Wischfest

Immer noch auf der Suche nach einem geeigneten, der Nase meines Mannes und meiner Nase genehmen Duftes, machte ich mich heute auf den Dufttempel schlechthin. Dort erkunkdigte ich mich nach Annayake, wovon, wie sollte es auch anders sein, drei verschiedene Duftsorten gibt. Eine Duftexpertin sprühte von jeder Sorte auf je einen Pappstreifen, damit es mir möglich war, eine Vorauswahl zu treffen. Eine Ausführung konnte ich gleich aussondern. Die beiden anderen waren interessant und ich fragte, ob ich ein Probe bekommen könnte. Da keine fertigen Probem vorrätig waren, wurde mir je eine Probe abgefüllt. Ein netter Service.

Zu Hause tupfte ich mir einen Duft auf das Handgelenk. Im ersten Moment, war ich sehr angetan. Nachdem sich aber die Kopfnote verflüchtigt hatte, blieb ein sehr intensiver Duft übrig, der absolut nicht meinem Geruchssinn entspricht. Mehrmals habe ich versucht, das Übel abzuwaschen, was leider nicht gelingt. Die Intensität spricht zwar für das Produkt, doch was nützt es mir, wenn ich es nicht riechen kann.

Es hat sich mal wieder bewahrheitet, dass man Düfte nicht nach der Pappstreifenbesprühmethode kaufen kann. Auf der Haut entwickelt sich ein Duftwasser ganz anders.

7 Gedanken zu „Wischfest

  1. kalle

    Mit der Zeit gewöhnt man sich auch an einen Duft. Und wenn man dann nach etwas Etwas Neuem sucht, vergleicht amn diesen Duft immer mit dem alten Duft, und die Entscheidung dauert viel länger, wie wenn man ständig den Duft wechselt.

    Antworten
  2. Anke

    Da muss ich auch voll und ganz zustimmen. Auch duftet jedes Parfum auf jeder Haut anders´…….und man darf eins nicht machen, was viele sofort machen, das Parfum auf der Haut verreiben.

    Ja, die Kopfnote ist nicht entscheidend, sonder die Herznote. Ich mach das immer so, wenn ich mal die Gelegenheit habe. Nehme eine “ Kostprobe, gehe aus dem Laden und entscheide mich so 15 bis 30 Minuten später , ob mir der Duft angenehm ist oder nicht.

    Ich teste auch niemals mehr Düfte als höchstens 3, denn mehr nehmen die Geruchszellen in dem kurzen Moment nicht wahr.
    Es ist schade, wenn man einen Fehlkauf gemacht hat, da es nicht nur ein paar € sind.

    Wünsche dir noch einen schönen Tag.
    Liebe Grüße, Anke

    Antworten
  3. rich rubin

    ich kann die akkuratesse gut verstehen. nachdem mein langjähriger duft vom hersteller einfach nicht mehr prodiziert wird, nahm ich mir 4 monate zeit, um einen neuen zu finden. schließlich muss er auch in allen lebenslagen gut riechen. :>

    Antworten
  4. thomas

    also bist Du meinem tip mit anayake gefolgt. nun ich habe mir den anayake-tomo (weiss/schwarz) zugelegt und bin hellaufbegeistert. meine kollegin kann mich jetzt auch wieder riechen. meinem mann in berlin werde ich es wohl morgen unter die nase reiben. ihm habe ich etwas mit weihrauch gekauft (namen schall und r…), es erinnerte mich an einen sehr langen gottesdienst im alexander-newski-kloster/st.petersburg. aber ob ich will das er nach altem priester mit brennender handtasche riecht, da bin ich mir noch nicht so sicher.

    lg aus bremen thomas

    Antworten
  5. Hans-Georg

    @thomas:
    Wenn du dir nicht sicher bist – warum hast du deinem Mann denn den Brennendehandtaschenduft gekauft? Oder wolltest gern den Ministranten mimen und ihm zu diensten sein? In den Kreisen soll das ja durchaus üblich sein.
    Ich glaube, mit den beiden Düften Tomo und Undo kann ich mich nicht anfreunden. Aber noch ist nichts entschieden.

    Antworten
  6. thomas

    nun, mir gefällt der duft mit der brennenden handtasche (bin evangelisch!), und wenn ihm nicht gefällt, nehm ich ihn (und den duft).
    thomas

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.