 1980 geboren. Ich vermute, die Aufnahme ist im Sommer 1984 entstanden, dann wäre Oliver da 4 Jahre alt. Das könnte passen. Oder war es doch 1983? Schade, dass ich das nicht herausfinden kann.

Das Scannen ist ein wenig kompliziert, aber das macht nichts. Auf diese Art kann ich die Aufnahmen erhalten und gelegentlich mal auf dem Rechner anschauen. Im Keller steht zwar noch ein Diaprojektor und hunderte Dias aus meinem früheren Leben. Aber wer macht heute noch eine Diashow mit Leinwand?

Stagnation

Es geht nicht so recht weiter, also eher geht es nicht so recht rückwärts – mein Gewicht. Ich hoffe ja, dass ich in dieser Woche noch die 3 kg schaffe, zu sehen sind sie ja. Diverse Feiertage, Einladungen und Versuchungen waren der Grund, dass es noch nicht mehr geworden ist nach meinem Schwimmstart im Mai. Ich muss zugeben, dass ich mir mehr erhofft habe.

Anderseits will ich mich nicht zum Sklaven meines Körpers machen und auf Genuss verzichten. Ein Freund hat im vorigen Jahr Vater und Mutter verloren, beide waren an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt. Sie haben immer darauf geachtet, gesund zu essen. Sie waren mit den Fahrrädern unterwegs. Und was hat es genützt? Nichts!

Natürlich soll man maßhalten bei gewissen Dingen. Ich sage aber immer: Man soll essen was einem schmeckt und worauf man Appetit hat. Sport, wie bei mir das Schwimmen, mag ein gesundes Leben unterstützen und für ein gewisses Gleichgewicht sorgen. Bewegung ist nie verkehrt. Man soll aber nie den Genuss vergessen und sich geißeln.

Ich hoffe ja, dass bis zum Beginn unseres Urlaubs in der 2. Augusthälfte noch das eine oder andere Kilo purzelt. Aber drei Einladungen haben wir bis dahin schon angenommen und dreimal werden wir essengehen. Wenn das Wetter mitspielt, werden wir sicher auch noch wieder grillen. Das Schwimmen wird also vermutlich nur den Level halten. Egal, die Hauptsache ist, dass ich mich bewege. Und Schwimmen macht mir Spaß und ist gesund!

Genehmigung erteilt!

Dienstag waren wir im Reisebüro und haben zusammen mit dem Chef, Herrn H. den ESTA-Antrag für die Einreise in die USA ausgefüllt. Herr H. fragte jeweils die geforderten Daten ab und ob wir an diversen Krankheiten leiden würden, z.B. wurde nach der Plage gefragt. Dass Plage unter den Begriff Krankheit fällt, war mir bis dato nicht bekannt. Wenn ich allerdings auf mein langes Arbeitsleben zurückblicke, war das manchmal schon eine Plage. Nur hätte ich dafür wohl nie und nimmer eine Krankschreibung vom Arzt erhalten.

Unsere Anträge für die Einreise in die USA wurden mittlerweile genehmigt, kann man ja alles online nachschauen. Die endgültige Erlaubnis erteilt dann aber der Customs and Border Protection Beamte am Einreiseort. Er wird dann in seinem dicken Buch nachschauen, heute vermutlich im Computer, ob wir irgendwie negativ aufgefallen sind und dann entweder „Daumen hoch“ oder „Daumen runter“ zeigen.

Ich bin 1975 und 1978 mit dem Flugzeug in die USA gereist. Da lag an der Immigration das dicke Buch, in dem der Immigrationofficer nachgesehen hat, ob was gegen mich vorliegt – trotz des erteilten Visums. Von 1978 habe ich noch ein gültiges Visum zur Einreise in die USA. Ob das aber noch anerkannt wird, wo es doch heute das ESTA-Verfahren gibt, weiß ich nicht. Da war es mir sicherer, 14 Dollar für die ESTA-Genehmigung auszugeben.

Juchuuuu!

Am 1. Juli bekomme ich eine „Gehaltserhöhung“ von 1,9 %. Ist nicht so viel, aber auch nicht viel weniger als mein ehemaliger Arbeitgeber gewährt hat, und das dann auch nicht in jedem Jahr. Da kann ich als Rentner dann doch ganz zufrieden sein.