Archiv für den Monat: Juni 2013

Ein Grillabend …

… hätte es werden sollen, auf der Nachbarterrasse. Stattdessen wurde es ein Käseabend mit Blick auf die selbe, weil das Wetter nicht grillgeeignet war.

Also der Abend war nicht Käse, es gab halt diverse Käsesorten, u.a. hatten die Nachbarn extra für uns Saint Agur gekauft. Sehr aufmerksam. Sie lesen hier nämlich mit. Und es wurde Rotwein kredenzt. Ein Glas weniger wäre auch genug gewesen *zum Wohl*.

Snowden, NSA – und kein Ende

„Ich hab mir ja nichts zu Schulden kommen lassen!“ – mit solchen Worten mag ja Mancheiner argumentieren, dem der durch Snowden aufgedeckte Abhörskandal egal ist. Inzwischen scheint ganz Europa ein einziger Überwachunsstaat zu sein. In der DDR gab es sowas ja schon, nur hatte man seinerzeit noch nicht die technischen Möglichkeiten und man setzte auf Denunzianten, die über ihre Mitbürger berichteten. Ja, ich vergleiche das, was die USA machen, bewusst mit den Machenschaften der Stasi. Denn nichts anderes, was seinerzeit „nebenan“ passiere, passiert jetzt weltweit durch „unseren Freund“ Amerika: Die totale Überwachung!

Und wie nun auch noch herausgekommen ist, gibt es angeblich ein Geheimabkommen zwischen den USA und einigen europäischen Regierungen, sich an dem Spitzelsystem zu beteiligen. Und natürlich ist Deutschland dabei! Amerika im Spitzelwahn, es ist einfach krank, was da veranstaltet wird.

Ich hoffe nur, dass die Drähte jetzt glühen und diese von mir ins Internet gestellten Worte herausgefiltert werden und da irgendwo ein rotes Lämpchen leuchtet, welches signalisiert: In der kleinen Stadt an der Elbe sitzt ein Terrorist, der, wenn er die Möglichkeiten dazu hätte, sehr gern eine Bombe in diese Scheissüberwachungstechnik werfen würde.

Alles Sale oder was?

Den offiziellen Sommer- bzw. Winterschlussverkauf gibt es ja nicht mehr. Nun heisst es Sale. Auf den Schaufenstern prangt dieser Schriftzug, meist diagonal aufgepappt. Nun, Sale ist zwar nicht das gelbe vom Ei wenn man das liest, aber na ja, geht so gerade. Wenn man das aber in der Radiowerbung hört „… und da ist auch gerade Sale!“ – das hört sich fürchterlich an.

Muss immer alles ins englische Übersetzt werden? Ich bin diesbezüglich eigentlich recht tolerant. Schliesslich spreche ich täglich englisch im Büro mit den Kapitänen und mit Hafenagenten rund um Europa. Aber es gibt Dinge, die gehen einfach gar nicht, Sale z.B., das klingt einfach nur gewöhnlich, unterste Ebene sozusagen, ein absolutes „no go“ *huch*.

Es gibt sie noch

Seit Tagen beherrscht ein Thema die Medien: Edward Snowden und die von ihm entdeckten und veröffentlichten Überwachungen ungeahnten Ausmaßes. Für mich ist Edward Snowden ein Held. Er wird von nun an ein sehr eingeschränktes Leben führen und muss sich ständig der Gefahr bewusst sein, entführt und nach Amerika verfrachtet zu werden.

Einer zum Wochenanfang

Treffen sich zwei Freundinnen nach vielen Jahren. Sagt die eine: „Na, was machst du so beruflich?“ – „Ich bin im Theater und verteile die Rollen.“ – „Wow, was für ein cooler Job.“ – „Eigentlich ziemlich langweilig, in jede Toilette kommt immer nur eine.“

Ganz sicher nicht

regenbogenflagge
In einem schwulen Forum erhielt ich von einem „Interessenten“ diese Nachricht:

„Ich bin von Ihrem Profil getroffen. Eben wollte Sie besser erkennen. Ich werde froh sein, wenn wir kennenlernen werden, und wir werden uns umgehen. Ich hoffe, Sie wollen es auch.“

Bin ich froh, dass ich vor fast 16 Jahren meinen herzallerliebsten Schatz gefunden habe!

Rücksichtslos

In Hamburg finden an diesem Wochenende die Harleydays statt, eine Veranstaltung die es seit einigen Jahren gibt und die viele Menschen anzieht, aktive Teilnehmer wie auch interessierte Besucher. Der überwiegende Teil der Harleyfahrer ist wohl eher den gemütlichen Menschen zuzurechnen. Dass es auch andere gibt, musste ich heute Nachmittag auf der Heimfahrt ins Wochenende erleben:

An einer roten Ampel drängelten sich 2 Fahrer mit ihren Maschinen von einer Tankstelle zwischen die wartenden Fahrzeuge, dass ich schon befürchtete, sie würden unseren Wagen zerkratzen. Als die Ampel auf grün sprang, rasten die natürlich los, wechselten die Spur ohne zu blinken und drängten sich dort in eine kleine Lücke zwischen 2 PKW.

Auf meinem weiteren Weg beobachtete ich 2 Motorradfahrer (ich konnte nicht erkennen, ob das Harleyfahrer waren), die mit grosser Geschwindigkeit auf eine Abbiegespur wechselten weil es ihnen auf der Geradeausspur nicht schnell genug vorran ging und dann plötzlich auf die linke von 3 Geradeausspuren wechselten.

In letzter Zeit ist leider immer wieder von Unfällen mit beteiligten Motorrädern zu lesen. Nach diesen Manövern heute werde ich wohl kaum noch Mitleid mit den verletzten Fahrern haben können wenn die so wild und rücksichtslos gefahren sein sollten.