Manipulation

„Diese Frau gab Wulff 500.000 Euro“ – so oder so ähnlich lautete heute die Titelschlagzeile der Blödzeitung.

Grundsätzlich ist die Behauptung, dass die Frau eines befreundeten Unternehmers Christian Wulff Geld gegeben hat, nicht falsch. Wenn man allerdings die Worte der Blödzeitung liest, könnte der gemeine Deutsche Stammtischler denken, die Dame hätte das Geld dem Herrn Wulff geschenkt. Dem ist aber nicht so, denn die Wulffens haben den Betrag als ein Darlehen, wenn auch zu günstigen Konditionen, erhalten.

Es scheint so, als würde die Blödzeitung versuchen, den Bundespräsidenten demontieren zu wollen. Wobei man nicht ausser Acht lassen sollte, dass
1. die Geschichte geschehen ist, als Christian Wulff noch Ministerpräsident in Niedersachsen war
und
2. Herr Wulff das Privatdarlehen in ein offizielles Bankdarlehen umgewandelt hat – auch noch zu der Zeit als er Ministerpräsident gewesen ist.

Es steht hier ganz ausser Frage, dass es im Moment nicht um die Person des Bundespräsidenten geht. Das sollten sich die Medien, allen voran die Blödzeitung, mal hinter die Ohren schreiben (!!!) und nicht versuchen, das Volk zu verdummen – egal wie man zu Herrn Wulff steht.

5 Gedanken zu „Manipulation

  1. Frau Momo

    Ich finde aber schon, das es ein arges Geschmäckle hat… zumal der Gatte der Dame, seines Zeichen irgendein Wirschaftsmensch fortan immer mit in den Reisedelegationen war. Und Herr Wulff hat ja auch gerne mal bei Herrn Maschmeier (diesem Sch***) Urlaub gemacht oder bei befreundeten Industriellen in Florida.
    Rechtlich ist im nicht ans Zeug zu flicken, in Ordnung finde ich das trotzdem nicht.

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  2. Hans-Georg

    Es geht mir in erste Linie darum, herauszustellen, dass es sich um einen Kredit handelte und nicht um eine Gabe. Desweiteren sollte man nicht vergessen, dass nicht der Bundespräsident das Darlehen erhalten hat sondern Herr Wulff als Ministerpräsident. Und das wird von den Medien verwischt – ob das nun in Ordnung war oder nicht!

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  3. Elvira

    Ich muss gestehen, dass ich die Aufregung um diesen Kredit nicht verstehe. Eher könnte man die Frage in den Raum stellen, nach welchen Kriterien sich Herr Wulff seine Freunde (und Trauzeugen) aussucht.

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  4. April

    Mir gefällt es nicht, welche ‘Freunde’ der Bundespräsident hat (der Altbundeskanzler Sch. auch, die gleichen, Leute mit teilweise dubiosem Ruf). Das lässt Rückschlüsse zu. So einen BP möchte ich nicht, auch nicht einen, der sich so durchlaviert, wie er es getan hat.

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  5. sualk69

    Hallo, hallo, bei der ganzen Aufregung geht es einzig darum, ob er als Ministerpräsident gegen das Ministergesetz Niedersachsens verstoßen hat und im Parlament gelogen hat. Diese Fragen sind noch nicht abschließend geklärt. Meine pers. Meinung: wenn man 10 Tage braucht um Persönlich Stellung zu nehmen, hat man wohl kein reines Gewissen.

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