Archiv für den Monat: Januar 2007

nervig 2

Wie bei Basic Thinking zu lesen ist, hat Snap gehandelt und veröffentlicht, was man tun muss, um nicht von diesen Snapdingern belästigt zu werden. Ich frage mich, warum ich als Surfer im Internet und als Leser von Weblogs selbst handeln muss um diesen – meiner Meinung nach – überflüssigen Kram gar nicht erst zu Gesicht zu bekommen.

Bei Basic Thinking gibt es übrigens auch eine rege Diskussion über Sinn und Unsinn von Snappopups.

Geburtstag

Heute vor 5 Jahren habe ich mit dem Bloggen angefangen.
Hier geht es zu meiner ersten Veröffentlichung. Dort kann man auch lesen, wer mich zum Bloggen animiert hat. Das Blog, zum dem der Link in meinem ersten Posting fürhen soll, gibt es inzwischen nicht mehr. Und Marcus war gar nicht Marcus. Aber das ist eine andere Geschichte.

In diesen 5 Jahren habe ich viele nette Leute durch das Bloggen kennengelernt, aber nur die wenigsten davon im real life, eigentlich nur 2 Blogger nebst Anhang.

Eine sehr schöne Freundschaft ist aus der Bloggerei hervorgegangen, nämlich die zu Holger und Gunnar. Holger kümmert sich heute um die technischen Belange für dieses Blog, das auf Textpattern basiert.

Das alte Blog war handgeklöppelt, und darauf bin ich ganz stolz. Olver hat mich dabei tatkräftig unterstützt und es im Lauf der Jahre nach meinen Ideen und Wünschen modifiziert.

5 Jahre bloggen! Ich habe jetzt nicht nachgezählt, wie viele Einträge ich gemacht habe, vie viele Kommentare von den Lesern gekommen sind und wie viele Leser in den 5 Jahren dort gewesen sind. Das ist mir ziemlich egal – weil ich nämlich blogge weil es mir Spass macht.

Inwzischen gibt es sogar ein weiteres Blog von mir, nämlich ein Bau- bzw. Wohnungskaufblog, das ElbePenthouse. Auch dort hat Holger seine Finger im Spiel, also nicht bei dem Kauf vom Elbe-Penthouse, aber bei dem Blog dazu.

nervig

In immer mehr Blogs erscheinen seit neuestem kleine Popups wenn man mit der Maus absichtlich oder unabsichtlich auf die Links gerät. Ich frage mich, was der Mist soll. Ich finde das einfach nur nervig und störend. Man muss doch nicht jeden Mist mitmachen, der gerade neu ist.

Liebe Blogger, die hier mitlesen und so eine Funktion installiert haben: Macht das bitte wieder weg.

Genitalhoroskop

Was es nicht alles gibt! Da befasst sich eine Frau damit, statt den Leuten aus der Hand zu lesen oder die Karten zu legen, die Genitalien von Frauen und Männern von allen Seiten zu betrachten und ihnen dann aus den gewonnen Erkenntnissen was über ihre Persönlichkeit zu erzählen. Genitallesen wird sowas genannt.

Also von der Dame würde ich nicht an mir rumgrabbeln lassen. Aber vielleicht kann man das selbst erlernen und dann kann man sich gegenseitig aus seinen Genitalien vorlesen, nach dem Motto: ‚Lass mal die Hose runter, mal sehen was es neues gibt.‘ Es könnte eine spannende Geschichte werden mit einem netten Ende werden.

Gefunden bei Soul & Emotions.

Überfällig

Peter Struck, der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Bundestag, spricht jetzt das aus, was schon länger in meinem Kopf herumgeistert: Der Name Hartz sollte aus der Reform und aller damit in Zusammenhang stehenden Begriffe gestrichen werden.

Bereits als die Vorwürfe gegen Herrn Hartz bekannt wurden hätte man darüber nachdenken sollen. Und jetzt, wo Herr Hartz vorbestraft ist, ist es eine Verhöhnung der Betroffenen seiner nach ihm benannten Reform, diesen Namen weiter zu verwenden. Es sollte also schnellstens eine neue Bezeichnung her – auch wenn sich der Name Hartz schon ziemlich eingeprägt hat.

Freche Sprüche

Seit Monaten schon sind die in Hamburg aufgestellten Abfallbehälter mit netten Sprüchen bzw. Schlagworten versehen, die dazu anhalten sollen, dass die Passanten ihren Müll in den roten Kübeln entsorgen statt ihn auf die Strassen und Gehwege zu werfen. Ich meine, hier hat man sich echt was einfallen lassen. Immer wieder verleiten mich diese Aufschriften zu einem Lächeln, wenn ich daran vorbeigehe.

Ich hatte schon seit Längerem die Idee, eine kleine Fotoserie daraus zu machen und ab und zu einen Eimer mit einem Spruch drauf zu veröffentlichen.

Jetzt ist der Anfang gemacht. Ich entdeckte nämlich in der Hamburger Fussgängerzone ein Gefäss, dass ich sofort fotografieren musste, wenn auch meine Handycam dazu herhalten musste (ich bin noch auf der Suche nach einer kleinen handlichen, preiswerten aber guten Zweitcam).

Ich finde diesen Spruch so genial. Mein Lächeln nach der Entdeckung war mir sicher noch minutenlang anzusehen.

Scheinbar wird oft versucht, die Aufkleber zu entfernen weil sie wohl einen Liebhaber gefunden haben. Der Versuch scheitert aber kläglich. Es sind dann nur noch Fragmente auf den Behältern zu sehen.

Nur 1 cm

Gestern Abend hat es geschneit bei uns. Ca. 1 cm hat es gebracht, nicht so viel, zum Glück. Als wir schlafen gingen hatte es aufgehört zu schneien, es blieb also bei ca. 1 cm.

Heute früh um 4 Uhr wurde ich wach, geweckt durch ein Motorengeräusch. Eine Schneeräummaschine für die Gehwege! Morgens um 4 Uhr. Das ist ja wohl der Hammer. Als das Ding verschwunden war und ich mich halbwegs beruhigt hatte kam das nächste Unternehmen mit seiner Schneeräummaschine für ein anderes Grundstück. Inzwischen war es halb fünf.

Als ich mal kurz aufstand und aus dem Fenster sah, stellte ich fest, dass es seit gestern Abend nicht weiter geschneit hatte. Und da machen sie wegen dem läppischen Zentimeter so einen Stress und wecken die ganze Nachbarschaft auf! Man war ich sauer.

An Schlaf war gar nicht mehr zu denken. Ich wälzte mich von einer auf die andere Seite – es half nichts. Ich merkte allerdings, dass ich zeitweise in so eine Art Halbschlaf gefallen war. Und als ich aufstehen musste weil der Wecker Laut gegeben hat war ich völlig kaputt.

Der Wetterbericht sagt für Hamburg weitere Schneefälle voraus. Die sollen sich gefälligst zurückhalten und erst erscheinen, nachdem ich aufgestanden bin.

Der Winter

Gerade habe ich meine tägliche Blogrunde beendet. Viele Blogger berichten über den Winter und dass sie ihn nun eigentlich gar nicht mehr wollen. Dem kann ich mich nur anschliessen.

Wir sollten aber nicht vergessen, dass wir noch mitten im Winter stecken. Dass es nicht so bleibt wie in den vergangen Wochen, habe ich zwar gehofft, aber nicht erwartet. Allerdings war meine Hoffnung ziemlich gross und übertönte die Erwartung.

Bis jetzt sind wir ja noch ziemlich gut davon gekommen. Es ist nicht auszuschliessen, dass es auch hier im Norden noch ein paar Schneetage geben wird. Aber auch, wenn wir uns jetzt auf den Frühling freuen, sollten wir nicht vergessen: Es ist noch Winter – und da müssen wir mit allem rechnen.

Meinetwegen kann der Winter auch ganz wegbleiben, besonders auch in Hinsicht auf das Elbe Penthouse. Eine Bauverzögerung durch einen Kälteeinbruch würde mir gar nicht gefallen. Vielleicht geht der Kelch ja noch mal an uns vorrüber. Hoffen kann man ja.

Gefrustet

Der Aufruf, für unser Olivenbäumchen einen Sexpartner zu finden, war erfolglos. Die neckischen Blüten blieben unbefruchtet. Scheinbar hat die sexuelle Enthaltsamkeit dem Bäumchen arg zugesetzt. Es hat nämlich alle Blätter verloren und nun steht es völlig nackt da. Ich habe heute eine Rettungsaktion gestartet und das Bäumchen radikal zurückgeschnitten. Vielleicht nützt es was und kann neue Kräfte sammeln.

Kyrill II

Nu isser wieder wech – Kyrill, der als ganz schlimmer Finger angekündigt worden war.

Alle, die ich heute im Bereich Hamburg gesprochen habe, waren wie ich der Meinung, dass Kyrill nicht schlimmer war als andere heftige Stürme in der Vergangenheit. Und das scheint auch die überwiegende Ansicht in den veschiedenen Blogs zu sein. Das einzig Ungewöhnliche an diesem Sturm war, dass er nicht punktuell aufgetreten ist, sondern ganz Deutschland und weite Teile Europas heimgesucht hat.

Ob ich einen Orkan unbedingt auf See abwettern muss, möchte ich stark bezweifeln. Ich werde zwar nicht Seekrank, aber das Leben an Bord muss doch ziemlich stark beeinträchtigt sein.

Uns wurden heute ein paar Fotos zugeschickt. Es handelt sich um ein Schiff, das ca. 200 m lang ist. Es ist kein Schiff unserer Flotte. Unsere grössten Schiffe sind 110 m lang. Ich kann mir gut vorstellen, wie es da ausgesehen hätte.