Archiv der Kategorie: Allgemein

Die Vorfreude steigt


Wenn die Reiseunterlagen eintreffen steigert sich die Vorfreude nochmal um ein Vielfaches! Noch 26 Tage und 3 Stunden bis zur Abfahrt!

Dieses Mal wird es spannend wegen der Einreise in die USA. 2.500 Passagiere müssen von den Behörden kontrolliert werden. In den Informationen steht, dass das einige Stunden dauern kann. Für ausreichend Sitzplätze im Terminal sei gesorgt. Einfach mal abwarten. Wir sehen das locker.

Das Mehltütenproblem II


Wir sind seit ca. 3 Jahren regelmäßige Kunden beim Hobbybäckerversand. Dort kaufen wir 2 x im Jahr diverse Brotmischungen, jeweils so viel, dass wir die Versandkosten sparen. In einer Packung ist 1 Kilo Mehlmischung, das reicht für 2 Brote. Das Angebot ist beim Hobbybäcker ist sehr vielfältig, Brotessen wird also nicht langweilig.

Die Mischungen sind staubfrei verpackt, nichts fällt raus, nichts verpufft, nichts staubt. Und das liegt daran, dass die Tütenn oben nicht gefalzt sind. Die Tüten sind auch nicht verklebt, die Enden sind zusammengepresst. Man kann das auf dem Foto oben erkennen an den Rillen im Papier erkennen. Trotz des langen Überstandes sind die Tüten nicht höher als eine normale Mehltüte.

Vermutlich ist dieses Verfahren etwas aufwändiger als das Falzen. Auch das Einräumen in die Supermarktregale ist womöglich etwas unpraktischer. Der lange Überstand würde wohl etwas stören. Aber man kann ja auch mal an die Verbraucher denken??

Urlaub 2018 und 2019

Unser diesjähriger Urlaub ist noch nicht mal angetreten, aber schon heute haben wir den Urlaub für das nächste Jahr im Reisebüro unseres Vertrauens gebucht. Natürlich wird es wieder eine Kreuzfahrt mit TUIcruises: Von Bremerhaven entlang der Norwegischen Küste bis zum Nordkap und zurück nach Bremerhaven. Diese Reise werden mir auf Mein Schiff 5 machen, das Schiff, welches im vorigen Jahr im Berlitz Cruise Guide den 2. Platz hinter der Queen Mary 2 in der Kategorie „Große Kreuzfahrtschiffe“ belegte, mit nur 11 Punkten Abstand zur QM2.

Die Reise für 2019 haben ist zwar noch nicht zu buchen können, aber wir haben uns schon mal vormerken lassen. Es würde eine Wiederholung der atemberaubenden Reise von 2015 werden. Welches Schiff diese Reise durchführen wird, ist uns im Moment noch nicht bekannt. Wir wissen nur eins: Mit TUIcruises machen wir nichts falsch!

Das Mehltütenproblem


Die Menschheit ist offensichtlich nicht in der Lage, die kleinen Dinge des Alltags vernünftig zu regeln, anderseits hat man bereits Menschen auf dem Mond landen lassen und Satelliten fliegen jahrelang durch das Weltall um irgendwo am anderen Ende Planeten zu fotografieren. Nur ist es nicht möglich, Mehl so zu verpacken, dass da nichts herausstaubt.

Man kennt das: Man kauft 1 Kilo Mehl. Schon beim Herausnehmen der Tüte aus dem Regal staubt Mehl oben aus dem Falz. Bis das Mehl zu Hause im Vorratsschrank verstaut ist, hat man die Tüte 5 x bewegt: Aus dem Regal in den Einkaufswagen – aus dem Einkaufswagen auf das Kassenband – vom Kassenband in den Einkaufswagen – vom Einkaufswagen in die Transportkiste/-tasche – von der Transportkiste/-tasche in den Schrank. Und jedes Mal entweicht der Tüte eine Mehlwolke, egal wie vorsichtig man damit umgeht.

Wenn das Mehl benötigt wird und man dazu die Tüte öffnet, und sei es noch so vorsichtig, fällt erstmal Mehl aus dem Falz auf die Arbeitsplatte. Wieso es es möglich, zum Mond zu fliegen aber wieso ist es nicht machbar, Mehl staubdicht zu verpacken?

Ich weiß, die Menscheit hat wichtigere Probleme als undichte Mehltüten. Aber das musste mal gesagt werden.

Sommer?


Das erste Getreide ist geerntet. Eigentlich sollten die Stoppelefelder wie gold in der Sonne glänzen. Stattdessen hängen dunkle Wolken am Himmel. Heute regnet es seit Stunden. Statt hier im Blog zu schreiben würde ich lieber auf unserer Terrasse sitzen und lesen und dem Gezwitscher der Vögel und dem Plätschern des Brunnens lauschen. Heute lausche ich nur den Regentropfen, die gegen die Fensterscheibe und auf das Oberlicht im Bad prasseln – Sommer in Norddeutschland, man kennt das.

Zum Glück bin ich in der Lage, spontan auf das Wetter reagieren zu können. Wenn die Sonne scheint gehe ich raus, ein Espresso dabei, vielleicht ein Gläschen Rum dazu oder Brandy. Wer allerdings während der Woche arbeiten muss, wenn vermutlich die Sonne scheint, und sich auf das Wochenende freut, ärgert sich, wenn es in seiner Freizeit regnet. Das ging mir früher auch so. Aber aus dem Alter bin ich raus.

Da ich flexibel bin, finde ich diesen Sommer nicht schlimmer als alle anderen – weil ich die guten Stunden ausnutzen kann. Warm ist es ja ohnehin. Heute gibt es eben mal einen warmen Regen. Leider ist die Wettervorhersage für die nächsten Tage nicht sehr positiv. Wer es kann sollte deshalb die trockenen Stunden ausnutzen.

Für das aktuelle Wetter, was Regen betrifft, kann ich die App „Rain Today“ sehr empfehlen. Es lässt sich ein Alarm einstellen, der anzeigt, wann mit dem Beginn des Regens zu rechnen ist. Ebenso kann man ablesen, wann der Regen aufhören wird. Das Regenradar bei „Rain Toay“ lässt sich regional sehr genau heranzoomen. Ein tolles Teil, welches man aber eigentlich lieber gar nicht benutzen möchte.

Die Willkommensparty


Eins vorweg: Beim Überreichen unseres kleinen Geschenkes meinte die Dame des Hauses, dass es ihr unterwegs das eine oder andere Mal nach Deutschen Speisen gelüstete, unter anderem auch nach Sauerkraut.

Unsere Freunde haben sich viel Arbeit und Gedanken gemacht, Verwandte und Freunde nach zehnmonatiger Abwesenheit in ihrem Heim zu begrüßen. Weine und Biere aus Ländern, die sie bereist hatten, wurden angeboten. Wie üblich war Selbstbedienung angesagt. Der Hausherr erklärte bei seiner Willkommensrede, wo welche Getränke zu finden sind, „und die Schnäpse stehen da, wo sie schon seit Jahren stehen.“ Bevor es an den gedeckten Tisch im Essbereich ging, traf man sich auf der großen Terrasse zum Small Talk. Zu erzählen gibt es immer was, auch mit Freunden, die wir in den 10 Monaten desöfteren getroffen haben.

Als die Gastgeber zu Tisch baten, suchte sich jeder einen Platz an der langen Tafel. Während unsere Freundin die internationalen Speisen erklärte, wurden diese vom Hausherrn und von der Tochter des Hauses serviert. Es gab diverse kleine Vorspeisen, die man in den bereisten Ländern kennengelernt hatte. Der große Braten, der auf den Tisch kam, sollte, so wie ich verstanden hatte, eigentlich ein Spanferkel sein. Aus Gründen, die ich nicht mitbekam – bei 30 Personen ist der Lautstärkepegel doch recht hoch -, war das aber nicht möglich und es wurde ein Schweinebraten gereicht, die zarte Kruste in einer separaten Schüssel, dazu ein Süßkartoffelpürree. Eine Dame aus dem Freundeskreis hatte den Nachtisch zubereitet, einen Hawaiianischen Bananenkuchen.

Nach dem sehr sehr schmackhaften Essen verteilten sich die Gäste auf der Terrasse und in die Küche oder man blieb am Tisch sitzen. Einige setzten sich in den beheizten Pool. Es war eigentlich so wie immer, so, als wären sie gar nicht weg gewesen. Es ist superschön, solche Freunde zu haben.

Willkommensgeschenk


Unsere Freunde sind von ihrer zehnmonatigen Weltreise zurückgekehrt. Unterwegs haben sie viele exotische und ungewöhnliche Dinge gegessen, in Ecuador z.B. Meerschweinchen. Jetzt wird es Zeit, dass sie sich wieder an Deutsche Gerichte gewöhnen.

Heute Abend sind wir zur großen Willkommensparty geladen. Unsere Freunde bekommen von uns eine Dose Sauerkraut und 2 Stücke Schinken (aus Marzipan), verziert mit den Deutschen Nationalfarben schwarz-rot-gold, back to the roots sozusagen.

Über Krawalle in Hamburg

Das Fräulein Read On hat sich auch mit den Krawallen anlässlich des G20-Gipfels in Hamburg auseinandergesetzt und ihre Sicht der Dinge in ihrem Blog kundgetan, und zwar an einem einzigen Beispiel dessen, was in Hamburg passiert ist. Vielleicht hat das Fräulein genau das Video gesehen, welches ich auch entdeckt hatte.

Fräulein Read On bringt es auf den Punkt, ohne eine Schuldzuweisung. Wenn aber diejenigen, die das Dilemma verursacht haben, die Gedanken des Fräuleins lesen – was sie vermutlich nicht tun – müssten sie sich schämen.

G20 in Hamburg


Morgen und Übermorgen findet in Hamburg der G20-Gipfel statt. Die Bundesangie trifft sich bereits heute in ihrem Domizil, dem Hotel Atlantic, mit Herr Trump zu einem Vorgespräch. Das Hotel liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu meiner ehemaligen Arbeitsstätte, die Zufahrt zum Firmenparkplatz befindet sich direkt gegenüber. Vermutlich wäre es mir gar nicht gestattet worden, den Parkplatz zu benutzen. Zum Glück muss ich mir keine Gedanken mehr darüber machen, wie ich ins Büro gekommen wäre und abends wieder nach Hause. Anders dagegen meine ehemaligen Kolleginnen und Kollegen. Vermutlich müssen sie mit Kontrollen rechnen.

In der vorigen Woche war ich in Hamburg bei meinem Zahnarzt direkt gegenüber dem Hauptbahnhof. Da ich vor dem Termin noch ein wenig Zeit hatte, sondierte ich die aktuellen Veränderungen bezüglich neuer Geschäfte in der City. Bei Karstadt waren bereits die Schaufenster verbrettert, im Haupthaus an der Mö sowie bei Sportkarstadt am Hauptbahnhof. Mein Zahnarzt hat für morgen alle Termine abgesagt und hält die Praxis geschlossen.

Seit Anfang der dieser Woche gibt es erste Protestaktionen in Hamburg gegen den Gipfel, die z.T. auch mit Wasserwerfern aufgelöst wurden weil sich die ProtestantenProtestierer über Anordnungen der Behörden hinweggesetzt hatten.

Protest mag ja vielleicht angebracht sein, aber er sollte mit friedlichen mitteln stattfinden. Gestern gab es z.B. an den Landungsbrücken die Aktion „Lieber tanz ich als G20!“. Heute morgen wurde mittels eine Yogasession auf der Kennedybrücke gegen G20 protestiert. Solche Aktionen finde ich toll und sehr sehr symphatisch. Leider wird ja mit vielen gewaltbereiten Menschen gerechnet, die richtig Zoff machen wollen. Vermutlich wissen die wenigsten Teilnehmer, um was bei G20 geht, die Hauptsache ist für die, Zoff zu machen. Leider! Hamburg wird ein paar heiße Tage erleben.

Gewonnen!


Gewonnen? Na ja, nicht direkt, bezahlen muss ich schon für die Konzertkarten. Aber die Karten wurden verlost und eine meiner Kartenbestellung wurde gezogen während Bernd, der sich für die gleichen Konzerte angemeldet hatte, leer ausgegangen ist.

Am 11. März nächsten Jahres gehen wir also wieder in die Elbphilharmonie und hören uns ein Konzert mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks an, auf dem Programm steht Ein Deutsches Requiem von Johannes Brahms.

Leider haben wir keine Karten für ein Konzert des London Symphony Orchestra mit Sir Simon Rattle „gewonnen“.

Gut, man kann nicht alles haben, aber immerhin hat sich unser kleiner Einsatz, gelohnt, sich um Karten zu bewerben. Einen unserer Wunschkonzerte werden wir im wunderbaren Großen Saal beiwohnen können. Wir freuen uns!