Archiv für den Monat: Oktober 2010

Pornokürbis


Heute ist ja Halloween. Wie in den Jahren zuvor haben wir uns darauf vorbereitet, dass gegebenenfalls unter Umständen irgendwelche Zwerge an der Tür klingeln und um Süsses betteln. Bislang haben wir den Kram dann immer selbst vernichten müssen weil sich leidergotteseidank niemand hat blicken lassen. Und wie es scheint, werden wir auch in diesem Jahr wieder auf den Süssigkeiten sitzenbleiben.

Kürbisse hatten wir noch nicht aufgestellt. Vielleicht ändert sich das aber im nächsten Jahr. Ich habe nämlich ein paar interessante Schnitzvorlagen entdeckt. Ich denke, dass man die mit ein wenig Geschick entsprechend unseren Vorstellungen und Wünschen abwandeln kann.

Gammelsonntag


Ein kleines hausinternes Treffen bei den Nachbarn ging bis spät in die Nacht, oder besser gesagt bis in die ersten Stunden des neuen Tages. Wie spät es war, als wir die Nachbarwohnung des Elbepenthouse verliessen weiss ich gar nicht. Vielleicht 2 Uhr oder so, woraus zu schliessen ist, das es ein netter Abend war.

Trotz der aufgrund der Uhrumstellung zur Winter- bzw. Normalzeit geschenkten Stunde waren wir heute ziemlich müde. Das graue und feuchte Wetter tat ein übriges, damit wir ja nicht zur Hochform auflaufen würden. Der einzige Lichtblick des Tages war die Kirschtasche für mich bzw. die Marzipantasche für Bernd vom Geesthachter Jahrmarkt. Nur zum Zweck der Versorgung für die Sonntagnachmittagskaffeetafel gab es einen kollektiven Spaziergang im Regen zum Jahrmarkt mit Teilen der auf dem obigen Foto zu sehenden Personengruppe.

Das Foto entstand übrigens in der vergangenen Nacht bei der Auflösung der Frage mittels eines IPads: Wo liegt Kuba?

Die Heilung

Wir schreiben das Jahr 25 nach Christi Geburt: Die heilige Maria ist besorgt, weil Jesus, ihr Sohnemann, noch immer nichts mit Frauen hatte. So beauftragt sie ihre Schwägerin damit, die schärfste und verruchteste Braut von Bethlehem anzuheuern, auf dass man diese auf die männliche Jungfrau loslasse. So geschah es.

Beide verschwinden im Schlafzimmer, Türe zu. Draußen lauscht man gespannt. Plötzlich ein irrer Schrei, die Türe fliegt auf, das Mädel rennt heraus, irre kreischend und zu keiner klaren Aussage fähig, schlägt um sich, kreischt weiter wie am Spieß und rennt aus dem Haus.

Maria geht ins Zimmer wo Jesus völlig relaxt auf der Bettkante sitzt und fragt ihn: „Was war denn los?“

Antwortet Jesus: „Zuerst hat sie mir in die Augen geschaut und ich habe zurück geschaut. Dann hat sie mich geküsst und ich habe zurück geküsst. Anschließend hat sie mir die Hand auf das Knie gelegt und ich habe bei ihr dasselbe gemacht. Als nächstes ist sie mit ihrer Hand meinen Oberschenkel herauf gefahren und das habe ich auch bei ihr getan.“

Maria: „Ja und weiter?“

Jesus: „Na ja, dann hat sie mir zwischen die Beine gegriffen und ich natürlich auch bei ihr.“

Maria: „Und was war dann?“

Jesus: „Dann habe ich bemerkt, dass sie an dieser Stelle amputiert ist… und habe sie geheilt!“

Gefunden bei Chattys Kram

Tagebuch einer Braut

Nun sind Oliver und Sabrina schon über ein Jahr verheiratet. Nur zugern denke ich an die Traumhochzheit im vergangenen Jahr zurück. Jetzt hatte ich die Gelegenheit, das Tagebuch der Braut zu lesen. Nein, nicht heimlich, ganz offiziell kam ich in den Genuss.

Die Aufzeichnungen beginnen mit der Frage des Antrages. Die Braut denkt nämlich darüber nach, ob sie eventuell selbst den Heiratsantrag machen soll und wenn ja – wann. Sie entscheidet sich dafür, den Olli selbst zu fragen. Und natürlich sagte er ja, sonst wäre es ja auch nicht zu der Traumhochzeit gekommen.

Im Tagebuch steht jetzt alles über die Planungen und Vorbereitungen, natürlich aus der Sicht der Braut. Einladungen, Kleid kaufen, mit dem katholischen Pfarrer sprechen, Gespräche mit dem evangelischen Pastor, der die Trauung durchführen sollte, Aufgebot, usw. usw. usw.

Am Tag der Hochzeitsfeier wurde mir ja schon klar, dass die Beiden sich sehr viel Mühe gemacht und sehr viel Herzblut in die Vorbereitungen gesteckt hatten. Dies alles jetzt noch mal nachlesen zu können vertiefte meine Eindrücke noch um einiges.

Sabrina erzählt natürlich auch über den Tag der standesamtlichen Trauung, den Tag der kirchlichen Trauung mit dem grossen und wunderbaren Fest. Sie erzählt über ihre Gefühle und ihre Eindrücke über Olivers Gefühle. Freunde und Familienmitglieder finden Erwähnung und ich bin mal wieder zu Tränen gerührt als ich das alles lese. Ich stelle wiedermal fest, dass ich eine grossartige Schwiegertochter Freundin habe, nein, das WIR eine grossartige Freundin habe.

Das Tagebuch ist als Fotobuch konzipiert und demensrechend wurden alle Aufzeichnungen auch mit Fotos ergänzt. Eine tolle Idee ist das. Denn vieles wird man im Lauf der Jahre doch vergessen. Und eines Tages werden die Beiden es ihren Kindern zeigen und sagen: So war das damals bei uns.

Viruswarnung

Ein geheimnisvoller Virus hat sich im Hamburger Umland verbreitet: An sehr sehr vielen Kfz, vornehmlich an PKWs, funktionieren die Fahrtrichtungsanzeiger, auch Blinker genannt, nicht mehr. Überholvorgänge auf Autobahnen und anderen mehrspurigen Strassen können nicht mehr angzeigt werden. Auch das Abbiegen von einer Strasse in eine andere wird Fussgängern und anderen Verkehrsteilnehmern bei den vom Virus befallenen Fahrzeugen nicht angzeigt. Das ist ein ganz gefährlicher Virus, kann er doch zur Verwirrung von anderen Verkehrsteilnehmern und zu Fehlentscheidungen führen.

Ich bin entsetzt!

Dass ich vor etwa 6 Monaten das 60. Lebensjahr vollendet habe ist schon schlimm genug. Aber noch schlimmer ist, dass ich fortan in Genuss eines Seniorenrabattes komme, z.B. beim Eintritt in den Hansapark und in den Europapark Rust. Na ja, es heisst in der Preisliste: Personen bzw. Gäste ab 60 Jahre. Trotzdem – ich fühle mich diskriminiert.

Integration?

Türkische Jugendliche, die in Deutschland geboren wurden, einen Deutschen Pass besitzen und deren GROSSELTERN (!) nach Deutschland eingewandert sind, haben den Nationalfussballspieler Özil als Hurensohn beschimpft weil er für Deutschland gegen die Türkei ein Tor geschossen hat. Das scheint ein ganz normaler Vorgang zu sein und keiner der Türkischen Regierung oder anderer Vertreter der Türken in Deutschland fühlt sich bemüssigt, eine Entschuldigung auszusprechen.

Ich finde es zum Kotzen wenn wir nur immer alles Einstecken müssen. Wenn aber mal Jemand, der in der Öffentlichkeit steht, den Mund aufmacht und sagt, was viele denken aber nicht zu sagen wagen weil sie dann gleich in die rechte Ecke gestellt werden, dann bekommt er Nackenschläge und wird von allen Seiten schärfstens angegriffen.

Die Debatte, die Herr Seehofer vom Zaun gebrochen hat, geht meiner Meinung nach in die richtige Richtung, was jetzt nicht heissen soll, dass ich zukünftig die CDU wählen werde.