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Die Blogstatistik

Morgens, wenn der Rechner hochgefahren ist, vom Keller rauf ins Penthouse, und der Browser gestartet wurde, schau ich als erstes nach der Statistik vom Vortag für queergedacht.de. Mal schlägt das Balkendiagramm noch oben aus, was mich dann sehr erfreut. Aber meistens ist es im gleichen Level mit ein paar Abweichungen nach oben und unten. Das ist mir auch völlig egal, ich schreibe nicht, um der Anzahl der Besucher wegen, ich schreibe wonach mir gerade der Sinn steht.

Die Statistik zeigt auch einen Teil der Suchbegriffe an, über die Interessenten auf mein Blog gekommen sind. Alles, was mit „schranktrocken“ zu tun hat, ist wirklich täglich zu finden. Ich hatte vor langer Zeit nämlich mal über unseren Wäschetrockner geschrieben und mich gefragt, wo der Unterschied zwischen extratrocken und schranktrocken ist.

Und dann ist da jemand, der täglich nach mir sucht, also mit meinem Vor- und Nachnamen. Will dieser Jemand mich verunsichern? Oder ist dieser Jemand, könnte ja auch eine Jemandin sein, ein wenig weltfremd und kennt die Funktionen eines Browsers nicht, der ja die Möglichkeit hat, ein Lesezeichen zu setzen?

Vielleicht liest ja der Jemand -oder die Jemandin – diesen kleinen Beitrag und meldet sich mal im Kommentar. Oder er/sie verschwindet jetzt in aller Stille und wird nie wieder gesehen weil er/sie herausgefunden hat, wie man eine Seite in den Lesezeichen des Browsers speichert. Ich bin gespannt.

Die Jungs

Ich fühle mich immer ziemlich geschmeichelt, wenn Astrid von Bernd und mir als „die Jungs“ redet. Immerhin bin ich schon Rentner – auch wenn ich mich nicht so fühle und nicht im typischen Renterbeige und Sandalen umherlaufe.

Kürzlich habe ich Jungs entdeckt, die man gut und gern noch so bezeichnen kann. Diese Jungs, Torsten und Sascha, kochen und backen. Deshalb heisst ihr Foodblog auch so, nämlich „Die Jungs kochen und backen“. Und was die alles kochen und backen – da kann man echt neidisch werden. Besonders wenn man sich anschaut, mit wieviel Liebe die Backwaren und Gerichte angerichtet und dekoriert und auch noch in Szene gesetzt werden.

OK, ich bemühe mich ja auch, mein Zeugs einigermaßen nett aussehen zu lassen. Doch, auch wenn ich mit Bernd allein bin und zu Tisch sitze wird nett gedeckt, Kerzen kommen auf den Tisch, die guten Gläser von Holmegaard werden hingestellt und nicht das Senfkristall aus dem Küchenschrank. Und wenn wir Gäste bewirten, werden die langstieligen Gläser genommen. Doch ja, ich gebe mir Mühe. Aber den letzten Schliff, den habe ich nicht drauf.

Die Jungs können das, die waren sogar schon im Fernsehen! Die probieren auch selbst was neues aus während ich immer nur nach Rezepten arbeite. Gut, die werden schon mal abgewandelt oder ergänzt. Aber das ist nicht zu vergleichen mit dem, was Torsten und Sascha auf die Beine stellen. Aber macht euch selbst ein Bild. Ab sofort sind sie mit ihrem Foodblog bei mir in der Rubrik „Foodblog“ zu finden. Viel Spaß beim Stöbern!

Aufgehübscht

Ich habe ein wenig gebastelt: Die Seite „Foodblogs“ war mir ein wenig zu langweilig. Dabei bieten doch die Foodblogs so viele Möglichkeiten, etwas Farbe reinzubringen, die Seite interessanter zu gestalten. Und das ist jetzt geschehen. Ich vermute ganz stark, dass die Liste nach und nach noch länger wird. Kochen und backen ist ja soooo interessant.

Ein etwas anderes Blog

Ein lieber Freund hat mich auf sein neues Blog aufmerksam gemacht. Sein Blog ist auf den ersten Blick etwas ungewöhnlich, ja, nahezu etwas verwirrend. Wenn man sich aber etwas näher damit beschäftigt, ist es logisch.

Die Frage ist, ob es überhaupt sein Blog ist. Eigentlich nicht so richtig. Sein Blog ist nur ein Teil des Blogs, das Blog Twitter WG ist nämlich, wie ein Namensteil schon sagt, eine WG. Mehrere Blogger und Bloggerinnen – oder umgekehrt – haben sich dort einen Raum ausgesucht, in welchem sie bloggen. Jeder kann alles lesen, was die anderen schreiben, auch die Besucher der WG, nichts bleibt versteckt.

Der Vorteil dieser WG ist, dass es immer was zu lesen gibt. Irgendeinem Bewohner wird schon was einfallen, was er der Welt kundtun möchte. Mein Freund ist in der WG übrigens in das Bootshaus eingezogen.

Im Lauf meiner langjährigen Bloggertätigkeit habe ich Blogs kommen und gehen sehen. Ich bin gespannt, wie lange es diese WG geben wird. Es ist möglich, dass sie sich immer mal wieder erneuert, wie das halt in einer WG so üblich ist.

Mal nebenan reinschauen

Dieses Blog ist ja sozusagen mein Standardblog. Hier schreibe ich über viele Dinge aus meinem bzw. unserem täglichen Leben. Dann gibt es ja noch das andere Blog, das Elbe-Penthouse. Da passiert nicht so viel. Nur wenn es etwas gibt, was mit unserer Wohnung, eben dem Elbe-Penthouse, zu tun hat, wird da was geschrieben. Und manchmal auch, wenn es sich um Dinge handelt, die mit Wohnungen im Allgemeinen zu tun haben.

Wenn es Neuigkeiten im anderen Blog gibt, wird das hier rechts in der Sidebar angezeigt. Vermutlich übersehen das viele Leserinnen und Leser. Die Kommentare halten sich nämlich in Grenzen wenn dort was neues steht. Aber vielleicht übersieht man mal was, was eventuell interessant sein könnte.

Und deshalb möchte ich euch auf etwas aufmerksam machen, über das ich dort kürzlich geschrieben habe, über Peniskunst. Schaut doch mal nebenan rein und lest über Peniskunst.

Selbstfolger

Es ziemlich unkalt zurzeit, damit will ich sagen, dass es heiss ist. Meistens ist es heiss im August. Früher auf Omas Geburtstag, der heute gefeiert worden wäre, war es immer heiss. Und ich bin froh, dass ich während dieser Hitze nicht mehr am Schreibtisch sitzen muss. Meine Mittagsrunde um die Binnenalster hätte ich wohl ausfallen lassen. Stattdessen kann ich jetzt leicht bekleidet auf der Terrasse sitzen.

Wie gesagt, es ist heiss zurzeit. Und das muss sich irgendwie auf meine Konzentration ausgewirkt haben:
Habe ich doch auf einen Kommentar geantwortet und dann ein Häkchen gesetzt bei der Abfrage, ob ich zukünftig informiert werden möchte, wenn es neue Beiträge in meinem Blog gibt! Gemerkt habe ich das, als mein mir eigenes System mir eine Email schickte, die einen Link enthielt den es anzuklicken galt um zu bestätigen, dass ich mir folgen will! Könnt ihr mir noch folgen? Also ich wollte, dass ich informiert werde, wenn ich was in mein Blog schreibe. Zustände sind das, ziemlich heisse Zustände!

Makaber

Vor 12 Jahren, im Juni 2003, nahmen wir als Mitglieder des Schwulen Männerchor Hamburg an einem schwulen Chorfestival in Zürich teil. Bernd war seinerzeit aktives Mitglied, stand mit auf der Bühne und war einer der Programmgestalter. Ich war zuständig für die Ton- und Lichteffekte. Wir hatten deshalb beide Zutritt zum Backstagebereich. Dort wurden natürlich auch die Sänger geschminkt bzw. sie machten sich dort nach dem Auftritt wieder zurecht, die Schminke musste wieder ab.

Einer der Sänger, Hajo, sah nach dem ersten Waschen ziemlich tot aus. Ich habe zwar noch nie eine gesehen, aber ich sagte: Wie eine Wasserleiche.

Kürzlich ereignete sich wenige Kilometer von unserem Wohnort eine Familientragödie. Ehefrau und Tochter werden noch vermisst, der Vater wurde tot aus der Elbe geborgen, als Wasserleiche.

Und jetzt passierte folgendes: Seit ein paar Tagen habe ich unter dem Suchbegriff „Wasserleiche“ täglich merhmals Zugriffe auf mein Weblog. Nun, die Leute werden sich wundern, dass sie dann auf einem Bericht landen, der damit im eigentlich Sinn gar nichts zu tun hat. Vermutlich werden sie sich den Artikel gar nicht durchlesen. Denn der ist ziemlich lang, und es geht ja auch um was ganz anderes, nämlich um ein fröhliches Fest damals in Zürich.

Bitte folgen Sie mir!

Ich bin kürzlich von einer interessierten Leserin gefragt worden ob es die Möglichkeit gibt, benachrichtigt zu werden sobald ich einen neuen Blogbeitrag online gestellt habe. Ich weiss, dass es viele Blogs gibt, die das anbieten. Bisher hatte ich nie darüber nachgedacht, dass es bei meinem Blog nicht geht. Ab sofort gibt es in der Sidebar einen Button. Mittels des dahinterliegenden Links kann man sich nun anmelden.

So ganz zufrieden mit der Lösung bin ich nicht. Vorschläge sind herzlich willkommen.

Bin ich zu dick?

Nein, es ist viel schlimmer: Eine Frau sagt über sich selbst, dass sie fett ist. Und das sagt sie sogar öffentlich in ihrem neuen Blog Gut gehen. In diesem Blog schreibt sie über ihre Erkenntnis, fett zu sein und darüber was sie tut, ihren Zustand zu ändern.

Allein den Mut zu haben, sich öffentlich als fett zu bezeichnen, finde ich ziemlich beeindruckend. Viele Menschen, die es nötigen hätten, was gegen ihren Leibesumfang zu tun, benutzen diverse Alibis: Die Gene, die Drüsen, das Klimakterium, die Midlifecrisis. Ich denke, im Erfinden von Alibis sind diese Menschen ganz groß. Worin sie nicht groß sind ist zu erkennen, dass sie was ändern können, ja, vielleicht sogar müssen.

Ich selbst weiss, dass ich ein paar Kilo zu viel auf den Rippen habe. Es gibt aber keine körperlichen Einschränkungen. Ich benutze die Treppen um in unsere Wohnung in der 3. Etage zu gelangen, ich brauche 30 Minuten vom verlassen des Büros bis zur Rückkehr und habe zwischendurch 1 x die Binnenalster umrundet, zu Fuß! Ich kann mich ohne Probleme bücken um meine Schuhe anzuziehen und zuzubinden. Trotzdem möchte und sollte ich ein paar Kilo abnehmen, und zwar nicht vom Teller sondern von Rippen und Hüften. Und damit werde ich nach Ostern beginnen.

Jeder, der Gewicht verlieren möchte, muss selbst einen Weg finden, wie es am Besten für ihn ist. Bei früherer Gelegenheit hielt ich es so, dass ich alles gegessen habe, was mir geschmeckt hat, habe aber aufgehört zu essen wenn ich satt war, es nicht so gehalten: Ach, das schmeckt so gut, ich ess noch was. Begleitet wurde diese Art von Diät von intensivem schwimmen 2 – 3 Mal in der Woche.

Ich wünsche Ina viel Erfolg bei ihren Bemühungen, ihr Gewicht zu reduzieren. Ihr Blog habe ich bei mir in der Rubrik „Livestyle“ verlinkt. Ina hat mir die Genehmigung dafür erteilt, auch dafür dass ich schreiben darf, dass sie von sich sagt: Ich bin fett. Für diese Erkenntnis hat sie meine Hochachtung!