Archiv für den Monat: August 2010

Bloggen und Surfen auf Reserve

Plötzlich hatte ich vorhin ein Standbild auf dem Bildschirm von meinem Laptop. Ich vermutete, dass die Akkus der externen Maus leer waren. Aber nein, das eingebaute Mauspad, oder wie das Dingens heisst, funktionierte auch nicht. Kurzerhand schaltete ich den Rechner aus. Aber dann liess er sich nicht wieder einschalten. Weder auf Akkubetrieb noch auf Netzbetrieb, auch nicht mit Netzbetrieb und Akku – der Bildschirm blieb leer.

Jetzt werde ich das Teil mal für ein paar Stunden in Ruhe lassen und es dann noch mal versuchen. Wenn das heute nun nicht mehr klappt, dann muss ich den Rechner zum Service schicken.

Zum Glück habe ich ja noch meinen alten Rechner. Fix das Netzwerkkabel angeschlossen – und voila, da bin ich wieder. Insofern ist alles in Ordnung. Dumm ist nur, dass ich nun wieder Arbeit damit habe falls das andere Gerät tatsächlich seinen Geist aufgegben hat. Garantie ist nämlich noch drauf.

Zu

In Hamburg, um Hamburg und um Hamburg herum war alles zu heute Nachmittag. Zu mit Autos aus allen Richtungen in alle Richtungen. Normalerweise brauche ich abends für die Heimfahrt ca. 40 Minuten. Heute Nachmittag waren es 90 Minuten, die ich unterwegs war. Warum das so war, weiss ich nicht. Das Wetter, Feierabend- und Wochenendeverkehr haben wohl eine grosse Rolle gespielt.

Einen grossen Anteil an innerstädtischen Staus haben die Autofahrer, die bei grün noch auf die Kreuzung fahren obwohl sie sehen, dass diese schon teilweise blockiert ist und es hinter der Kreuzug eh nicht weitergeht. Also immer druff auf die Kreuzung damit der Quer- und Rechtsabiegerverkehr ja keine Chance hat, weiterzufahren. Ich halte grundsätzlich an einer grünen Ampel an wenn ich sehe, dass es vorn nicht weitergeht. Im Rückspiegel konnte ich schon ein Kopfschütteln hinter mir im Fahrzeug beobachten, ja, ich bin sogar schon mal angehupt worden.

Ein Stau wurde heute durch einen PKW-Transporter verursacht, der von einem BMW-Händler in Bergedorf Altfahrzeuge abholte und zu diesem Zweck auf einer vor dem Autohaus befindlichen Rechtsabbiegerspur hielt. Wenn die Strassen voll sind und ich nicht gut vorrankomme habe ich kein Problem damit. Das ist halt so. Aber wenn ich sehe, dass unnötigerweise Kreuzungen oder Fahrspuren blockiert werden, dann werde ich sauer. Nur – ich kann dagegen ja auch nichts tun.

Glück hatte ich insofern, dass ich heute bereits vor 16.00 Uhr das Büro verlassen konnte. Wie ich später in den Verkehrsnachrichten hörte, war es später am Nachmittag bzw. Abend noch schlimmer mit dem Verkehr, gerade auch auf meiner Strecke.

Die Selbsthilfegruppe

Frauen verraten die Tricks wie sie ihre Männer erziehen.

1. Brigitte aus Österreich:

„Also, ich sage zu meinem Peter: Peter ich werde dir deine Hemden nicht mehr bügeln!

Ich sehe am 1.Tag nichts, ich sehe am 2. Tag nichts, am 3. Tag, siehe da, er bügelt seine Hemden.“

Rasender Beifall der Teilnehmerinnen.

2. Yvonne aus Paris:

„Isch sage zumeinem Jean: Jean, isch nix mehr pütz die Clo!

Isch sehe 1. Tag nix, isch sehe 2.Tag nix, am 3. Tag, voilá, er pütz die
toilet.“

Wieder tosenderBeifall

3. Fatma aus Istanbul:

„Ich sag zu Achmed: Achmed, ich nix mehr koch!

Ich sehe 1. Tag nix, ich sehe 2. Tag nix, ich sehe 3. Tag wieder ein bisschen
mit de linkes Auge…“

Unverständlich

Kürzlich hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass verpartnerteverheiratete Homesexuelle die Vorteile des höchsten Freibetrages bei Erbschaften in Anspruch nehmen können. Das ist wieder ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Doch warum geht das immer alles nur häppchenweise?

Nach wie vor gibt es bei verheirateten Homosexuellen nicht die Möglichkeit des Ehegattensplittings im Steuerrecht. Wenn ich meinen Mann heiraten würde, wäre ich ihm gegenüber zwar unterhaltspflichtig, ich könnte aber keine steuerlichen Vorteile in Anspruch nehmen. Herr Schäuble sträubt sich mit dem Hinweis auf „… die Förderung der Ehe, insbesondere im Hinblick auf ihre bleibende Bedeutung als typische Grundlage der Familie mit Kindern.“

Für meinen Mann eintreten darf ich bzw. muss ich – wie in einer Ehe „als typische Grundlage der Familie“ – nur die Vorteile darf ich nicht kassieren. Herrjeh, wann kommen die in Berlin endlich mal in die Hufe und machen Nägel mit Köpfen!

Das hat uns noch gefehlt

Wir, die arbeitende Bevölkerung, haben das Vermögen der Firmeninhaber erarbeitet, die sich heute erdreisten und behaupten, wir hätten viel zu viel Urlaub.

Ja geht’s denn noch? Die haben doch einen Sprung in der Schüssel, ein Rad ab und was weiss ich noch alles.

Vielleicht könnte der Urlaub auch nur vorrübergehend gekürzt werden. Wie gütig! Dabei ist doch klar, dass das, was einmal weg ist, auf lange Zeit wegbleiben wird. Die finden doch immer einen Grund, den verkürzten Urlaub zum Standard zu erheben. Vermutlich basiert die Idee auf dem Hintergrund, dass Personal eingespart werden kann weil ja länger gearbeitet wird.

Diese hahnebüchene Idee ist Wasser auf die Mühlen der Linken.

Mehr zum Thema.
Besonders interessant ist die Anmerkung!

Privates Street View

Wer möchte kann sich sein privates Street View selbst einrichten. Man kann damit sogar hinter dem Haus „viewen“. Es gibt jetzt eine Drohne, die man mit dem iPhone oder iPad lenken kann und die die Bilder auf das iPhone oder auf das iPad sendet. Dann kann man wirklich sehen, ob sich der Nachbar gerade nackt auf der Terrasse sonnt, und zwar täglich aktuell und man muss sich nicht mit uralten Aufnahmen begnügen.

Das Spielzeug für Erwachsene soll es bei Saturn geben.