soll ich oder nicht?

In den vergangenen Tagen habe ich sehr gefühlsbetont über sehr persönliche Dinge geschrieben. Immer wieder habe ich überlegt, ob ich das Erlebte und meine Gefühle öffentlich machen soll oder nicht. Ich habe mich für das Pro entschieden. Der Tod ist schliesslich ein Teil des Lebens, genauso wie Geburt und Krankheiten. Auch diese Ereignisse sind sehr persönlich und ab und zu kann man in diversen Blogs darüber lesen.

Vielleicht liegt es daran, dass der Tod oft immer noch als ein Tabuthema behandelt wird, dass ich mir diese Gedanken gemacht habe. Aber wie gesagt, er ist ein Teil unseres Lebens. Und warum soll man nicht darüber schreiben?

Die Frage, was man bloggen soll und was nicht, taucht immer mal wieder in der Bloggerszene auf. Da ich mein Blog so sehe, dass es zum grossen Teil ein Tagebuch über mein bzw. unser Leben ist, gehört auch der Tod eines nahen Familienangehörigen dazu, wie auch Krankheiten, Geburt, Trennungen, Hochzeiten, Geburtstage usw. Und deshalb habe ich mich entschieden, darüber zu schreiben. Das Leben ist nämlich nicht immer nur positiv und „Friede, Freude, Eierkuchen“!

14 Gedanken zu „soll ich oder nicht?

  1. CeKaDo

    Gerade dieses Einbringen der Persönlichkeit und all den Alltäglichkeiten (rauf wie runter) machen den Blog lebendig.

    Und ich glaube fest daran, daß damit ein großes Stück Lebenshilfe für die Stillen geleistet wird. Für diejenigen, die nie zu fragen wagen, sondern lieber nach Antworten suchen.

    Diesen gibst Du mit Deinen geschriebenen Gefühlen Sicherheit und Antwort auf Sorgen und Nöte, an denen sie vielleicht sonst verzweifeln würden.

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  2. Birgit

    ja, Du sollst!

    Wer sich öffnet, macht sich verletzbar und das hab ich ja nun beim Bloggen oft genug erlebt. Trotzdem hab ich mir vorgenommen, mich von den Beinpinklern nicht nochmal einschüchtern zu lassen.

    Alles Liebe und ein schönes Wochenende!

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  3. Nordstrahl

    Hallo Hans-Georg, davon kann ich nach meinen zuückliegenden Erlebnissen ein Lied singen. Doch ich finde es wichtig, dann man wirklichen jedem Moment im Leben Rechnung trägt und auf der anderen Seite weder z.B. in der Trauer noch in einer Dauerfröhlichkeit hängen bleibt.

    Diese unterschiedlichsten Schattierungen des Lebens im Blog widerspiegeln zu lassen, finde ich ok und macht aus dem Blogger von Gegenüber fast zu einem “leibhaftigen” Menschen.

    Ich wünsche dir noch ein schönes Wochenende

    Gruß Nordstrahl

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  4. CeKaDo

    Beinpinkler gibt es immer wieder. Das sind die armen Typen, die zu krank sind, ihre Krankheit zu erkennen.

    Bei mir bleiben sie schon lange draußen an der Leine, weil ich alle Kommentare eben wegen dieser kranken Hirne erst freischalten muß.

    Das schützt mich von anderen Idioten und mene Leser vor Aufregern.

    Ich finde es wichtig, authentisch zu sein, wenn man bloggt. Nur so kommt das rüber, was man eigentlich von sich geben will.

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  5. Steffi

    Ich finde es sehr gut, dass Du darüber bloggst/gebloggt hast. Aus verschiedenen Gründen.
    Ich selber habe mich erst mal dagegen entschieden. Wer weiß, vielleicht schreibe ich eines Tages doch noch darüber, aber vorerst ist mir das zu persönlich. Hinzu kommt noch, dass meine Familie im Blog mitliest, das “erschwert” das Ganze ein wenig.

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  6. shayanna

    wenn es für dich ein bedürfnis war, uns dieses alles so zu erzählen und uns somit ein wenig an deinem leben teilhaben lassen konntest, dann ist es gut und richtig so.
    umarm

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  7. Magic Volker

    Dein Blog gehört doch irgendwie auch zu Deine (Alltags)Leben, und da kommt es auch mal vor, dass man sich von einer sehr persönlichen Seite zu zeigen gibt.
    Es wird imme Deine Entscheidung sein, in wie weit Du uns Einblick in Dein Leben und die persönlichsten Gefühle geben willst.

    Wir, als Deine Leser nhemen Durch Dein Blog gerade so viel Anteil, wie Du es zulassen willst.

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  8. Clamix

    Ob es Dir tatsächlich hilft, Dir Deine Trauer sozusagen von der Seele zu bloggen, kann ich nicht sagen. Probier’s einfach und hör auf damit, wenn’s nicht klappt.
    Was ich aber sagen kann, ist, dass Deine Texte mich berühren. Deswegen wünsche ich mir, dass Du offen und persönlich schreibst, aber das ist eine eher egoistische Sichtweise eines Lesers 😉

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  9. little-wombat

    Hi du! ich fand es ergreifend und absolut beneidenswert, dass du bei manchen postings die kommentarfunktion abgestellt hast. es ehrt mich (persönlich), dass du sehr, sehr intime dinge uns anvertraust und im gegenzug läßt es dich noch erhabener wirken, weil du nicht auf die meinung fremder (=uns) angewiesen bist. wir müssen nicht alles kommentieren und jeder normal denkende weiß, was er dem anderen in diesem moment wünscht. dennoch danke für deine offenheit und dein vertrauen.

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