Archiv für den Monat: November 2012

Das geht gar nicht!

Bei allem Verständnis für die Sicherheit Israels habe ich kein Verständnis dafür, dass nun wieder die Genehmigung für Siedlungen im Westjordanland gegeben wurde. Ich habe die ersten Siedlungen schon verurteilt, damals nicht öffentlich im Blog. Es war meine ganz persönliche Meinung. Die ist es auch jetzt. Aber jetzt mache ich meinen Verdruss darüber mal öffentlich Luft. Ich weiss ja nicht, aber im weitesten Sinn könnte man Israel als Kriegstreiber bezeichnen. Und diese meine Meinung hat nichts mit Anitsemitismus zu tun.

Die 2-Staatenlösung wurde bereits vor 65 Jahren beschlossen. Der einzige offizielle Staat auf der Basis einer UN-Versammlung von 1947 ist der Staat Israel. Und was ist mit den Palestinänsern?

Und jetzt treibt Israel wieder einen Keil in den Frieden!

Wahrscheinlich darf ich meine diesbezügliche Meinung gar nicht öffentlich verbreiten ohne als Antisemit, womöglich noch als Nazi, gebrandmarkt zu werden. Aber es kann einfach nicht geduldet werden, dass hier Gebiete besiedelt worden sind bzw. besiedelt werden sollen, in denen Israel nichts zu suchen hat. Wie schon erwähnt, dass ist meine Meinung und dazu stehe ich!

Ein kleiner Anfang

Mit grosser Mehrheit hat die Vollversammlung der Vereinten Nationen (UN) zugestimmt, Palästina den Beobachterstatus zu erteilen. Somit ist Palästina zu einem Staat geworden. Ich hoffe, dass das ein positives Signal ist und dazu beiträgt, für Frieden in der Region zu sorgen.

Deutschland hat sich bei der Abstimmung wieder mal enthalten – wohl aus alten Schuldgefühlen. Diese Last werden wir wohl niemals verlieren und selbst unsere Urenkel werden daran wohl noch zu tragen haben.

Das soll nicht heissen, dass man das Übel jemals vergessen sollte. Aber man kann auch mal über seinen Schatten springen und auch hier ein Signal setzen.

Das tut so gut!

Ich hatte es ja noch gar nicht berichtet: Unser Wagen befindet sich zur Schönheitschirurgie in der Werkstatt. Hab ’nen kleinen Bums gebaut. Nicht aufgepasst beim Spurwechsel. Es gab ein paar unschöne Schrammen an der rechten Seite. Die werden nun autochirurgisch beseitigt.

Um nicht die ganze Zeit mit einem Leihwagen in die Firma fahren zu müssen, habe ich mir für den Rest der Woche, also heute und morgen, freigenommen. Denn in meinem angeschlagenen Zustand mit dem ÖPNV zu fahren – nein, das kommt gar nicht in Frage.

Nun bin ich also heute zu Hause, allein. Denn mein Mann muss ja arbeiten. Und es tut mir wirklich gut, einfach zu entspannen, nicht reden zu müssen.

Ich war zwar heute morgen mit der Blechdose von VW up zum Einkaufen gefahren, ich habe ausserdem den grössten Teil der Advents- bzw. Weihnachtsdeko arrangiert – aber es tut einfach gut, mehr oder weniger abzuhängen, eher mehr.

Meine Bronchitis, nunmehr in der 3. Woche, weiss das zu schätzen und scheint sich nun wirklich lansam zu verkrümeln.

So wird das nichts

Eine muslimische Familie will gerichtlich durchsetzen lassen, dass ihr 12-jähriger Sohn vom Schwimmunterricht der Schule befreit wird. Mit ihren Glaubensgrundsätzen sei es nicht vereinbar, dass der Junge leichtbekleidete Mädchen sehen muss.

Für mich sieht Integration anders aus. Ausländer, welcher Nation auch immer, sollen sich bitteschön uns anpassen und keine Extrawürste verlangen. Sie sind freiwillig hier, niemand zwingt sie, hier bei uns ihren Lebensunterhalt zu verdienen und ihren Wohnsitz zu haben.

Es geht los

Morgen beginnt für uns die Adventszeit. Seit Jahren schon schaltet sich bei uns am Morgen nach dem Totensonntag die Aussenlichterkette ein, die in diesm Jahr schon ein paar Wochen hängt. Warum soll man sie nicht dann anbringen, wenn das Wetter schön ist?!

Nach und nach werden wir nun die Advents- bzw. Weihnachtsdeko arrangieren. Ja nicht alles auf einmal, das wäre ja zu üppig.

Übrigens: Es ist ein Irrglaube, dass die Adventszeit im Dezember beginnt. Das früheste Datum, auf das der 1. Advent fallen kann, ist der 27. November. Und das ist ja schon Übermorgen.

Erfahrungsgemäss dauert es immer geraume Zeit, bis ich in Weihnachtsstimmung komme. Mal sehen, wie das in diesem Jahr wird. Ich habe da so ein Gefühl… und wenn nicht, dann stimmt mit meinem Gefühlt was nicht.

Muschi-TV


Irgendwo in Amerika gibt es ein Spielzimmer mit vier jungen Katzen. Die sind ja sooooo süüüüüüsssss! Sie sind per livestream am heimischen Computer zu beobachten.

Die Kitten sind nicht immer im Bild. Aber es lohnt sich, ab und zu mal reinzuschauen! Manchmal erwischt man auch die Katzenmama im Bild.

Alle zusammen nennen sich The Spice Kittens.

Vermutlich werden die vier jungen Lebewesen nicht ewig da rumwuseln. Irgendwann werden die wohl an andere Katzenliebhaber abgegeben werden.

Untenrum Gelee

Die Bronchitis ist immer noch da, will sagen, dass ich ab und zu noch mal huste. Aber ich habe nicht mehr diese nervigen Anfälle.

Husten beansprucht die Bauchmuskulatur. Starker Husten, so wie ich ihn hatte, beansprucht sie noch mehr und ich hatte arge Bedenken, dass ich einen erneuten Leistenbruch bekommen habe. Es treten nämlich wieder Schmerzen in dem Bereich auf. Ich habe ja immer noch Schonzeit und deswegen könnte es ja sein, dass der Bruch wieder da ist.

Ich meldete mich deshalb bei dem Chirurgen an, der mich operiert hatte, um der Sache auf den Grund zugehen.

Nach 2 Stunden Wartezeit war ich endlich dran. Erstmal Hosen runter, tasten, „pressen Sie mal“ – nee, er hat nichts gefunden. Dann musste ich mich hinlegen und ich bekam Glibber auf den Bauch (kannte ich ja schon) und mit dem Scanner des Ultraschallgerätes wurde die Gegend unterhalb des Bauchnabels abgetastet. Zum Glück war das Ergebnis negativ – also positiv für mich! Ich darf also weiter Husten haben. Ich wäre aber glücklicher, wenn der sich bald mal verflüchtigen würde.

Irgendwie doof

Um 10.30 Uhr habe ich heute einen Arzttermin. Praxis liegt etwa auf halbem Weg zwischen Wohnung und Büro, also von beiden Seiten ca. 15 km. Mein Chef meinte, ich bräuchte vorher nicht ins Büro kommen. Es wäre ja Blödsinn, erst ganz nach HH reinzufahren und dann wieder in die entgegengesetzte Richtung und dann wieder zurück nach HH. Also durfte ich heute länger schlafen und fahre von zu Hause erst zum Arzt.

Aber irgendwie kann ich mit der Zeit, die ich nun länger zu Hause bleiben kann, nicht recht was anfangen.

Abgewirtschaftet

40 Jahre führte Herr Fuhlendorf das von ihm geggründete Feinkostgeschäft in der Geesthachter Fußgängerzone. Das Geschäft fiel optisch dadurch auf, dass ein Großteil seines Sortiments an Obst und Gemüse vor dem Geschäft, geschützt von großen Markisen angeboten wurde. Wir waren zwar keine Stammkunden, doch hin und wieder kauften wir auch dort ein. Die Geesthachter liebten den kleinen Supermarkt. Es war, besonders an Samstagen, immer recht voll dort und aufgrund der Baulichkeiten auch recht eng. Das war wohl auch ein Grund, dass wir das Geschäft nicht besonders gern mochten. Aber wir sind ja auch Zugereiste. Vom Hörensagen wussten wir, dass die Qualität von Frischfleisch sehr gut und das personal kompetent und sehr nett gewesen sein soll.

Vor etwa 2 Jahren übergab der Gründer sein Geschäft an einen Nachfolger. Und seitdem ging es offensichtlich bergab.

Vor drei Monaten tauchte in der örtlichen Presse ein Bericht darüber auf, dass viele Kunden über einige Dinge verärgert sind, ja, dass Kunden abgewandert sind und woanders einkaufen weil sie unzufrieden sind. 50 Kommentare gab es zu diesem Bericht, die meisten bestätigen, was man dort lesen kann.

Jetzt haben die neuen Inhaber keine Lust mehr und geben das Traditionsgeschäft zum Jahresende auf.

Es zeigt sich, dass neue Besen nicht immer gut kehren. Vermutlich haben die neuen Inhaber versucht, den Umsatz und den Erlös zu optimieren, allerdings wohl auf Kosten der Kundenzufriedenheit.

Fuhli, wie der Firmengründer von den Einheimischen genannt wird, hat vermutlich keine Reichtümer mit seinem Minisupermarkt verdient. Aber er konnte 40 Jahre davon leben, und zwar scheinbar so, dass es kein Krampf für ihn war. Seine zufriedende Kunden waren sein Kapital.

Ende des Jahres ist Schluss und es wird kein Feinkostgeschäft in der Geesthachter Innenstadt mehr geben.