Wir sind dumm

Wir sind ungebildet, mit anderen Worten: Wir sind dumm. Nämlich alle die, die die FDP nicht gewählt haben. Das behauptet der Chef der Frankfurter FDP Dirk Pfeil. Klar doch, die Schuld lässt sich leicht auf die dummen Wähler schieben, die die Aussagen und Ziele der FDP nicht verstanden haben.

Besser wäre es, die Schuld in den eigenen Reihen zu suchen und bei den unmöglichen Aussagen, die diese Partei von sich gibt.

Herr Pfeil, die Wähler sind schlauer als Sie denken! Deshalb haben sie entschieden, ihrer Partei den Rücken zu kehren. Ihrer Partei steht eigentlich kein eigener Balken am Wahlabend mehr zu. Sie gehört und „sonstige“. Nur der Tatsache, dass die FDP in der Regierungsverantwortung steht, ist es zu verdanken, dass sie noch einen eigenen Balken bekommt.

Apropo Regierungsverantwortung, die ist der FDP ja schon lange abhanden gekommen.

8 Gedanken zu „Wir sind dumm

  1. DesertHamburg

    Und das von einer rückgratlosen Klientelpartei, die das eigene Denkvermögen schon längst von den Möven hat aufpicken lassen. Wenn mal mal den Durchschnitts-IQ der FDP in reiner Gestalt erleben will, muss man nur mal sich ansehen, wie ein Herr Brüderle den Mund aufreißt oder Frau Homburger. Ein völlig bildungsfernes Prekariat, das die FDP dort in ihren Reihen versammelt. Die Fanatisierung jedoch ist gerade innerhalb weiter Teile der FDP so groß, dass sie gerne jeden abbasht – jetzt mit dem Rundumschlag gegen die Wähler-, der öffentlich etwas gegen sie äußert.

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  2. Hans-Georg

    Ich schau zwar keine Tagesschau und Heutejournal, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass diese Meldung dort verbreitet worden ist. Und in der Springerpresse wohl schon gar nicht.
    Schade, dass diese Meldung nicht einer breiten Öffentlichkeit zur Kenntnis gebracht wird. Das würde wirklich das Ende des Vereins bedeuten.

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  3. Frau Momo

    Ich habe es in der sueddeutschen gelesen und zumindest in einem Nebensatz bei uns im Blog erwähnt.Ich bin allerdings eh zuversichtlich, das die FDP das ganz ohne unsere Hilfe schafft, sich selbst endgültig in die Bedeutungslosigkeit zu manövrieren.
    Die werden doch eh nur noch von ihrer Regierungsbeteiligung am Tropf gehalten.

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  4. April

    Ach, lass sie das doch ruhig glauben. Auf diese Weise wird aus denen nie mehr was und das wäre gut so. Da seh’ ich fast Parallelen zum Papst. Die schaufeln sich alle selbst ihr Grab.

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