Archiv für den Monat: Dezember 2017

Aus für Bleigießen

In dieser Nacht wird in Deutschland zum letzten Mal Blei gegossen. Gibt es eigentlich noch etwas, was nicht geregelt wird? Dass Blei giftig ist, ist allgemein bekannt. In alten Häusern gibt es ggf. noch Bleirohre für Trinkwasser. Es gibt sicher eine Regelung, ob und bis wann diese Rohre ausgetauscht werden müssen. Aber was soll man denn da nehmen? Kunststoffrohre vielleicht? Kunststoff ist ja auch in die Kritik geraten. Also bleibt uns in Zukunft nur, Trinkwasser in Flaschen zu kaufen.

Zurück zum Bleigießen: Es sei gefährlich. Wenn man die Bleifiguren anfasst, bleiben Bleirückstände an den Fingern zurück. Herrjeh, da wird gerade so getan, als würden wir 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr, Bleifiguren anfassen. Wenn ich einmal am Bleifinger lutsche wird mir schon nichts geschehen.

Manchmal kann man es auch übertreiben.

Ich habe bleigießen in der Silvesternacht ein paar Jahre sehr gern gemacht. Das Ergebnis des in kalten Wasser gekippten geschmolzenen Bleis sah eigentlich immer gleich aus. Und man brauchte schon viel Phantasie um zu erkennen, was der Klumpen nun eigentlich darstellen sollte. Weder mit noch ohne Schattenwurf kam ein brauchbares Ergebnis zustande. Und genau das ist der Grund, warum wir heute Nacht darauf verzichten – und nicht deshalb, weil wir einmal in 365 Tagen für Bruchteile von Sekunden Blei anfassen.

2017 – ein Jahresrückblick III

Noch 16 Stunden – und auch das Jahr 2017 ist Geschichte. Am 1. Januar fängt man bei Null wieder an, besonders in den Firmen. Ich habe die ersten Tage des neuen Jahres immer gehasst. Ich kann nicht mal sagen, woran das gelegen hat. Aber so ist das nun mal: 1 Jahr hat 12 Monate und wenn die abgelaufen sind, fängt ein neues Jahr an. Irgendwelche Ereignisse, sei es welche persönlicher Art oder politscher, Katastrofen – alles wird am Ende einem bestimmten Jahr zugeordnet. Hier nun das 3. Drittel meines ganz persönlichen Jahresrückblicks: Weiterlesen

Mal raus!


Gestern Nachmittag war das Wetter, im Gegensatz zu heute, winterlich schön mit blauem Himmel, an dem der zunehmende Mond mich daran erinnerte, dass die nächsten Nächten wieder mal ziemlich unruhig werden. Die Sonne stand schon ziemlich tief, in ca. 30 Minuten würde sie untergehen. Ich entschloss mich, mal wieder an den großen Strom zu spazieren. Weiterlesen

Mobile Payment

Premiere – für mich und für den Kassierer bei Famila: Mobile Payment! Das geht mit dem Handy. Tolle Sache! Famila, einer der beiden Supermärkte, in denen ich regelmäßig einkaufe, bietet diese Zahlungsmöglichkeit jetzt an. Dazu braucht man natürlich eine App, die man sich auf das Handy lädt. Nachdem eine Bankverbindung hinterlegt wurde und diverse Anmeldeschritte gemacht wurden, funktioniert das, heute zum ersten Mal ausprobiert.

An der Kasse zückte ich mein Handy, öffnete die App, gab meine persönliche PIN ein und präsentierte den angezeigten Strichcode, welcher gescannt wurde. Aber dann wusste der Kassierer nicht, was er denn nun machen sollte, er hätte das noch nie gemacht. Die Dame an der Nachbarkasse wusste auch nicht weiter. Auch für sie war das neu. Es musste also jemand von der Info bemüht werden. Die Infodame erläuterte die erforderlichen Schritte, die Nachbarkassiererin hörte interessiert zu. Nach 3 verschiedenen Buttons antippen öffnete sich die Kasse, der Bon wurde ausgedruckt und ich hatte bezahlt. Den Endbetrag kann ich jetzt in der App ablesen und löschen, sobald er vom Konto abgebucht wurde.

Ich mag solche Sachen! Man muss mit der Zeit gehen, solange man selbst dazu noch in der Lage ist.

Der Morgen danach


Während sich die vergangenen Weihnachtstage uns in grauem, nassen und windigen Wetter präsentierten, sah die Welt heute Morgen ganz anders aus: Ein spekatulärer Sonnenaufgang eröffnete den Tag. Aber wie es scheint, wird sich die Wetterregel „Morgenrot bringt Water in’n Sod“ (Morgenrot füllt den Brunnen) heute erfüllen. Das Wetterradar zeigt ein Regengebiet, welches auf uns zukommt.

Egal, das heutige Naturschauspiel war ein optischer Genuss.

Weihnachtsdigestif


„Wenn ihr mögt, kommt doch nach dem Essen noch auf ein Glas Wein rüber“ – so unsere Nachbarin vor ein paar Tagen und meinte damit, das Essen am Weihnachtsabend, welches Bernd und ich in kleinen intimen Kreis von 2 Personen, nämlich mein Mann und ich allein, zelebrierten.

Nachdem wir unser Fonduegeschirr weggeräumt, die Fleischreste angebraten hatten, machte ich die eine kleine Getränkeauswahl bereit. Dazu stellte ich 4 Weihnachtsgläser vom Kongelig Hofleverandør Holmegaard. 11 Monate im Jahr stehen diese kleinen Schnapsgläser unbenutzt im Schrank. Nur in der Adventszeit werden sie benutzt, ok – auch noch 1 Woche im neuen Jahr. Dann verschwinden sie wieder bis zur nächsten Saison.

Mit dem Tablett in der Hand läuteten wir an der Nachbartür. Wir wurden hereingebeten und ließen bei dem einen oder anderen Schnaps den Abend revuepassieren. Ein Stündchen nur, aber das ist total in Ordnung. Wir sehen uns fast eh jeden Tag. Auf das Glas Wein haben wir lieber verzichtet. Zum Fondue hatten wir bereits 1-1/2 Flaschen. Wir wollten den heutigen Tag gern ohne Kater verbringen, was uns auch gelungen ist.

Die Weihnachtsgeschichte anders

Wie würde eigentlich die Weihnachtsgeschichte klingen, wenn die heiligen 3 Könige in Wahrheit 3 heilige Königinnen gewesen wären?:

1. Sie hätten einfach nach dem Weg gefragt
2. Sie wären pünktlich angekommen
3. Sie hätten bei der Geburt geholfen
4. Sie hätten den Stall sauber gemacht
5. Sie hätten sinnvolle Geschenke mitgebracht und auch was zu essen

Aber….während der Heimreise hätten sie gesagt:

1. Habt ihr die Sandalen gesehen, die Maria zur Tunika trägt?
2. Man sagt, Josef sei arbeitslos…
3. Wie halten sie es mit all den Tieren im Haus überhaupt aus?
4. Mal sehen, wann wir die Schale zurück bekommen, in der wir die Lasagne mitgebracht haben!?
5. Der Kleine schaut Josef überhaupt nicht ähnlich!
6. Habt ihr die gammeligen Gäste mit den Viechern gesehen?
7. „Jungfrau“? Das ich nicht lache! Ich kenne Maria noch von früher…

Verfasser unbekannt!

2017 – ein Jahresrückblick II

Auch im 2. Drittel das Jahres gab es tatsächlich ein paar Dinge, die mir entfallen waren, die ich aber persönlich als bemerkenswert erachte. Wenn mich jemand ansprechen würde, was denn im Mai so war, wüsste ich vermutlich nicht, was ich antworten sollte, bis auf das traditionelle Spargelessen vielleicht. Wozu ein Weblog doch gut ist. Weiterlesen