Beißattacken

Vor ein paar Wochen beschwerte sich mein Mann eines Morgens, dass ich ihn in der Nacht heftig gebissen hätte. Diese Aktion war wohl im Traum an mir vorbeigegangen, ich wusste nämlich nichts von einer derartigen Attacke.

In der vergangenen Nacht wäre es fast wieder zu einem Biss gekommen. Ich träumte, dass ich verfolgt werde. Um meinen Verfolger abzuwehren, wollte ich ihn beißen. Irgendein Umstand ließ mich erwachen und ich wurde gewahr, dass ich meinen weit aufgerissenen Mund bereits an der Schulter meines Mannes platziert hatte um in Sekundenbruchteilen zubeißen zu können. Puh, gerade noch mal gutgegangen.

Ich frage mich jetzt, ob ich vielleicht ein Abkömmling von Dracula bin? Ich sage ja immer scherzhaft, dass ich wegen meines dunklen Hauttyps von den Zigeunern abstamme. Dracula, Zigeuner? Ist das ist nicht irgendwie eine Region?

13 Gedanken zu „Beißattacken

      1. Gerrit

        Wenn deine Eckzähne hervorstechen, bist du ohnehin kein Vampir.

        Die langen Eckzähne sind eine Erfindung der wenig bis gar nicht werktreuen (aber zugegebenermaßen extrem unterhaltsam trashigen) Dracula-Filme mit Christopher Lee aus den berühmten Hammer Studios, die später auch in weiteren Vampirstories Erwähnung gefunden haben.

        Der „echte“ Dracula, also jener, der von Bram Stoker für seinen faszinierenden weil total vielschichtigen Roman erfunden wurde, hatte die „Canine Teeth“, also die beiden oberen Vorderzähne in der Mitte verlängert. So wie Max Schreck und Klaus Kinski sie in den beiden „Nosferatu“-Filmen von 1922 und 1979 trugen. Wenn ich mich recht erinnere, gilt das auch für die Geschichte „Die Familie des Wurdalak“ von A. K. Tolstoi (ein Vetter des „Krieg & Frieden“-Tolstoi), die „Dracula“ fast sechzig Jahre vorausging.

        Ich würde mir also erst Gedanken machen, denn wie beiden Vorderzähne und nicht die Eckzähne ein ungesundes Eigenleben entwickeln…. 😉

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        1. Hans-Georg

          Das macht auch mehr Sinn, mit vorstehenden Vorderzehen die Halsschlagader zu treffen. Genau darum hatte ich mir nämlich Gedanken gemacht, warum das ausgerechnet die Eckzähne sein sollen.

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  1. Danny

    … der Mann, der nicht Mann genannt werden darf.
    … Zigeuner, die nicht so genannt werden sollen.

    Pass‘ mal lieber ein bisschen auf, nicht dass sich noch jemand über die politische Un-Korrektheit in Deinem Blog beschwert. :mrgreen: 🙂

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    1. Hans-Georg

      Ich habe damit keine Probleme. Es kommt darauf an, in welchem Kontext das Wort Zigeuner genannt wird. Es ist in diesem Fall kein Schimpfwort. Im übrigen ist in Hamburg mal ein „Patriarch“ interviewt worden, der sich zu diesem Thema geäussert hat.
      http://www.mopo.de/hamburg/emil-weiss–88–die-maerchenwelt-des–chef-zigeuners–23254024
      Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, in der die Ausdrücke Zigeuner und Neger gängiger Sprachgebrauch waren ohne Schimpfworte zu sein. Dieses Thema wurde hier im Blog übrigens schon mal behandelt.

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      1. Birgit P. aus E.

        Viele „Neger“ und „Zigeuner“ stört es gar nicht wenn man das sagt.

        Roberto Blanco = „wunderbarer Neger“ – ihn hat es nicht gestört.

        Und dass Zigeunersoße jetzt nicht mehr so heißen soll, finde ich auch Kacke!

        Mehr sage ich nicht. Sonst muß ich mich noch aufregen 😉

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  2. Annelie

    Fiene und Ala sind im Übrigen sehr empört über den Namen dieses Kekskuchens : „Kalter Hund“
    sie werden demnächst eine Petition einreichen !

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    1. Hans-Georg

      Liebe Annelie, vielleich kannst du Fiene und Ala erklären, dass es diese Bezeichnung schon sehr sehr lange gibt und dass das so ist wie mit der Zigeunersauce. Ich glaube, die beiden Kleinen würden dir aufmerksam zuhören und das dann auch verstehen.

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