Archiv für den Monat: November 2011

Total geil – oder so

Heute bin ich schon um 13 Uhr mit der Reha fertiggewesen. Und das bei strahlendem Sonnenwetter mit 10 Grad – plus versteht sich. Und was macht Mann dann: Er fährt offen. Und was spielt der Sender meines Vertrauens: Last Christmas. He, das war wirklich geil.

Na, das hab ich mir auch verdient: Hatte heute das erste Mal Crosstrainer. Das sieht immer so leicht aus wenn man andere darauf trainieren sieht. Aber Hallo, das Ding hat es in sich! Anfangs dachte ich, dass geht ja leicht. Aber schon nach kurzer Zeit merkte ich, wie das in die Oberschenkel ging. Mehr als 5 Minuten hab ich nicht geschafft. Aber ich bin ja steigerungsfähig.

Wohlfühltag


Seit einer Woche fahre ich jetzt täglich nach Lüneburg zur Reha in der Tagesklinik. Das tägliche Programm ist sehr abwechslungsreich, manchmal auch anstregend.

Heute ging es etwas ruhiger zur Sache. Die MTT-Einheit begann mir nur 60 Minuten. Danach gab es 30 Minuten Ergotherapie (heben und tragen), anschliessend 30 Minuten MTT.

Eine interessante „Anwendung“ war „kochen“. Gekocht wurde allerdings weniger. Es wurden gesunde Brotaufstriche zubereitet, die wirklich sehr sehr gutschmeckend und lecker waren. Dazu gab es frischgebackene Brötchen, natürlich auch mit gesunden Zutaten. Sehr angenehm!

Zum Schluss kam das Higlight des Tages: Narbenbehandlung und Massage mit einem Schröpfglas. Ach, das hätte die Dame noch stundenlang fortführen können. Zur Entspannung der Schulter- und Nackenmuskulatur bekam ich ganz zum Schluss eine Wärmepackung.

Heute bin ich auch nicht so fertig und kaputt, also heute kein „uff“. Und ich war so früh zu Hause, dass ich noch den wunderbaren Sonnenuntergang beobachten konnte.

Wieder uff!


Mein heutiger Tagesplan beinhaltete 3 aktive Elemente:
90 Minuten MTT (Medizines Trainingstherapie) an diversen Geräten
30 Minuten Bewegungsbad Reha Wirbelsäule (eine Art Wassergymnastik)
60 Minuten Nordic Walking

Die 90 Minuten MTT stehen jeden Tag auf dem Plan. Die Sache gefällt mir. Eine Übung brauche ich nicht mehr zu machen. Dafür stehe eine neue Übung auf dem Plan.

Die Übungen im Bewegungsbad machen mir Spass. Wasser ist ja mein Element, in dem ich mehr sehr wohlfühle. Allerdings schlaucht das ganz schön.

Nach einer einstündigen Pause, während er ich im Kurpark spazieren war, ging das mit dem Nordic Walking los. Mag ja sein, dass das therapeutisch von Vorteil ist. Für mich besteht der einzige Vorteil darin, dass ich mich an der schönen herbstlichen Luft bewegen konnte.

Als ich nach der Heimfahrt aus dem Auto stieg, merkte ich, dass ich heute sehr viel getan habe. Das Aussteigen fiel mir nämlich sehr schwer.

Während meines kleinen Spaziergangs habe ich die obigen Aufnahmen gemacht, von oben nach unten:
Tagesklinik Lüneburg
Kurpark Lüneburg
Kurpark Lüneburg
Gradierwerk im Kurpark Lüneburg

Frauencomputer

Vielleicht sollte ich lieber sagen „Hauscomputer“, sonst verärger ich noch die zahlreichen Leserinnen, die mein Blog besuchen.

Das iRon:

Dieser Computer ist trotz seiner simplen Optik ein Hightech-Gerät. Es lässt sich nämlich mühelos zusammen mit iCook, iWash und iClean in ein Netzwerk integrieren.

Wochenende von der Reha

So, vier Tage habe ich geschafft. Und ich fühl mich gut, sehr gut. Heute habe ich bei einigen Übungen auch leichte Fortschritte festgestellt, worüber ich sehr froh bin.

Heute morgen war therapeutisches Walking angesagt – oh graus! Na ja, das Wetter war ok und ich war an der frischen Luft.

Erst gings mal einfach los. Und dann wurden Übungen angsagt: Während des walkens die Füsse abrollen, Beckenboden anspannen, Bauch einziehen und das Brustbein etwas vorstrecken. Und natürlich das Atmen nicht vergessen und Stöcker und Beine koordinieren. Egal, jetzt ist Wochenende und ich bin nicht kaputt, so dass ich das Gefühl hätte, ich müsste mich erholen.

Montag geht’s weiter. Und ja, ich freu mich drauf – nur nicht auf eins. Ist ja wohl klar, was es ist.

Ich war schwimmen!

Früher, also vor etwa 14 / 15 Jahren, war ich regelmässig schwimmen und saunieren. Ich bedaure es sehr, dass wir hier in der kleinen Stadt an der Elbe keine Schwimmhalle haben. Die Schwimmoper in Hamburg gefällt mir nicht so gut.

Teil der heutigen Reha war 2 Stunden „freies Schwimmen“ und/oder Sauna. Beides habe ich wahrgenommen. Begonnen habe ich mit schwimmen. Und ich glaube, ich kann stolz auf mich sein: Ich habe gleich 25 Minuten am Stück geschafft. Danach war ich in der Sauna. Ein Saunagang hat mir erstmal gereicht. Anschliessend habe ich geruht. Sehr schön, besonders das Schwimmen, wovon ich 10 Minuten während der Wellen unterwegs war.

Ich hab gestöckert!

So, nun hab ich gestöckert, will sagen: Ich habe nordic gewalked, d.h. wir haben heute in einer kleinen Gruppe von 3 Personen eine Einweisung bekommen.

Meine Abneigung gegen diese Art von Sport hat sich dadurch nicht gegeben. Die Koordination, wann welches Bein vorn und wann welcher Stock hinten zu sein hat, bekam ich nicht hin, jedenfalls nur sehr schwer. Meistens war bei mir der Stock auch vorn wenn das Bein vorn war. Es soll aber so sein: Bein vorn – Stock hinten.

Die Therapeutin gab mir den Tipp, dass es doch genauso sei wie wenn man beim Gehen die Arme schwenkt. Nur: Ich schwenke meine Arme nicht beim Gehen. Und wenn, dann nur ganz minimal. Meine Arme baumel beim Gehen mehr oder weniger lang am Körper runter.

Na, ich vermute, dass der Mangel an Koordination von Armen, Beinen und Stöckern an meiner Abneigung gegen Nordic Walking begründet ist.

Morgen sollen wir dann das erste Mal so richtig unsere Runden im Stadtpark drehen. Vermutlich stosse ich mit der Spitze des Stocks in meinen Schuh. Das ist nämlich heute schon fast passiert.

Uff!

Mein Rehatag begann mit 90 Minuten diversen Übungen in der Muckibude der Rehaklinik. Alles hat wunderbar geklappt und ich fühlte mich danach auch nicht irgendwie besonders schlapp. Vielleicht kann ich in den nächsten Tagen bei der einen oder anderen Übung das Gewicht etwas erhöhen.

Viel schlimmer als die Muckibude waren die Übungen „untere Extremitäten“ im Sole-Bewegungsbad. D.h. die Übungen selbst waren ok und gut zu machen. Aber als ich aus dem Bad kam – uff! Eine ungeahnte Schwere überfiel mich, wie auch meinen Übungsnachbarn an der Stange, ein nettes Bärchen.

Apropo Stange: Eine Übung bestand darin, mit einem Bein Achten im Wasser zu schwingen. Statt einer Badehose wäre dafür ein Tutu angebracht gewesen.

Zum Glück war danach um 13:00 Uhr Feierabend und ich konnte nach Hause fahren.

Rechter Terror

Ich habe schon bei diversen anderen politischen Diskussionen auj die Nachdenkseiten hingewiesen. Es ist auch einige Male passiert, dass ich meine Meinung über die Dinge ein paar Tage später in ähnlicher Form auf den Nachdenkseiten finden konnte.

Nun ist es wieder passiert: Vor etwa einer Woche wagte ich die Vermutung zu äussern, dass womöglich in den höchsten politischen Kreisen Menschen sitzen, die Kenntnis von den Dingen hatten, diese aber unter den Teppich gekehrt haben.

Und genau diese Vermutungen sind heute in den Nachdenkseiten nachzulesen. Was mal wieder beweist: Trau keinem Politiker über den Weg!