Gebackene Zauberei


Hokuspokus Fidibus, dreimal schwarzer Kater! Bei diesem Spruch bedarf es noch ein paar magischer Bewegungen mit dem Gewand einer Jungfrau bei Vollmond – und fertig ist der Zauberkuchen. Aber wo krieg ich eine Jungfrau her? Irgendeinen Fummel könnte ich mir vielleicht zurechtschneiden und mir überwerfen, aber damit mutiere ich nicht wieder zu einer Jungfrau. Außerdem haben wir nicht nur bei Vollmond Appetit auf Kuchen. Kuchen geht immer, denn: Kein Kuchen ist auch keine Lösung!

Zauberkuchen heißt das Backwerk. Aus dem Ofen kommt dann wundersamer Weise ein Kuchen mit drei verschiedenen Schichten obwohl nur eine Sorte Teig in die Form gegossen wurde. Ja, gegossen, denn man könnte den Teig auch trinken oder als Suppe löffeln, so flüssig ist der.

Hier das Rezept (nach springlane.de):
4 Eier
1 EL Wasser
115 g gute Butter
480 ml Milch
115 g Mehl
150 g Puderzucker
1 TL Vanilleextrakt, gern auch mehr
4 Tropfen Essig

Die Butter schmelzen, die Milch leicht erwärmen, die Eier trennen
Eiweiß mit dem Essig steif schlagen
Eigelb mit dem Puderzucker verrühren, Wasser und Butter zugeben und cremig mixen
Mehl und Vanilleextrakt unterrühren, dann die Milchzugeben und unterrühren
Eiweiß in 3 Teilen vorsichtig unter die Masse heben, Eiweißwölkchen auf der Oberfläche sind durchaus erwünscht
Herd auf 160 Grad vorheizen
Backform mit Butter einfetten, die Teigmasse in die Backform gießen und ca. 1 Stunde backen (Umluft)

Laut Rezept soll der Kuchen in einer flachen Form gebacken werden. Aber wer hat schon für jeden Kuchen eine passende Form? Ich habe eine Kastenform genommen, geht auch. Achtung! Der Teig ist wirklich sehr flüssig. Den in eine Springform zu kippen, könnte heikel werden!

Die Stäbchenprobe am Ende der Backzeit funktioniert nur teilweise, der Kuchen soll nämlich noch „wabbelig“ sein. Es sollten durchaus noch Teigrückstände am Hölzchen zu finden sein. Jeder Herd ist verschieden. Nach 50 Minuten fange ich an zu testen, und dann in Abständen von 5 Minuten.

Der Kuchen muss vollständig auskühlen damit die Masse fest wird.

7 Gedanken zu „Gebackene Zauberei

  1. Elke

    Das allerwichtigste haste verjessen… wie schmeckt das Zauberteil??? Ich werde ihn dann gerne ausprobieren, wenn Du grünes Licht gibst 😉. LG Elke

    Antworten
          1. Elke

            Selber schuld, dass Du die Nussvariante nicht probierst 😜. Saulecker! Schmeckt der Kuchen auch einen Tag später??? LG Elke

          2. Hans-Georg

            Wie du ja inzwischen wissen solltest, sind Nüsse im Kuchen und/oder Nachtisch nicht so meins. Deshalb werde ich die Nussvariante nicht nachbacken.
            Die Puddingvariante ließ sich noch sehr gut ca. 3 Tage lang essen. Wir haben sie im Kühlschrank aufbewahrt, was als Kastenform sehr gut möglich ist.

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