Archiv der Kategorie: Allgemein

Die Ehre


Seit einiger Zeit befasste ich mich unterschwellig damit, dass ich vielleichteventuellgegebenenfallsunterumständen ein neues cell phone haben möchte. Wenn, dann sollte es nicht allzu teuer sein. Kamera? Nebensache. Die Hauptsache, ich kann damit telefonieren, was ich sowieso äußerst selten mache. Ein Großteil der Komunikation läuft ja heute über WhatsApp. Und ja, ein paar andere Apps benutze ich auch ab und zu, hauptsächlich Wetterapps und auf der Terrasse Flightradar24. Und ein Fan von angebissenen Äppeln bin ich auch nicht.

In der vorigen Woche wurde das Thema Handy nun akut. Es war mir nämlich aus der Hosentasche auf die Bodenfliesen gefallen. Das war zwar schon ein paar Mal passiert, bisher gab es nur angestoßene Ecken. Aber jetzt hatte das Display einen Diagonalen Riss bekommen. Es funktionierte zwar noch alles, aber Mann hat es gern ordentlich, schick und schier. Die Suche nach einem neuen Gerät begann, soll ja auch allens nix kosten, ca. 200 Euro wollte ich ausgeben.

Den Zuschlag bekam die Ehre, nämlich amerikanisch Honor. Honor gehört zur Huaweigruppe und kommt demnach nicht aus den USA sondern aus China. Wer kauft heute auch noch Produkte aus Amerika?! Es wurde also das Honor 6X. Mit 200 Euro kam ich zwar nicht aus, jedenfalls blieb ich ganz weit unter 300 Euro.

Das neue Teil für drahtlose Telefonie sieht schick aus und hat alles, was ich benötige. 2 Tage brauchte es, alles so herzurichten, wie ich es gern hättte. Alle mehr oder weniger notwendigen Apps sind wieder installiert, die Kontakte waren in Sekundenbruchteilen vom alten auf das neue Handy übertragen. Alles das, was ich nicht benötige, ist deaktiviert bzw. deinstalliert, alles ist gut. Zum Schutz des neuen Stücks habe ich es in eine transparente Hülle gesteckt.

Vor ein paar Tagen entdeckte ich auf der HP des großen Internethändlers, dass der Preis für das Teil um ca. 50 Euro angezogen hatte – und ich rieb mir die Hände, hach, ein Schnäppchen gemacht! Und heute? Ts, das Schnäppchen hätte ich heute gemacht, heute ist das Ding für 199 Euro im Markt. Aber ich sagte ja schon weiter oben: Irgendwas ist ja immer!

OK, es sieht etwas tuntig aus, vorne weiß und hinten gold, aber irgendwas … Außerdem ist gerade Pride Week in Hamburg, passt also.

Eine gute Entscheidung

Als wir uns für ein neues Auto interessierten, hatten wir überhaupt nicht darüber nachgedacht, ob es ein PKW mit Dieselantrieb werden könnte. Der Abgasskandal war – und ist noch immer – allgegenwärtig. Eher dachten wir ja darüber nach, uns ein E-Auto zu kaufen, kamen ja aber zu der Erkenntnis, dass die Reichweite dieser Fahrzeuge noch nicht ausreichen sei, jedenfalls jene, die unserem Budget entsprechen.

Beim Beratungsgespräch des Volvohändlers tauchte seinerseits die Frage auf, ob es denn auch ein Dieselmotor sein dürfte, was wir sofort und vehemment ablehnten. Weitere Nachfragen seitens des Verkäufers gab es nicht, er versuchte gar nicht erst, uns ein Dieselfahrzeug schmackhaft zu machen.

In den letzten Wochen ist die Deutsche Autoindustrie ja fast täglich in den Schlagzeilen, sei es wegen des Abgasskandals oder neuerdings auch wegen eines angeblichen Auto-Kartells. Mein Vertrauen in Deutsche Autos und deren Hersteller ist jedenfalls nicht mehr vorhanden.

Das Urteil, welches heute in Stuttgart gefällt wurde, bestätigt mir, dass unsere Entscheidung, kein Diesefahrzeug zu kaufen, richtig war, auch wenn es sich nicht um ein Deutsches Fabrikat gehandelt hat.

Volvo wird sich ab 2019 nur noch mit der Entwicklung von E-Autos beschäftigen. Die Deutschen Autobauer setzen weiterhin auf den Verbrennungsmotor und setzen die Politik mal wieder unter Druck: Angeblich würden 600.000 Arbeitsplätz daran hängen! Selbst in Großbritannien, ein Land, welches als nicht gerade sehr fortschrittlich gilt, gibt es scheinbar Bestrebungen, ab 2040 den Verkauf von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren zu verbieten.

Die Politik in Deutschland ist eh ein Büttel der Autoindustrie. Anders ist es nicht zu erklären, dass nicht längst eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 120 km/h auf den Autobahnen eingeführt worden ist. Man kann nur hoffen, dass sich die Gerichte nicht beeinflussen lassen. Der VDA (Verband der Automobilindustrie) rechnet jetzt schon damit, dass bei einer Revision das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig zu einem anderen Ergebnis kommt als das Gericht in Stuttgart.

Die Vorfreude steigt


Wenn die Reiseunterlagen eintreffen steigert sich die Vorfreude nochmal um ein Vielfaches! Noch 26 Tage und 3 Stunden bis zur Abfahrt!

Dieses Mal wird es spannend wegen der Einreise in die USA. 2.500 Passagiere müssen von den Behörden kontrolliert werden. In den Informationen steht, dass das einige Stunden dauern kann. Für ausreichend Sitzplätze im Terminal sei gesorgt. Einfach mal abwarten. Wir sehen das locker.

Das Mehltütenproblem II


Wir sind seit ca. 3 Jahren regelmäßige Kunden beim Hobbybäckerversand. Dort kaufen wir 2 x im Jahr diverse Brotmischungen, jeweils so viel, dass wir die Versandkosten sparen. In einer Packung ist 1 Kilo Mehlmischung, das reicht für 2 Brote. Das Angebot ist beim Hobbybäcker ist sehr vielfältig, Brotessen wird also nicht langweilig.

Die Mischungen sind staubfrei verpackt, nichts fällt raus, nichts verpufft, nichts staubt. Und das liegt daran, dass die Tütenn oben nicht gefalzt sind. Die Tüten sind auch nicht verklebt, die Enden sind zusammengepresst. Man kann das auf dem Foto oben erkennen an den Rillen im Papier erkennen. Trotz des langen Überstandes sind die Tüten nicht höher als eine normale Mehltüte.

Vermutlich ist dieses Verfahren etwas aufwändiger als das Falzen. Auch das Einräumen in die Supermarktregale ist womöglich etwas unpraktischer. Der lange Überstand würde wohl etwas stören. Aber man kann ja auch mal an die Verbraucher denken??

Urlaub 2018 und 2019

Unser diesjähriger Urlaub ist noch nicht mal angetreten, aber schon heute haben wir den Urlaub für das nächste Jahr im Reisebüro unseres Vertrauens gebucht. Natürlich wird es wieder eine Kreuzfahrt mit TUIcruises: Von Bremerhaven entlang der Norwegischen Küste bis zum Nordkap und zurück nach Bremerhaven. Diese Reise werden mir auf Mein Schiff 5 machen, das Schiff, welches im vorigen Jahr im Berlitz Cruise Guide den 2. Platz hinter der Queen Mary 2 in der Kategorie „Große Kreuzfahrtschiffe“ belegte, mit nur 11 Punkten Abstand zur QM2.

Die Reise für 2019 haben ist zwar noch nicht zu buchen können, aber wir haben uns schon mal vormerken lassen. Es würde eine Wiederholung der atemberaubenden Reise von 2015 werden. Welches Schiff diese Reise durchführen wird, ist uns im Moment noch nicht bekannt. Wir wissen nur eins: Mit TUIcruises machen wir nichts falsch!

Das Mehltütenproblem


Die Menschheit ist offensichtlich nicht in der Lage, die kleinen Dinge des Alltags vernünftig zu regeln, anderseits hat man bereits Menschen auf dem Mond landen lassen und Satelliten fliegen jahrelang durch das Weltall um irgendwo am anderen Ende Planeten zu fotografieren. Nur ist es nicht möglich, Mehl so zu verpacken, dass da nichts herausstaubt.

Man kennt das: Man kauft 1 Kilo Mehl. Schon beim Herausnehmen der Tüte aus dem Regal staubt Mehl oben aus dem Falz. Bis das Mehl zu Hause im Vorratsschrank verstaut ist, hat man die Tüte 5 x bewegt: Aus dem Regal in den Einkaufswagen – aus dem Einkaufswagen auf das Kassenband – vom Kassenband in den Einkaufswagen – vom Einkaufswagen in die Transportkiste/-tasche – von der Transportkiste/-tasche in den Schrank. Und jedes Mal entweicht der Tüte eine Mehlwolke, egal wie vorsichtig man damit umgeht.

Wenn das Mehl benötigt wird und man dazu die Tüte öffnet, und sei es noch so vorsichtig, fällt erstmal Mehl aus dem Falz auf die Arbeitsplatte. Wieso es es möglich, zum Mond zu fliegen aber wieso ist es nicht machbar, Mehl staubdicht zu verpacken?

Ich weiß, die Menscheit hat wichtigere Probleme als undichte Mehltüten. Aber das musste mal gesagt werden.

Sommer?


Das erste Getreide ist geerntet. Eigentlich sollten die Stoppelefelder wie gold in der Sonne glänzen. Stattdessen hängen dunkle Wolken am Himmel. Heute regnet es seit Stunden. Statt hier im Blog zu schreiben würde ich lieber auf unserer Terrasse sitzen und lesen und dem Gezwitscher der Vögel und dem Plätschern des Brunnens lauschen. Heute lausche ich nur den Regentropfen, die gegen die Fensterscheibe und auf das Oberlicht im Bad prasseln – Sommer in Norddeutschland, man kennt das.

Zum Glück bin ich in der Lage, spontan auf das Wetter reagieren zu können. Wenn die Sonne scheint gehe ich raus, ein Espresso dabei, vielleicht ein Gläschen Rum dazu oder Brandy. Wer allerdings während der Woche arbeiten muss, wenn vermutlich die Sonne scheint, und sich auf das Wochenende freut, ärgert sich, wenn es in seiner Freizeit regnet. Das ging mir früher auch so. Aber aus dem Alter bin ich raus.

Da ich flexibel bin, finde ich diesen Sommer nicht schlimmer als alle anderen – weil ich die guten Stunden ausnutzen kann. Warm ist es ja ohnehin. Heute gibt es eben mal einen warmen Regen. Leider ist die Wettervorhersage für die nächsten Tage nicht sehr positiv. Wer es kann sollte deshalb die trockenen Stunden ausnutzen.

Für das aktuelle Wetter, was Regen betrifft, kann ich die App „Rain Today“ sehr empfehlen. Es lässt sich ein Alarm einstellen, der anzeigt, wann mit dem Beginn des Regens zu rechnen ist. Ebenso kann man ablesen, wann der Regen aufhören wird. Das Regenradar bei „Rain Toay“ lässt sich regional sehr genau heranzoomen. Ein tolles Teil, welches man aber eigentlich lieber gar nicht benutzen möchte.

Die Willkommensparty


Eins vorweg: Beim Überreichen unseres kleinen Geschenkes meinte die Dame des Hauses, dass es ihr unterwegs das eine oder andere Mal nach Deutschen Speisen gelüstete, unter anderem auch nach Sauerkraut.

Unsere Freunde haben sich viel Arbeit und Gedanken gemacht, Verwandte und Freunde nach zehnmonatiger Abwesenheit in ihrem Heim zu begrüßen. Weine und Biere aus Ländern, die sie bereist hatten, wurden angeboten. Wie üblich war Selbstbedienung angesagt. Der Hausherr erklärte bei seiner Willkommensrede, wo welche Getränke zu finden sind, „und die Schnäpse stehen da, wo sie schon seit Jahren stehen.“ Bevor es an den gedeckten Tisch im Essbereich ging, traf man sich auf der großen Terrasse zum Small Talk. Zu erzählen gibt es immer was, auch mit Freunden, die wir in den 10 Monaten desöfteren getroffen haben.

Als die Gastgeber zu Tisch baten, suchte sich jeder einen Platz an der langen Tafel. Während unsere Freundin die internationalen Speisen erklärte, wurden diese vom Hausherrn und von der Tochter des Hauses serviert. Es gab diverse kleine Vorspeisen, die man in den bereisten Ländern kennengelernt hatte. Der große Braten, der auf den Tisch kam, sollte, so wie ich verstanden hatte, eigentlich ein Spanferkel sein. Aus Gründen, die ich nicht mitbekam – bei 30 Personen ist der Lautstärkepegel doch recht hoch -, war das aber nicht möglich und es wurde ein Schweinebraten gereicht, die zarte Kruste in einer separaten Schüssel, dazu ein Süßkartoffelpürree. Eine Dame aus dem Freundeskreis hatte den Nachtisch zubereitet, einen Hawaiianischen Bananenkuchen.

Nach dem sehr sehr schmackhaften Essen verteilten sich die Gäste auf der Terrasse und in die Küche oder man blieb am Tisch sitzen. Einige setzten sich in den beheizten Pool. Es war eigentlich so wie immer, so, als wären sie gar nicht weg gewesen. Es ist superschön, solche Freunde zu haben.

Willkommensgeschenk


Unsere Freunde sind von ihrer zehnmonatigen Weltreise zurückgekehrt. Unterwegs haben sie viele exotische und ungewöhnliche Dinge gegessen, in Ecuador z.B. Meerschweinchen. Jetzt wird es Zeit, dass sie sich wieder an Deutsche Gerichte gewöhnen.

Heute Abend sind wir zur großen Willkommensparty geladen. Unsere Freunde bekommen von uns eine Dose Sauerkraut und 2 Stücke Schinken (aus Marzipan), verziert mit den Deutschen Nationalfarben schwarz-rot-gold, back to the roots sozusagen.

Über Krawalle in Hamburg

Das Fräulein Read On hat sich auch mit den Krawallen anlässlich des G20-Gipfels in Hamburg auseinandergesetzt und ihre Sicht der Dinge in ihrem Blog kundgetan, und zwar an einem einzigen Beispiel dessen, was in Hamburg passiert ist. Vielleicht hat das Fräulein genau das Video gesehen, welches ich auch entdeckt hatte.

Fräulein Read On bringt es auf den Punkt, ohne eine Schuldzuweisung. Wenn aber diejenigen, die das Dilemma verursacht haben, die Gedanken des Fräuleins lesen – was sie vermutlich nicht tun – müssten sie sich schämen.