Die Röhre

„Haben Sie Platzangst?“ – „Bis jetzt noch nicht.“
Dann wurde ich in dieses Ding geschoben. 20 Minuten sollte der Scan dauern. Rein gefühlsmässig war es länger. Und trotz einer Kühlung wurde es recht warm.

Manchmal stellte ich mir vor, ich läge in einer Mikrowelle. Bei einigen Geräuschen war es nämlich so, dass ich dabei warme Hände bekam. Hörte das Geräusch auf, kühlten auch meine Hände wieder ab. Unangenehm war es nicht. Trotzdem war ich froh, als ich wieder hinausgeschoben wurde.

Einen Befund habe ich noch nicht. Den bekomme ich dann hoffentlich am Mittwoch von meinem behandelnden Arzt.

6 Gedanken zu „Die Röhre

  1. April

    Na ja, man muss schon bewusst ganz ruhig bleiben da drin und tief und gleichmäßig atmen. – Ich wünsche dir ein unauffälliges Ergebnis und baldige Besserung,
    Ingrid

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  2. Hans-Georg

    Moin Ingrid.
    Jo, ich hab da ganz entspannt gelegen. Aufgrund der merkwürdigen Geräusche, die öfter auch ganz plötzlich die Takt- und Tonfrequenzen änderten, musste ich mir manchmal das Lachen verkneifen.
    Du siehst, den Humor habe ich noch nicht verloren.

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  3. Elvira

    Ich versuche da drinnen immer einen Rhythmus zu erkennen und setzte das dann in Gedanken in Didgeridoo-Klänge um. Beim ersten Mal habe ich den Fehler gemacht und die Augen geöffnet. Als ich die Röhre so dicht über mir sah, machte sich etwas Panik breit. Nun lasse ich die Augen einfach zu – etwas zu wissen ist noch anders als es zu sehen – und s.o.
    Weiterhin Gute Besserung
    Elvira

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  4. Hans-Georg

    Hi Elvira.
    Der Rhythmus änderte sich dauernd, da war nichts, was sich erkennen liess. Beim Einfahren in das Ding hab ich auch die Augen zu gehabt. Später hab ich dann mal gewagt, sie zu öffnen. Es war alles irgendwie milchig. Ich konnte eigentlich gar nicht richtig erkennen wie gross oder klein der Innenraum ist.

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