Archiv für den Monat: Februar 2009

shocking

In Amerika regen sich einige konservative Menschen darüber auf, dass Michelle Obama zu viel nackte Haut zeigt, d.h. zu diversen Anlässen in ärmelloser Robe erscheint. Ich verstehe das nicht. Die Frau ist attraktiv und sieht gut aus und kann das ganz wunderbar tragen.

Aber wahrscheinlich muss man sich in Amiland erst mal daran gewöhnen, dass man nun eine relativ junge First Lady hat und nicht mehr ältere Damen, die aufgrund ihrer Hautalterung gewisse Körperpartien verhüllen mussten.

Amerika hat ganz gewiss andere Sorgen, als sich um den Bekleidungsstil der First Lady zu kümmern. Ich hoffe, dass sich Michelle Obama nicht beeinflussen lässt und ihrem Stil treu bleibt.

Eingeschränkt

Seit ein paar Jahren geschieht es ab und zu, dass es bei mir durch eine Körperbewegung zu einer Muskelzerrung im Bauchbereich. Dieser Fall trat am Samstag der vorletzten Woche ein, also gestern vor einer Woche. Ich habe zwei Theorien, wodurch das geschehen sein könnte. Über eine Theorie decke ich den Mantel des Schweigens. Die zweite Theorie ist die, dass es durch das Hantieren mit einer ausgeliehenen Palme mal wieder zum GAU gekommen ist.

Mehr schlecht als recht schleppte ich mich durch die Woche. Heisse Wannenbäder sorgten im Lauf der Zeit für Linderung. Langes Sitzen ist nicht gerade förderlich. Ständige Positionsänderungen sind hilfreich. Bücken oder in die Knie gehen sind nur mit grossen Mühen und sehr vorsichtig zu bewerkstelligen. In der Firma wäre ein Stehpult angebracht – oder eine Liege.

Heute Morgen, noch im Bett, wieder eine unkontrollierte Bewegung – und die Therapie einer ganzen Woche war umsonst. Peng! Autsch! Ein heisses Wannenbad hab ich schon hinter mir. Und ich versuche, mir mit einem heissen Kirschkernkissen Linderung zu verschaffen. Alle Bewegungen sind nur unter grösster Vorsicht möglich. Aber ich habe keine Bedenken, dass ich das wieder in den Griff bekomme. Es ist nicht das erste Mal, dass ich vor diesem Problem stehe.

Jesus – schwarz und schwul?

In den Niederlanden hatte kürzlich das Musical „The Beastly Bombing“ Europapremiere. Jesus wird in diesem Sartirestück als schwarz und schwul dargestellt. Extremistische Juden, die katholische Kirche und George Bush werden durch den Kakao gezogen. In Amerika wurde das Stück 2007 von der Los Angeles Times als „Bestes Musical des Jahres“ ausgezeichnet.

Nach diesem Bericht wage ich es zu bezweifeln, dass jemand das Stück in Deutschland auf die Bühne bringen wird.

Kritik

Wer Kritik austeilt muss damit rechnen, selbst Kritik einstecken zu müssen. Das ist mir sehr wohl bewusst. Meine Kritik am Vatikan ist bewusst provokant gewählt und ich hatte mich schon gefragt, ob jemand darauf reagiert. Nun, das ist jetzt geschehen. Die Person (ich betone, dass der Begriff Person in diesem Fall nicht negativ besetzt ist sondern der Anonymität dient), die sich gestört fühlt an meiner „niveaulosen“ Kritik, hat mich gebeten, das von ihr herausgegebene Blog aus meiner Blogroll zu streichen, eine Bitte, der ich nachgekommen bin.

Was Neues

Bei Queergedacht.de gibt es eine neue Sektion: Reisen – zu finden oben in der Linkleiste. Unter „Reisen“ werden in Zukunft alle unsere kleinen und grösseren Ausflüge in die weite Welt zu finden sein. Vielen Dank an Holger, meinen Administrator, für die Mühe.

Notwendig wurde diese Ergänzung aufgrund der Übrnahme aller Einträge aus meinem alten Weblog. Dort gibt es Reiseberichte, die nicht Bestandteil des chronologischen Blogs sind, sondern auf einer Extraseite erstellt wurden. Da diese kleinen und grösseren Reisen Bestandteil unseres Lebens sind, sollen sie natürlich in diesem Blog auch nicht fehlen.

Eisteller


Ein Teller mit einer Variation aus selbsthergestelltem Eis:
Mascarpone-LimonenEis
Pistazzieneis
Sahne-Weisseschokoladeneis

Zu Gast hatten wir Freunde, die schon etwas länger Erfahrungen auf dem Gebiet der Eisherstellung haben. Da sie auch schon ein Pistazieneis gemacht hatten, ging es hier in erster Linie um eine Vergleichsverkostung. Das Ergebnis war 2:2. Während Bernd und Frank das Pistazieneis ausnahmslos gutheissen, gefällt es Peter und mir nicht so sehr. Pistzazien mal so nebenbei knabbern – keine Frage, das ist ok, so auch die Meinung von Peter. Aber als Eis – nö, ist nicht so unser Ding.

Mein persönlicher Favorit ist das Mascarpone-Limoneneis.

ungewöhnlich


Ein Sonntagvormittag im Februar. Wie wir alle wissen, haben wir mal wieder einen Winter. Keinen harten Winter, aber mal wieder ein Winter mit längeren Perioden mit Minustemperaturen und ab und zu auch mal Schnee.

Der Himmel ist bedeckt, wenn auch nicht mit dicken Wolken. Ab und zu kann man die Sonne schemenhaft durch die Wolkdendecke erkennen. Dabei schneit es ganz leicht, kaum wahrnehmbar.

Und dann erscheint plötzlich ein Streuwagen in unserer kleinen Strasse, eine Nebenstrasse. Und nicht nur das, es ist eine Sackgasse! Es gibt keinen Durchgangsverkehr. Nur Anwohner fahren hier rein und raus – und parken auch schon mal widerrechtlich da, wo sie es nicht dürfen.

In Hamburg wohnte ich auch in einer Nebenstrasse. Dort habe ich Winter mit mehr Schnee erlebt als wir bislang hatten. Gestreut wurde dort nicht. Und auch in diesem Winter werden im Verkehrsfunk Warnungen gesendet, dass in den Nebenstrassen nicht gestreut wird.

Ich finde es schon etwas übertrieben, dass hier, in unserer Strasse gestreut wird. Allerdings muss ich zugeben, dass es für die Anlieger schon erleichternd ist.