Stagnation

Es geht nicht so recht weiter, also eher geht es nicht so recht rückwärts – mein Gewicht. Ich hoffe ja, dass ich in dieser Woche noch die 3 kg schaffe, zu sehen sind sie ja. Diverse Feiertage, Einladungen und Versuchungen waren der Grund, dass es noch nicht mehr geworden ist nach meinem Schwimmstart im Mai. Ich muss zugeben, dass ich mir mehr erhofft habe.

Anderseits will ich mich nicht zum Sklaven meines Körpers machen und auf Genuss verzichten. Ein Freund hat im vorigen Jahr Vater und Mutter verloren, beide waren an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt. Sie haben immer darauf geachtet, gesund zu essen. Sie waren mit den Fahrrädern unterwegs. Und was hat es genützt? Nichts!

Natürlich soll man maßhalten bei gewissen Dingen. Ich sage aber immer: Man soll essen was einem schmeckt und worauf man Appetit hat. Sport, wie bei mir das Schwimmen, mag ein gesundes Leben unterstützen und für ein gewisses Gleichgewicht sorgen. Bewegung ist nie verkehrt. Man soll aber nie den Genuss vergessen und sich geißeln.

Ich hoffe ja, dass bis zum Beginn unseres Urlaubs in der 2. Augusthälfte noch das eine oder andere Kilo purzelt. Aber drei Einladungen haben wir bis dahin schon angenommen und dreimal werden wir essengehen. Wenn das Wetter mitspielt, werden wir sicher auch noch wieder grillen. Das Schwimmen wird also vermutlich nur den Level halten. Egal, die Hauptsache ist, dass ich mich bewege. Und Schwimmen macht mir Spaß und ist gesund!

11 Gedanken zu „Stagnation

  1. karin

    ja, gerade wenn man das rentenalter erreicht hat, sollte man genießen, ich habe mich gegen eine waage entschieden, wenn der hosenbund zwickt weiß ich ja bescheid, aber ich mach mir keinen kopf mehr, warum, weshalb die waage jetzt mehr oder weniger anzeigt, obwohl ich doch dieses und jenes…., wenn eine feier ansteht oder danach…, pf, läßt man mal das frühstück aus oder das mittagessen und gut ist,
    schwimmen oder radeln oder wandern oder sowas…ja zum spaß, weil es freude bringt und an frischer luft passiert, sonst nichts,

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    1. Hans-Georg

      Ich wiege mich normalerweise auch nicht. Ich wollte natürlich im Mai wissen, was ich auf die Waage brinte und wieviel ich durch die Schwimmerei abnehme.

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  2. Roberto

    *lach* ich kenn das 😉
    Vor kurzem im Urlaub hab ich mich auch zu dick gefühlt, und das Schlimme, ich bin es auch.
    Das kommt halt vom kaputten Fuß und kein Sport. Und das Schwimmen das so gut angelaufen war, hab ich aus Zeitgründen sehr vernachlässigt.

    Und um es schlimmer zu machen… Vorgestern hab ich mir eine Packung Toffifee (15er) an einem Abend reingezogen… Nicht das ich danach nicht mit der Versuchung kämpfte, die andere auch aufzumachen….

    Ich drück Dir die Daumen, das Du Dein Ziel erreichst 🙂

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  3. Elke

    Du machst alles richtig 🖒. Ich finde, genießen sollte man in jedem Alter, denn leider kann man nur eine gute Basis legen für seine Gesundheit und sein Alter. Die übrigen Faktoren, die mitwirken, wie Gene und Psyche, geben hinterher ihren Ausschlag, sodass man meinen könnte, man hätte umsonst auf seine Gesundheit geachtet. Das ist aber nicht der Fall! Ein gesunder Mittelweg – beim Essen, beim Sport u.a. – ist immer richtig. Und auch mal alle Fünfe gerade sein lassen, wenn es einem dann damit gut geht. Wenn man altersmässig eine bestimmte Schwelle überschritten hat, muss man eben etwas mehr aufpassen. Geniesse die kommenden Einladungen; dafür schwimmste eben ’ne Bahn mehr am nächsten Tag. Ich glaube, Du trainierst für „Mister Mein Schiff“😉😉😉. LG und schönes, leckeres Wochenende – Elke

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    1. Hans-Georg

      Na ja, für eine Misterwahl würde es eh nicht reichen. Zum Glück gibt es dergleichen Spektakel bei TUICruises nicht. Aber grundsätzlich hast du recht: Ich möchte ein wenig Luft nach oben haben wenn wir an Bord gehen. Die neue Generation von Mein Schiff hat einen 25-Meter-Pool. Ich könnte als 14 Tage lang jeden Tag ein paar Einheiten schwimmen, wären nur die doppelte Anzahl Bahnen, die ich zurücklegen müsste. Bei 1.500 m wären das 60 x hin und zurück. Puh!

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      1. Elke

        Du schaffst das, 👍👍👍. Ich blogge gleich was über eine tolle Garmethode, die Kalorien spart. Vielleicht ist das was für Dich. Unterstützend zum Training 😉. LG Elke

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  4. Barbara

    Das kommt mir auch bekannt vor – zum einen nehme ich eher zu, wenn ich die Kalorienhämmer (Süßigkeiten, Alkohol, Fastfood auf Reisen) weg lasse und zweitens glaube ich, hängt viel mit Bewegung zusammen. Ich kenne auch sehr viele, die jung verstorben sind obwohl sie auf Ernährung geachtet und sich viel an frischer Luft bewegt haben. Da kommen sicher einige Faktoren zusammen und wahrscheinlich ist es wie mit fast allem im Leben, dass es das Maß ausmacht…

    Wichtig ist GENIESSEN!!! Damit geht der Rest fast von selbst.

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    1. Hans-Georg

      Hi Barbara.
      Wie ich schon sagte, man sollte sich nicht kasteien. Ich habe früher schon versucht, mit Diäten abzunehmen. Dies darf man dann nicht und das auch nicht. Alles mist. Wenn das denn vorrüber ist und man wieder normal isst, sind die Kilo ganz schnell wieder drauf. Es ist besser, weniger zu essen, auf den Nachschlag zu verzichten – man ist doch eigentlich satt und man nimmt nur noch was, weil es so gut schmeckt. Und dann muss der Rest auch noch aufgegessen werden, ja nichts umkommen lassen. Nein, davon bin weg. Wenn ich satt bin, dann ess ich auch nichts mehr.
      Und man sollte auch immer Süßigkeiten, Eis usw. essen, auch mal Wein oder Bier trinken. Das sind ja auch Dinge, die bei Diäten sozusagen verboten sind. Wenn man alles, worauf man Appetit hat, in maßen zu sich nimmt, ist das auf dauer viel effektiver als Diäten jeder Art.
      Am besten finde ich übrigens die Kartoffeldiät: Man darf alles essen, nur keine Kartoffeln. Lässt sich auch mit Reis, Nudeln oder Gemüse machen. Ist natürlich ein Scherz.

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  5. Elvira

    Schau mal hier rein: http://www.gesundepfunde.com/
    Ich habe seit Januar sechs Kilo abgenommen. Was ich nicht wusste, dass man nicht einfach eine bestimmte Kalorienzahl weglassen soll, sondern das man vorher seinen Grundumsatz ermitteln sollte. Damit wird die Gefahr des Jo-Jo-Effektes minimiert. Außerdem habe ich eine wirklich tolle App, in die ich täglich Einträge, was ich zu mir genommen habe. Ich kann so sehr gut verfolgen, wann ich weit über die Stränge geschlagen habe – denn ich kasteie mich absolut nicht – und habe so die Möglichkeit, in den folgenden Tagen wieder etwas zurückzufahren. Die App heißt Ernährung Pro und ist nicht personalisiert, es werden also keine Daten irgendwo erfasst und man muss sich nirgendwo anmelden. Positiv ist auch, dass Mann Lebensmittel, die nicht erfasst sind, mittels Barcode einscannen kann. Es gibt nur sehr wenige Produkte, die das nicht können. Diese kann ich aber auch händisch eintragen. Ich bin ja leider ein ziemlicher Bewegungsmuffel. Weiterhin viel Erfolg beim Abnehmen und Genießen.

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    1. Hans-Georg

      Wenn jemand meint, was für bzw. eher gegen sein Gewicht tun zu müssen, gibt es viele Möglichkeiten. Man sollte versuchen, für sich eine passende Methode zu finden. Punkte zählen oder Kalorien oder Notizen zu machen – das wäre nichts für mich. Ich vertraue da eher auf mein Gefühl. Bisher bin ich damit immer gut gefahren.

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