Archiv für den Monat: Mai 2011

Spektakulärer Auftakt mit tragischem Ende

Heute vor 100 Jahren wurde das seinerzeit grösste bewegliche Objekt der Welt seinem Element Wasser übergeben. Am 31. Mai 1911 fand in Belfast der Stapellauf der „Titanic“ statt. 24.360 t Stahl rutschten in 62 Sekunden in das Hafenbecken. Mehr 100.000 Menschen sollen sich das Ereignis angeschaut haben.

11 Monate später wurde aus dem Schiff eine tragische Legende.

AKW Krümmel

Das AKW Krümmel vor dem endgültigen Aus? Das scheint beschlossene Sache zu sein. Glauben mag ich das erst, wenn das Gesetz über den Rückzug von der Laufzeitverlängerung durch ist. Dann kann ich mich freuen – noch nicht. Das, was unsere Regierung verlautbaren lässt und das, was später dabei tatsächlich herauskommt, hat uns schon manches Mal enttäuscht.

Zufallstreffer


Für das ElbePenthouse wollte ich den Fortschritt unserer Chilizucht dokumentieren. Aus Spass an der Fotografie nahm ich im Makromodus noch eine Chiliblüte auf. Beim Anschauen des Fotos entdeckte ich die Überraschung: Läuse!

Bislang war ich immer der Meinung, dass Läuse nur an möglichst jungen Trieben von Pflanzen naschen. Aber dass die sich an Blüten hängen, ist mir völlig neu.

Da wir die Chilischoten irgendwann auch ernten und verwenden wollen, ist die Giftkeule, die wir an Blumen schon mal einsetzen, hier nicht ratsam. Eine Spülmittel-Wasser-Lösung wird hoffentlich Abhilfe schaffen und die Biester vertreiben.

EU und EHEC

Statt sich darüber zu freuen, dass die Verbraucher frühzeitig informiert – besser gesagt: gewarnt – wurden, wird Deutschland seitens der EU vorgeworfen, zu früh an die Öffentlichkeit gegangen zu sein anstatt zuerst die EU über die gewonnen Erkenntnisse zu informieren. Nun gibt es wohl eine Beschwerde gegen Deutschland.

Da handelt eine Nation verbraucherfreundlich und das wird nicht gewürdigt, im Gegenteil. Ich möchte nicht wissen, wie lange es gedauert hätte, bis eine offizielle Stellungnahme der EU vorgelegen hätte. Womöglich hätten sich noch viel mehr Menschen mit EHEC infiziert und wären schlimmstenfalls an den Folgen gestorben.

Deutschland hat verbraucherfreundlich reagiert – und das ist sehr zu begrüssen!

Urlaubsflug


Um 10:50 Uhr in 10.668 m Höhe mit einer Geschwindigkeit von 798 km/h im Anflug von Düsseldorf nach Lissabon – unsere Lieben auf dem Weg in den Urlaub.

Dank Flightradar ist es möglich, den Flug zu verfolgen, was besonders interessant ist, wenn man jemanden an Bord weiss, den man kennt.

Gesund essen!

Schokolade ist ein Gemüse

1. Schokolade wird aus Kakaobohnen erzeugt => Bohnen = Gemüse
2. Zucker wird aus Zuckerrohr oder Zuckerrüben gewonnen => beides sind Pflanzen und daher Gemüse
Deshalb ist auch Schokolade ein Gemüse und daher an der Spitze der Nahrungskette!

Gehen wir einen Schritt weiter:

Schokolade enthält auch Milch, die ein gesundes Grundnahrungsmittel ist =>
Schokolade ist Reformkost!

Außerdem enthält Schokolade jede Menge Konservierungsmittel =>
Schokolade läßt dich jünger aussehen!

und letztendlich: Schokolade spart Zeit!
Eine Schachtel Pralinen enthält alle Kalorien, die du an einem Tag zu dir nehmen sollst.
Ist das nicht praktisch?

Diättipps:
Mit Schokolade überzogene Weintrauben, Kirschen, Orangenspalten und Erdbeeren beinhalten gesunde Früchte also iss soviele Früchte, wie du möchtest.

Wenn du geschmolzene Schokolade auf deinen Händen hast, isst du zu langsam. Iss weiter Schokolade, bis du effizient genug bist, es mit sauberen Händen zu schaffen.

Problem: Wie transportiert man 1 kg Schokolade in einem heißen Auto nach Hause?
Lösung: Iss sie im Auto!

Iss eine Rippe Schokolade vor jeder Mahlzeit. Das verdirbt dir den Appetit und du isst weniger.

Schreib “Iss Schokolade” ganz oben auf die Liste der Dinge, die du heute erledigen sollst, …so kannst du dafür sorgen, daß du wenigstens einen der Punkte erledigst

Merke: “Stressed” rückwärts geschrieben heißt “Desserts”

Entdeckt bei Reflexionblog

Den Punkt getroffen

Die heutige Sitzung bei der Krankengymnastik war sehr erfolgreich. Auf die Frage seitens der „Gymnastikerin“, wie es denn heute gehe, berichtete ich von den kleinen Problemchen, die noch da sind. Daraufhin begann sie damit, einen Punkt links neben der Wirbelsäule im Bereich des Pos zu drücken, und sie drückte so was von, dass ich vermute, ich hab da nun einen blauen Fleck. Bernd muss da nachher mal nachschauen.

Danach musste ich noch eine kleine Übung machen bei der sich in der Wade ein kleiner Schmerz offenbarte, der gleiche Schmerz, den ich manchmal nachts hatte – auch schon vor der akuten Erkrankung – ich aber dachte, es sei ein Krampf. Diese Übung muss ich nun auch morgens und abends zu Hause machen.

Nach der „Drucksache“ und der kleinen Übung waren die leichten Problemchen verschwunden. Die Dame hatte erkannt, wo der SchuhNerv drückt.

Nach der Erfahrung mit dem Schmerz in der Wade bei der Übung setzt sich nun das ganze Mosaik zusammen. Kleine Dinge, die ich schon seit einiger Zeit festgestellt hatte, waren sozusagen die Vorboten des plötzlichen Auftretens der grossen Schmerzen. Aber ich bin nicht der Typ, der gleich zum Arzt rennt. Es waren ja auch keine Schmerzen, es war ja ein „Krampf“, manchmal ein Druck im Schienenbein und andere Kleinigkeiten mehr.

Ich bin wohl an eine sehr gute Krankengymnastikerin geraten, die ihr Fach versteht und weiss, was zu tun ist und welchen Punkt sie treffen muss. Während es Tages waren jedenfalls kaum noch irgendwelche Beschwerden zu merken.

Nochmal


Heute hatte ich meinen ersten Arbeitstag nach drei Wochen Abwesenheit wegen Krankheit. Meine Kolleginnen und Kollegen mögen auch gern Kuchen. Als kleinen Ausgleich für meine Abwesenheit habe ich gestern nochmal Brownies gebacken.

Auf diesem Foto sind 370 Gramm Schokolade und 370 g Butter zu sehen, die im Wasserbad zu einer homogenen Masse zusammengerührt wurden. Allein vom Anschauen des Fotos nimmt man schon Kalorien auf.

Meine Kolleginnen und Kollegen waren begeistert von meinen Backkünsten. Ein Drittel Inhalt der Backform wurde heute schon verspeist!

Wetter


Während wir unseren Morgenkakao noch auf der Terrasse einnehmen konnten, werden wir unseren geschält gekauften Bratschlauchspargel am Esstisch verspeisen müssen. Draussen herrscht nämlich Unwetter . hier im Anflug:

Aber ein Glas – oder auch mehr – Weisser Burgunder Spätlese trocken wird uns darüber hinwegtrösten, dass wir nicht draussen essen können.

Einfach nur so

Gestern hat die Terrasse für diesen Sommer die endgültige Bepflanzung bekommen, es sei denn, es geht was ein. Als alles fertig war, hab ich mich hingesetzt und den Blick schweifen lassen, im Hintergrund plätscherte der Brunnen leise vor sich hin.

Wie ich da so sass, überkam mich ein unsagbares Glücksgefühl. Und mir wurde wieder mal klar, wie gut wir es haben. Es sind nicht nur die grossen Dinge, die das Leben schön machen. Ausschlaggebend sind die kleinen Dinge, wie ein Platz in der Sonne, Brunnengeplätscher, Blumen, Bäume, die im Wind rauschen und Vögel, die ihre Laute von sich geben – und das grosse Glück, einen lieben Menschen an seiner Seite zu haben!

Ich weiss nicht, wie lange ich da gesessen habe – einfach nur so – und habe alles auf mich wirken lassen. Und ich war glücklich, nein, ich bin glücklich!