Archiv für den Monat: September 2017

Ein Brief an die AfD

„Sehr geehrte AfD,

wir sind die 87 Prozent, die euch nicht gewählt haben.

Wir sind links der Mitte, rechts der Mitte und genau auf der Mitte. Wir sind Menschen jedes Geschlechts, jedes Alters, jeder Herkunft, jeder Religion, jeder Hautfarbe, jeder sexuellen Orientierung, jeder politischen Richtung. Wir sind die, die unser Land zu dem machen, was es ist.

Und wir stehen auf gegen euren Rassismus.

Wir stehen für ein weltoffenes, soziales, liberales, vielfältiges Deutschland, in dem kein Platz ist für Fremdenfeindlichkeit. Wo ihr Mauern ziehen wollt, bauen wir Brücken. Wo ihr Hass verbreiten wollt, reagieren wir mit Zusammenhalt.

Das hier ist unser aller Land und ihr holt es euch nicht zurück. “

Unterzeichnen kann den Brief hier.

Bundestagswahl 2017

Wir waren das nicht! Wir haben nicht dazu beigetragen, der NSAfD dieses hochprozentige Ergebnis zu bescheren. Man kann nur hoffen, dass die sich als eine Chaotentruppe herauskristallisieren, dass sich das in 4 Jahren nicht wiederholt.

Es ist schlimm genug, dass die braune Suppe sich in den Bundestag ergießt, noch schlimmer ist, dass die auf den 3. Platz gelandet sind. Es ist eine Schande!

Zur Wahl

Morgen ist Bundestagswahl. Welche Partei die meisten Stimmen bekommt, ist wohl klar. Wer an 2. Stelle liegen wird, ist wohl auch so gut wie sicher. Um den 3. Platz streiten sich gleich 3 Parteien. Die NSAfD wird diesen Platz hoffentlich nicht belegen, ist schon schlimm genug, dass dieser braune Verein es wohl schaffen wird, Sitze im Deutschen Bundestag zu ergattern.

Habt ihr euch schon mal Gedanken darüber gemacht, wie man die einzelnen Parteien, die sich um die Sitze im Deutschen Bundestag bewerben, beschreiben soll? Ich nicht, obwohl man natürlich so einiges über sie weiß. Eine recht gute Beschreibung der Parteienlandschaft hat das Fräulein Read On gemacht. Allerdings ist das sehr verwirrend für die, die immer noch nicht wissen, was sie wählen sollen. Aber es ist auch recht amüsant geschrieben, wenn auch gleichzeitg irgendwie traurig. Der Titel ihrer Beschreibung: Die Qual der Wahl. Und damit hat das Fräulein verdammt ganz recht.

Nichts los

Seit 2 Wochen sind wir von unserer Kreuzfahrt nun wieder zu Hause. In den ersten Tagen hatte ich mich ja reingekniet, den Reisebericht fertigzustellen. Je frischer die Erinnerung ist, umso besser ist das. Aber nun ruht still der See – es gibt im Moment absolut nichts, worüber ich schreiben könnte, außer dass ich schreibe, dass es nichts zu berichten gibt.

Vorhin hatte sich ein Schmetterling auf unser Chilipflanze niedergelassen und sich gesonnt. Hätte ein schönes Foto sein können, leider ist das nichts geworden. Ich hatte nicht bemerkt, dass ich das Objektiv nicht fokossieren konnte. Wegen der Lichtverhältnisse konnte ich das Symbol nicht sehen. Pech.

In den letzten Tagen flattern hier vermehrt Schmetterlinge der Sorte Admiral umher. Und ich dachte immer, das seien Sommertiere. Jetzt im Herbst sind sie aber auch noch nett anzuschauen und versprühen einen Hauch von Sommer. Leider reicht es hier nicht, auf der Terrasse zu sitzen. Da die Sonne schon recht tief steht, werfen die Pappeln Schatten auf unsere Sitzecke.

So, jetzt habe ich ein wenig rumgeschwafelt, was vermutlich niemanden interessiert. Vielleicht gibt es ja in Kürze wieder Themen, die ich hier im Blog verbreiten kann.

Was gestern war

In einer frühen Wachphase heute morgen fiel es mir wir Schuppen aus den Haaren von den Augen: Gestern war unser 3. Hochzeitstag. Wir beide haben überhaupt nicht dran gedacht. Aber immerhin haben wir gestern Abend nach dem Abendessen einen neuen Obstbrand probiert, also unbewusst doch einen kleinen Schluck auf unseren Hochzeitstag genommen.

Hinweis zur Wahl

„Die Ereignisse von 1933 bis 1945 hätten spätestens 1928 bekämpft werden müssen, später war es zu spät. Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf Landesverrat genannt wird. Man muß den rollenden Schneeball zertreten; die Lawine hält keiner mehr auf.“ Erich Kästner

Ich denke, jeder weiß, wie aktuell dieses Zitat ist.

Gefunden bei Spontiv.

Tecklenburg


Welch ein Brückenschlag: Von New York nach Tecklenburg, von der Millionenstadt in die Provinz. Tecklenburg? Da war doch was, so ganz knapp vor unserer großartigen Reise. Unsere Meinung über die Musicalaufführung, die wir in Tecklenburg besucht hatten, hatte ich am Morgen unserer Abreise nach New York ja noch schnell kundgetan. Für ein paar Fotos hat die Zeit aber nicht gereicht. Die möchte ich jetzt gern nachreichen.

Tecklenburg ist eine kleine knuffige Stadt mit einem gut erhaltenen Ortskern, den viele Fachwerkhäuser zieren. Im Sommer wird Tecklenburg zur Musicalfestspielstadt. Dann bevölkern viele Besucher die engen Gassen.