Gefahr durch das Wasser

Dass die in Deutschland stehenden Atomkraftwerke von einem Tsunami heimgesucht werden ist ziemlich unwahrscheinlich. Aber vielleicht gibt es ja ein Restrisiko. Man weiss ja nie.

Zwei Atomkraftwerke stehen in unmittelbarer Nähe der Elbe, nämlich Brokdorf und Brunsbüttel. Sie sind durch Deiche vor Tsunamis und Sturmfluten geschützt. Aber da gibt es hundertprozentig ein Restrisiko, nämlich das einer Sturmflut.

Die Deiche entlang der Norsee und der Elbe werden zwar ständig gepflegt um eine Katastrophe, wie wir sie 1962 hatten, zu verhindern. Seitdem sind die Deiche verstärkt und erhöht worden. Aber was passiert, wenn ein Sturm das Wasser tagelang in die Elbe presst und an den Deichen nagt, sich eine kleine Schwachstelle bildet und das Wasser dann plötzlich den Deich aufbricht um sich dann über das dahinterliegende Land, auf dem die Atomkraftwerke stehen, zu ergiessen? An den Haaren herbeigezogen? Nein! Das kann durchaus passieren! Und dann könnte eine Situation entstehen, wie die armen Japaner sie zurzeit Fukushima haben!!!

Merkwürdig, dass ich über dieses Szenario noch nichts in den Medien gefunden habe.

6 Gedanken zu „Gefahr durch das Wasser

  1. Irmi

    Hans-Georg, dieses Szenario sollte man sich lieber nicht ausmalen.
    Ich wohne 30 Fußminuten entfernt von einem AKW (das erste Atomwerk, das abgestellt wurde). Wir hatten Ängste anderer Art,
    Wenn die Tiefflieger hierüber donnerten, hatten wir Angst vor einem Absturz. Der Meiler war war dafür nicht ausgelegt.
    Also hier war die Gefahr aus der Luft.
    Liebe Grüße
    Irmi

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  2. Hans-Georg

    Über das AKW Krümmel hinweg führt auch eine Einflugschneise zum Flughafen Hamburg bei bestimmten Windverhälnissen. Und das Ding hier ist auch nicht absturzgeschützt.

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  3. April

    Ach, sieh mal an. Irmi schreibt von Tieffliegern, du von einer Sturmflut. Alles durchaus denkbar. Und da heißt es, unsere wären sicher. Dass ich nicht lache!

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  4. Frank

    Ja, die Tiefflieger (und die Terroristen) lassen sich wohl bei KEINEM einzigen AKW ausschließen. Nicht zuletzt ist der Oberrheingraben (da steht zum Beispiel Philippsburg – gleich bei mir um die Ecke) auch eine potentielle Erdbebenzone, wenngleich hier noch nie starke Beben waren (aber was nicht ist, kann ja noch werden… in Japan hat ja auch keiner mit dieser Stärke gerechnet).

    Nicht zu vergessen, dass in Schweden ja auch schonmal ein AKW nahezu in die Luft geflogen wäre wegen eines jahrelang (jahrzehntelang) unbemerkten Konstruktionsfehlers.

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