Archiv für den Monat: Januar 2018

Bloggeburtstag

Können Blogs in die Pubertät kommen? Wenn ja, wäre dieses Blog mit seinem heutigen 16. Geburtstag pubertär. Als Vater habe ich das aber ganz gut im Griff.

Für die Leserinnen und Leser, die in den letzten 12 Monaten dazugekommen sind, hier der erste Eintrag vom 30.1.2002 zum Nachlesen. Dieses Blog wird seitdem durchgehend geführt, anfangs zwar unter einem anderen Namen, aber es sind noch alle litherarischen Ergüsse vorhanden.

Bin ich altmodisch?

Til Schweiger ist sauer. Warum?:
Seine 15-jährige(!) Tochter Emma hat bei Instagram „freizügige Bilder“ gepostet. Daraufhin wurde sie von einem 20 Jahre älterem Mann mit obszönen Nachrichten belästigt. Und darüber ist Papa sauer.

Til Schweiger sollte eher sauer auf seine minderjährige Tochter sein. Ein 15-jähriges Mädchen hat keine freizügigen Bilder zu posten, wie freizügig die auch immer gewesen sind. Til Schweiger sollte seiner Tochter mal den Kopf waschen!

Gebackene Zauberei


Hokuspokus Fidibus, dreimal schwarzer Kater! Bei diesem Spruch bedarf es noch ein paar magischer Bewegungen mit dem Gewand einer Jungfrau bei Vollmond – und fertig ist der Zauberkuchen. Aber wo krieg ich eine Jungfrau her? Irgendeinen Fummel könnte ich mir vielleicht zurechtschneiden und mir überwerfen, aber damit mutiere ich nicht wieder zu einer Jungfrau. Außerdem haben wir nicht nur bei Vollmond Appetit auf Kuchen. Kuchen geht immer, denn: Kein Kuchen ist auch keine Lösung! Weiterlesen

Neues aus dem Elbe-Penthouse

Meistens passiert monatelang gar nichts und jetzt habe ich nach kurzer Zeit wieder was veröffentlicht. Leider lässt sich das Geschehen nicht bildlich festhalten. Es bedarf also schon einiger Vorstellungskraft um zu erahnen, was sich derzeit auf unserer Terrasse abspielt. Der Link wie immer unten rechts in der Sidebar.

Noch ein Bauchgefühl

Ich hasse es, im Winter in ein Auto zu steigen und meine dicke Winterjacke anzuhaben. Ein PKW ist ein geschlossener Raum, der zwar kalt sein mag im Moment des Losfahrens. Aber nach kurzer Zeit wird es angenehm warm. Ich brauche im Wagen weder eine dicke Jacke, noch eine Mütze oder Handschuhe. Wenn es notwendig sein sollte, die Scheiben von Eis oder Schnee zu befreien, kann man die Jacke nach getanem Werk ja in den Kofferraum oder in den Innenraum legen. Ganz einfach ist das. Und wenn ich zum Einkaufen fahre, brauch ich auch keine dicke Jacke. Ein Pullover und eine dünne Jacke darüber sind völlig ausreichend. Die wenigen Meter, die notwendig sind um das Geschäft zu erreichen, machen aus mir keinen Eisklotz.

Wie ich jetzt gelesen habe, ist es sogar gefährlich, im Auto dicke Winterjacken zu tragen. Die Bewegungsfreiheit wird eingeschränkt, das ist eben mein Bauchgefühl. Aber auch die Sicherheitsgurte können zu Verletzungen führen. Sie liegen durch die dicken Jacken nicht richtig an oder können sogar verrutschen.

Leute, hört öfter auf euer Bauchgefühl!

Mein Bauchgefühl


Ich kann niesen sag ich euch, das geht durch die Wände – wie man mir sagt, so laut ist das, wenn ich will. Ich merke das schon, wenn es in der Nase beginnt zu kribbeln, so ganz tief, und es hört nicht wieder auf. Ich flehe förmlich um Erlösung. Und wenn ich allein bin, dann lass ich dem Nieser dann seinen freien Lauf. Mit jemandem zusammen in einem Raum oder im Auto geht das nicht. Die Person würde vermutlich einen Herzinfarkt bekommen. In Begleitung anderer Personen muss ich mich zurücknehmen. Und selbst dann ist es so, dass ich es nicht komplett unterdrücken kann. Und der Nieser ist dann immer noch laut. Weiterlesen

Im Wartezimmer

Ich musste heute mal einen Facharzt aufsuchen, nicht akut, der Termin stand schon ein paar Wochen fest. Die Praxis kenne ich von früheren Besuchen. Demzufolge weiß ich, dass ich trotz Termin mit einer längeren Wartezeit rechnen muss.

Als ich eintraf, überblickte ich bereits, dass es sehr sehr voll war und alle Plätze besetzt waren. Nach der Aufnahme war dann doch ein Platz freigeworden, den ich sogleich okkupierte. In meinem Gepäck befand sich natürlich mein Kindle um die Wartezeit im Wartezimmer zu überbrücken, die sich dann zum Glück doch nicht als lang herausstellte. Egal, ich hatte meinen Kindle und konnte ein paar Seiten des Thrillers „Nachtspiel“ von Catherine Shepherd lesen.

Die meisten anderen Patienten friemelten auf ihren Handys rum. Nee, das ist absolut nicht mein Ding. Nur gelegentlich benutze ich es, um mal was nachzuschauen. Außer dem Telefon sind alle anderen Funktionen stumm geschaltet. Nichts ist so wichtig, als dass es nicht Zeit hätte, später beantwortet oder angesehen zu werden.

Während ich also darauf wartete, aufgerufen zu werden, kriegte ich mit, dass die meisten Patienten in Begleitung auf eine Untersuchung warteten. Gut, wenn Jugendliche in Begleitung der Mutter zum Arzt gehen, habe ich dafür Verständnis, auch wenn es eine Begleitung zur Sicherheit des Patienten ist. Aber bei einigen hatte ich den Eindruck, die Begleitung ist zur Erbauung des Patienten mitgekommen. Die waren absolut in der Lage, eigenständig eine Praxis aufsuchen zu können. Es wären also grundsätzlich mehr Sitzmöglichkeiten als wartende Patienten vorhanden und es wäre vermeidbar, dass man im Stehen an der Wand lehnt und darauf wartet, aufgerufen zu werden.

smart

Es gibt einen PKW, der so heißt, aber darum geht es nicht. Es geht um neue Technologien, mit denen man sein Haus oder seine Wohnung aufpeppen kann. Manche Dinge sind sicher nützlich, bei anderen handelt es sich eher um Spielkram, für den man viel Geld ausgeben kann. Da Weihnachten war, konnten wir uns ein wenig von dem Spielkram leisten. Wen es interessiert, was im Elbe-Penthouse jetzt smart ist, möge bitte rechts unten in der Sidebar auf den Link klicken.